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Maintal hat aufgrund der
Globalisierung der Märkte und des schnellen Informationsaustausches durch neue
Medien vielfältige Chancen und
steht vor großen Herausforderungen,
die alle seine Bürger direkt betreffen. Die Maintaler F.D.P. will durch die
Mitwirkung und Vertretung im Stadtparlament
liberale Lösungen für die
Maintaler Probleme einbringen, zum Nutzen der Bürger in unserer Stadt.
Wesensmerkmal liberaler Politik wird sein, daß die Maintalerinnen und Maintaler
soweit wie möglich an der zukünftigen Gestaltung ihrer Stadt beteiligt werden.
Das zweite Ziel der Maintaler F.D.P. besteht darin, die Stagnation in der
Kommunalpolitik durch eine handlungsfähige Koalition der Mitte zu überwinden.
Liberale Kommunalpolitik kennt keine
weltanschaulichen Scheuklappen. Sie
folgt der Vernunft. Sie ermöglicht
den Ausgleich zwischen Interessen,
vermittelt zwischen Extremen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger Maintals
ein, uns kennenzulernen und auf der Basis der Aussagen in diesem Wahlprogramm
mit uns hier in Maintal zusammenzuarbeiten.
Liberale Kommunalpolitik gibt den Bürgerinnen und Bürgern die Chance,
ihr Leben vor Ort selbst in die Hand zu
nehmen und staatlicher „Regelungswut“ entgegenzuwirken.
Nicht zuletzt als Folge der dramatischen Verschuldung der öffentlichen
Haushalte gewinnen die traditionellen Werte liberaler Politik Eigenverantwortung
und Gemeinsinn! wieder zunehmend an Bedeutung.
Bauen wir eine neue Bürgergesellschaft auf. Mit Menschen, die sich
füreinander verantwortlich fühlen. Mit Frauen und Männern, die nicht zuerst
fragen, was der Staat für sie tun kann - sondern die bereit sind, sich selbst
einzusetzen.
Wir, die Freien Demokraten, sind dazu bereit. Und wir werben um Ihr
Vertrauen. Ihr Vertrauen für die Kandidaten und Kandidatinnen der Liberalen bei
der Kommunalwahl 2001.
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- Inhaltsverzeichnis
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Maintal kann
seine Aufgaben der Daseinsvorsorge und –fürsorge nur dauerhaft bewältigen,
wenn genügend Finanzmittel zur
Verfügung stehen. Deshalb ist ein konsolidierter
Haushalt von großer Bedeutung.
Die F.D.P.
fordert, alle Möglichkeiten sparsamer Finanzwirtschaft in der Kommune
auszuschöpfen,
Ausgabenkürzungen und Aufgabenkritik
haben Vorrang vor Steuer- und Gebührenerhöhungen. Die Folgekosten kommunaler
Investitionsvorhaben - Personal-, Sach-, Kapitalkosten - sind in besonderem
Maße zu beachten.
Die
Liberalen streben für Maintal in der nächsten Legislaturperiode einen ausgeglichenen
Haushalt an, ohne zusätzliche Neuverschuldung. Voraussetzung hierfür ist
aber auch, daß die Bundes- und Landesregierung nicht weiter einfach Aufgaben
den Kommunen zuweist, ohne für eine ausreichende Finanzierung zu sorgen.
Vorschläge
zur Haushaltskonsolidierung
·
Größere Kostentransparenz bei Eigenbetrieben ( z. B. Bauhof )
·
Verwaltungsvereinfachungen ( Details unter Ziff. 8 )
·
Verbesserungen auf der Einnahmeseite durch neue Wohngebiete und
erfolgreichere Gewerbeansiedlung
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- Inhaltsverzeichnis
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Die Wirtschaftsförderung
ist ein wichtiges Instrument, mit dem die Stadt die Entwicklung der Kommune
steuern kann. Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung ist
aber ein Grundkonzept für die
städtische Entwicklung, die eng mit der Frage der Imagebildung
Maintals verknüpft ist. Dazu gehören neben den raumplanerischen,
städtebaulichen, verkehrspolitischen und sozialen Zielrichtungen auch klare
Vorstellungen über die Art des zu fördernden Gewerbes.
Maintal muß
und kann die Vorteile seiner Lage in der Rhein-Main-Region nutzen. Die Nähe zu
Frankfurt bietet hervorragende
Möglichkeiten, Unternehmen anzusiedeln, die auf die Infrastruktur eines
Wirtschaftszentrums angewiesen sind, ohne sich die hohen Kosten der Großstadt
leisten zu können.
Bei der
Gestaltung der kommunalen Wirtschaftsförderung streben die Liberalen an:
¨
Eine ausgewogene
Wirtschafts- und Gewerbestruktur durch gleichrangige Förderung von Klein-
und Mittelbetrieben zu sichern, um die marktwirtschaftliche Wettbewerbsstruktur
zu gewährleisten.
¨
Die Gewerbesteuer ist angesichts der auch in Maintal spürbar
verbesserten gesamtwirtschaftlichen Situation zu überprüfen und gegebenenfalls
zu senken.
¨
Gewerbetreibenden - insbesondere Klein- und Mittelbetrieben - Hilfestellung bei den immer komplexer und aufwendiger werdenden
Antrags- und behördlichen Zustimmungsverfahren zu gewähren.
¨
Umfassende Beratungsangebote,
insbesondere Technologieberatung für kleine und mittlere Unternehmer und
Existenzgründer im Verbund mit dem Kreis zu initiieren und aufzubauen.
¨
Mit Hilfe der Kreditinstitute die Finanzierung von
Existenzgründungen zu unterstützen.
¨
Neben der Neuansiedlung von Gewerbebetrieben insbesondere die Entwicklungsmöglichkeiten ortsansässiger Unternehmen durch
vorausschauende Gestaltung bauplanungsrechtlicher Entwicklungen fördern.
¨
Die Wiederverwertung von Industriebrachen ist u.a. durch die
Anpassung von Bebauungsplänen zu unterstützen.
¨
Die Stadtsanierung zur
Belebung der Ortskerne durchzuführen und ein vielseitiges Angebot von
Waren und Dienstleistungen sicherzustellen, um einer Verlagerung des
Einzelhandels auf die Großmärkte am Stadtrand entgegenzuwirken. Hier bietet
der Verkauf des Rathauses Bischofsheim eine große Chance.
¨
Eine gute Verkehrsanbindung
für die Gewerbebetriebe schaffen und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver
gestalten ( Details unter Ziff. 3 ).
An Hand dieser Gesichtspunkte sind in Maintal die bestehenden
Gewerbebetriebe weiter zu
entwickeln. Die Vermarktung der Gewerbeflächen hat durch ein aktives „Stadtmarketing“ zu erfolgen.
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Die Kosten
für kommunale Dienstleistungen hat grundsätzlich derjenige zu tragen, der
diese in Anspruch nimmt. Die Subventionierung von Gebührenhaushalten aus
allgemeinen Steuer- und Deckungsmitteln verschleiert die tatsächlichen
Aufwendungen für die Dienstleistung. Dies verstößt gegen den Grundsatz der
sparsamen Haushaltsführung. Die Liberalen fordern daher, kommunale Gebühren und Entgelte konsequent nach dem Grundsatz der
Kostendeckung zu erheben. Ausnahmen hiervon müssen aus sozialen Gründen
oder aus Gründen des Gemeinwohls gerechtfertigt sein. Erforderlich ist daher
zunächst, daß Verhältnis von Gesamtkosten und Gebührenaufkommen für
kommunale Einrichtungen wie Friedhöfe, Kindergärten und Schwimmbad für die
Bürgerinnen und Bürger transparent zu machen.
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Die
Stadtentwicklung Maintals soll aus liberaler Sicht den Freiheitsraum der Bürger in sozialer Verantwortung erweitern und
zugleich die Qualität von Wohnen, Arbeiten und Freizeit in der Gemeinde
verbessern, Kommunikation und Erlebnisvielfalt der Bürger fördern und den
Bewohnern die Integration in ihre soziale, kulturelle und materielle Umwelt
erleichtern.
Das Zusammenwachsen
der vier Ortsteile Bischofsheim, Dörnigheim, Hochstadt und Wachenbuchen ist
weiter voranzubringen. Dazu ist neben einer guten Verkehrsverbindung auch eine
Flächenplanung erforderlich, die zu einer Integration der Ortsteile führt.
Dabei dürfen aber nicht die historisch gewachsenen Eigenheiten der Ortsteile
verloren gehen. Vielmehr kommt es auf ein behutsames Miteinander
von Geschichte und Zukunft an.
Maintal
gehört als Bestandteil der Rhein-Main-Region
zu den Wachstumsregionen Europas. Durch eine zielgerichtete Gewerbeansiedlung,
ausgezeichnete Verkehrsanbindungen und ein attraktives Wohnumfeld kann sie sich
als idealer Standort für Bürger und Unternehmen zwischen Frankfurt und Hanau
anbieten.
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Die strenge
Trennung von Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und Einkaufen hat auch in
Maintal zur Verödung und zur Herausbildung eines „Schlafstadtcharakter“
beigetragen. Wir wollen mit unseren Ansätzen zur Stadtentwicklung die
verschiedenen Funktionen wieder mehr zusammenführen.
Das
Zusammenleben der Menschen wird wesentlich durch gewachsene Bau- und
Sozialstrukturen gefördert. Das Zerstören gewachsener Bausubstanz bedeutet
daher auch die Zerstörung gewachsener sozialer Strukturen. Erhaltung und Modernisierung hat für uns Liberale daher Vorrang
gegenüber der Schaffung neuer Wohnviertel und großer Einkaufs- und
Arbeitsstätten auf der Grünen Wiese.
Die alten Ortskerne
wollen wir bewahren und mit neuem
Leben füllen. Historische Denkmäler sind Teil unserer gewachsenen Umwelt.
Sie bringen die kulturelle Eigenart Maintals zum Ausdruck und bestimmen den Grad
der Zuneigung der Bürger zu unserer Stadt wesentlich mit. Die Erhaltung und
Sicherung der historischen wertvollen Denkmäler, Straßenzüge, Plätze und
Wohnquartiere ist deshalb ein bedeutender Teil des Umweltschutzes.
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Attraktive Wohn- und
Gewerbegebiete sind Voraussetzung für eine positive Stadtentwicklung. Die
Bebauung des Kling-Geländes kann hier nur ein erster Schritt sein. Auch die
Ansätze zur Weiterentwicklung des „Gewerbegebiet Mitte“ zwischen
Bischofsheim und Dörnigheim weisen in die richtige Richtung. Es fehlt aber
immer noch ein
verbindendes Gesamtkonzept für die Stadt.
Für die Liberalen in Maintal
stellen sich folgende Aufgabenfelder:
·
Verbesserung der Infrastruktur der
Wohngebiete Westend in Dörnigheim und „Rechts vom Kreuzstein“ in
Bischofsheim
·
Wiederbelebung der Altstadt Dörnigheim unter Einbeziehung der
Kennedystraße
·
Entwicklung eines Bebauungsplanes für das Gebiet in Bischofsheim
neben dem Altenzentrum zwischen Hochstädter Straße und Querspange
·
Erweiterung des Gewerbegebietes Bruno-Dreßler-Straße
·
Durchstich der Gutenbergstraße zum Roten Graben.
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Die
gemeindliche Verkehrsplanung muß
als elementarer Teil des für Maintal zu entwickelnden stadtplanerischen
Gesamtkonzeptes betrieben werden..
Die Wünsche des Bürgers
nach Mobilität müssen mit den Zielen von Stadtentwicklung, Verkehrssicherheit,
Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen der Geschäfte in den Ortslagen und
dem Umweltschutz in Übereinstimmung gebracht werden.
Wir
Liberalen sehen persönliche Mobilität
als ein wichtiges Grundbedürfnis menschlichen Lebens an. Dies schließt auch
den motorisierten Individualverkehr ein. Die notwendige Förderung eines ÖPNV
darf nicht die Verdrängung des Autos aus dem örtlichen Lebensbereich zur
Leitlinie erheben. Verkehr bringt - trotz aller damit verbundenen
Belastungen - Leben, Lebensqualität und Urbanität in unsere Städte und
Gemeinden. Der Einzelhandel tendiert seit längerem
von den innerörtlichen Lagen hin zu großflächigen Einkaufszentren auf
der grünen Wiese. Gerade für unsere Stadt kommen noch Einkaufszentren jenseits
der Stadtgrenzen als Konkurrenten hinzu. Damit die Stadtkerne an Attraktivität
gewinnen und dieser Trend umgekehrt wird, sollte die Stadt ausreichenden
Parkraum erhalten bzw. schaffen.
Dies trägt dazu bei, daß die Kaufkraft der Maintaler Bürger vermehrt ihrer
eigenen Stadt zugute kommt.
Der
aufgestellte Straßenzustandsbericht darf nicht als Beschreibung des beklagenswerten
Zustands der Maintaler Straßen in den Aktenschränken der Amtsstuben
verstauben. Er muß vielmehr als Grundlage dafür genutzt werden, einen Plan zu
entwickeln, wie in den kommenden Jahren die Straßen sukzessive saniert und so
unterhalten werden können.
Tempo-30-Zonen sind ein
sinnvolles Mittel, um die widerstrebenden Interessen an hoher Mobilität
einerseits und an Ruhe und Sicherheit andererseits in Einklang zu bringen. Daher
sind Tempo-30-Zonen gezielt zum
Schutz von Kindern, Fußgängern und Anwohnern einzurichten. Die gleichen
Grundsätze gelten auch für sonstige
verkehrsberuhigende Maßnahmen, deren Auswirkungen auf den Stadtbusverkehr
jedoch besonders zu beachten sind. Den Stadtbusverkehr behindernde Maßnahmen
sind nach Möglichkeit zu beseitigen.
Der Einsatz von RBL- ( rechnergestütztes Betriebsleitsstem )
gesteuerten Ampeln, die einen zügigen, bevorrechtigten Stadtbusverkehr
an bestimmten Kreuzungen zulassen, soll geprüft werden,
Neben Auto und Bus sind
Fahrradfahrer und Fußgänger gleichberechtigte Partner des Straßenverkehrs.
Für beide Verkehrsteilnehmer ist ein Höchstmaß an Sicherheit zu
gewährleisten.
Hierzu
gehören
konfliktfreie Ampelschaltungen und
sonstige Querungshilfen für Fußgänger.
Die Gehwege müssen ausreichend dimensioniert, gut befestigt und klar von
der Fahrbahn abgegrenzt sein. Für die Radfahrer
ist ein möglichst geschlossenes Wegenetz zu schaffen, Fahrrad und ÖPNV sind
durch Bike-and-Ride-Anlagen zu verknüpfen. Die Qualität der Radwege in Maintal ist zu verbessern. Radwege mit holprigem Pflaster, Pollern, Schildern und
sonstigen Hindernissen gefährden die Radfahrer und führen zu mangelnder
Akzeptanz durch die Radfahrer.
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Wohngebiete
sind durch verkehrsberuhigende Maßnahmen
vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Auch sind die wichtigen Durchgangsstraßen
in den Orten soweit wie möglich vom Durchgangsverkehr zu entlasten indem dieser
verstärkt auf die Querspange und die Autobahn gelenkt wird.
Die Straße “Am Kreuzstein” in Bischofsheim ist von der Autobahnausfahrt in
den Ort hinein für den LKW-Verkehr mit Ausnahme des Anliegerverkehrs zu
sperren.
·
Im Gegenzug ist der Durchstich der Gutenbergstraße zum Roten Graben herzustellen.
·
"Anliegerzone"
Hochstädter Hauptstraße
·
In Kennedystr. und Berliner
Straße ist der LKW-Verkehr soweit wie möglich zu reduzieren
·
Die Maintaler F.D.P. wird sich auch weiterhin dafür einsetzen,
daß die A66 durch den Riederwald
fertiggestellt und an die A661 angeschlossen wird. Dieses seit langem
verzögerte überregionale Straßenbauprojekt ist die bedeutendste
Möglichkeit, Maintal von überflüssigem überregionalen Verkehr zu
entlasten und gleichzeitig ein wichtiger Baustein, um Maintal an das
Rhein-Main-Gebiet vernünftig anzuschließen.
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Private und
öffentliche Verkehrsmittel müssen sich ergänzen.
Verknüpfungen
und Qualität des ÖPNV müssen kundenorientierter
gestaltet werden. Angebotsverbesserungen müssen sich an den Bedürfnissen der
potentiellen Nutzer und nicht an unzweckmäßigen Vorgaben der Politik
orientieren. Ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis muß bei Verbesserungen
angestrebt werden. Auch sollte versucht werden, private Partner zu finden, die
eine in ihrem Interesse liegende Verbindung bestellen und bezahlen.
ÖPNV
und Individualverkehr sind kein Gegensatz, sondern zwei Seiten einer
Medaille. Ein großer Teil des Berufs-, Ausbildungs- und Einkaufsverkehrs kann
vom ÖPNV abgewickelt werden. Wichtigste Voraussetzung für eine größere
Bereitschaft ist die Angebotsdichte, d. h. ein möglichst dichter Takt, sowie
eine optimale Vertaktung an Umsteigehaltepunkten zur Anschlußsicherung. Kurzfristig empfiehlt sich eine Optimierung
des Stadtbusverkehrs durch schnelle und häufigere Direktverbindungen in den
Stoßzeiten, die die teilweise überquellenden Busse entlasten und z.B.
Hochstädter und Wachenbuchener vor Spazierfahrten durch Bischofsheims
Goethestraße bewahren. Eine Verlängerung der HSB Linie 1 über Hochstadt nach
Bischofsheim oder eine vergleichbare Lösung sind voranzutreiben.
Die Fahrpreisgestaltung
ist eine entscheidende Einflußgröße für die Verkehrsmittelwahl. Einfachheit und Übersichtlichkeit ist das oberste Gebot. Anstelle
der Erfindung immer neuer Sondertarife, die im Zweifel niemand kennt, sind die
Normaltarife als Einstiegspreis zu vereinfachen. Die Stadt sollte sich für eine
leistungsgerechte Vergütung ihrer Verkehrsleistungen durch den RMV einsetzen.
Damit Maintal nicht die Defizite in anderen Städten zahlt müssen eindeutige
Zahlen über die Nutzung des Stadtverkehrs gewonnen und klare finanzielle
Regelungen für die Abrechnung mit dem RMV angestrebt werden.
Bei der
Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete ist in jedem Falle auf eine
optimale Anbindung durch den ÖPNV zu achten.
Der Ausbau
des ÖPNV hat sich in jedem Fall an der finanziellen Leistungsfähigkeit der
Stadt, sowie dem Verhältnis von Kosten und Nutzen zu orientierten. Die
jährlichen Zuschüsse für den innerstädtischen Busverkehr sind auch für
flexiblere Verkehrsmittel zu nutzen. So ist an eine Ausdehnung des Einsatzes von
Ruftaxen an den Tagesrandzeiten zu denken.
Alle
Bushaltestellen werden auf ihre Kundenfreundlichkeit (Unterstände etc.)
untersucht und notwendige Verbesserung umgehend veranlaßt. Der derzeitige
zeitaufwendige Fahrscheinverkauf durch den Busfahrer und die dadurch bedingte
Behinderung des nachfolgenden Verkehrs könnte durch das Aufstellen von
Fahrscheinautomaten an wichtigen Haltestellen entfallen.
Der
Ausbau der DB-Strecken zu einer Nordmainschen S-Bahn ist dringend
voranzutreiben. Alle Maßnahmen, die seitens der Stadt Maintal erforderlich
sind, sollen hierzu ergriffen werden. Dies schließt den Bau der
Eichenheegenbrücke ein. Die Stadt sollte darauf drängen, daß diese Projekt
von dem Vorhaben „Frankfurt 21“ abgekoppelt wird.
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Aus
liberaler Sicht hat die Stadt im Bereich der gesamten Sozialarbeit die Aufgabe,
denjenigen beim Erreichen ihrer
Selbstbestimmung und individuellen Entfaltung zu helfen, die wegen ihrer
Herkunft, Bildung, Lebensumstände, wegen ihrer Gebrechen, ihrer Jugend oder
ihres Alters zur Selbsthilfe nicht, noch nicht oder nur bedingt in der Lage
sind.
Die soziale
Integration dieser Menschen setzt voraus, daß ihre Probleme und Bedürfnisse in
allen Bereichen der Kommunalpolitik berücksichtigt werden und die
Mitverantwortung aller Bürger für sie gefördert wird.
Für uns
Liberale sind Integration und Hilfe zur
Selbsthilfe zentrale Anliegen unserer Sozialpolitik. Dabei ist die
sozialste Politik die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen. Dies bedeutet mehr
Freiheit und Würde für alle Bürgerinnen und Bürger. Nicht Umverteilung ist
die Maxime liberaler Politik, sondern Integration:
¨
Hilfesuchenden Personen muß gezielt geholfen werden.
¨
Behinderte und ältere Bürger sollen ein unabhängiges Leben
führen können.
¨
Ausländische Mitbürger sind bei der Integration zu
unterstützen.
Soziale Gerechtigkeit darf
nicht länger mit bürokratischer Umverteilung verwechselt werden; vielmehr muß
der liberale Sozialstaat seine Hilfe auf die wirklich Bedürftigen konzentrieren
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Ein Kindergartenplatz für
jedes Kind ist nicht nur ein gesetzlicher Anspruch sondern umgesetzte
Chancengleichheit für alle Familien und Alleinerziehenden. Es ist daher eine
wesentliche Aufgabe der Stadt, dafür zu sorgen, daß mit den knappen Ressourcen
das Beste erreicht werden kann.
Die Stadt Maintal wendet ein
Zehntel ihres Haushaltes für Kindergärten und Kindertagesstätten auf. Mehr
finanzielle Mittel sind kaum noch aufzubringen. Deshalb sind die beschrittenen
Wege, die räumlichen und zeitlichen Kapazitäten besser zu nutzen und private
Initiativen zu fördern, weiter zu führen.
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Kinder und
junge Menschen brauchen Freiräume,
in denen sie Selbstbestimmung und
Mitverantwortung zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit einüben können.
Die Vereine, auf deren vielfältiges Angebot die Kinder und Jugendlichen
überwiegend zurückgreifen, erfüllen insoweit einen ganz wesentlichen
gesellschaftlichen Auftrag. Aufgabe der Stadt ist es jedoch neben einer
angemessenen Unterstützung der Vereine das Angebot bedarfsgerecht zu
verbessern. Dazu gehört:
-
Unterstützung bei der Beschaffung von Gruppen- und
Trainingsräumen
-
Aufbau eines „kommunalen Kinos“ und von „Open-Air-Kino-
Vorführungen“
-
Verstärkte Einbindung von Jugendlichen in die politische
Willensbildung
Darüber
hinaus liegt es aber in der Verantwortung der Kommunen, dafür Sorge zutragen,
daß besonders gefährdete, von Ausgrenzung bedrohte Jugendliche, die auf
herkömmliche Angebote einrichtungsgebundener Jugendpflege nicht mehr
ansprechen, neue und wirksame Hilfen erhalten. Die Lebenssituation der
Jugendlichen "auf der Straße" soll durch die "mobile
Jugendarbeit" in unterschiedlichen Formen wie offene Jugendarbeit,
Straßensozialarbeit, ambulante Jugendfürsorge und Gemeinwesenarbeit verbessert
und damit Stigmatisierung und Kriminalisierung abgebaut werden.
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Die
Individualität älterer Menschen muß ernst genommen werden: Neben
Senioren-Programmen, muß Hilfestellung zur Teilnahme am normalen
gesellschaftlichen Leben geleistet werden. Alle Aktivitäten, durch die ältere
Menschen das Gemeinschaftsleben mitgestalten sind ein Gewinn – nicht nur für
die Akteure selbst sondern auch für die Gesellschaft. Es kommt der Stadt
zugute, solchen Initiativen viel Unterstützung – logistisch und auch
finanziell – zu gewähren. Öffentliche Gebäude und Verkehrsmitteln müssen
so konzipiert sein, daß älteren Menschen ermöglicht wird, am öffentlichen
Leben teilzuhaben.
Älteren
Mitbürgern ist eine selbständige
Lebensführung mit entsprechender Unterstützung durch Familie,
Nachbarschaft und ambulante Dienste solange wie möglich zu erhalten. Deshalb
ist die Schaffung von Altenwohnungen und Wohnraum für Mehrgenerationenfamilien,
die die Familienpflege von der Raumaufteilung und Größe her ermöglichen, zu
fördern.
Die mobilen
Dienste sind über den Pflegebereich hinaus auszuweiten. Prophylaktische,
rehabilitative und teilstationäre Angebote sind zu fördern und auszubauen.
Der mit dem Bau des DRK-Altenzentrums in Bischofsheim begonnene Aufbau des
Kleeblattsystems ist zu intensivieren und muß nach Dörnigheim auch Hochstadt
und Wachenbuchen erfassen.
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Ausländischen
Mitbürgern, die legal in Deutschland leben, soll - soweit sie es wünschen -
durch Hilfsangebote der Stadt mit ihren Familien die Integration in Maintal
leichter gemacht werden. Insbesondere sind für ausländische Kinder im
vorschulischen Bereich sowie an allen Schulformen ausreichende Fördermaßnahmen
zu schaffen und private Initiativen zu fördern, damit im Interesse aller Kinder
Sprachbarrieren rechtzeitig überwunden werden. Nur so können wichtige
Qualifikationen erreicht und die Möglichkeiten der Integration wahrgenommen
werden. Auch sind für erwachsene ausländische Bürger verstärkt Deutschkurse
zu günstigen Bedingungen anzubieten.
Die
ausländischen Mitbürger, die noch kein Wahlrecht besitzen, können über den
gewählten Ausländerbeirat an der Willensbildung in Maintal teilhaben. Hier ist
für eine stärkere Wahlbeteiligung zu werben. Das Anhörungsrecht im
Stadtparlament ist verstärkt zu nutzen.
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In Zeiten
eines Mangels an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sollte die Stadt in enger
Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung, der Industrie- und Handelskammer, der
Handwerkskammer, den Betrieben und den Schulen Initiativen ergreifen, um
arbeitslosen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz
oder die Teilnahme an einer berufsqualifizierenden
Maßnahme zu vermitteln.
Hierbei ist insbesondere das
Konzept eines "Ausbildungsplatzverbundes" in die Praxis umzusetzen, um
vor allem im Bereich der klein- und mittelständischen Betriebe qualifizierte
Arbeitskräfte auszubilden und für spätere Tätigkeiten qualifizieren zu
können.
Die
Schaffung von Arbeitsgelegenheiten im
gemeinnützigen Bereich für arbeitslose Sozialhilfeempfänger sollte,
solange dies erforderlich ist, fester Bestandteil kommunaler Sozialpolitik sein,
um die Arbeitsbereitschaft und –fähigkeit sog. „Langzeitarbeitsloser“ zu
erhalten. Es darf aber keine unlautere
Konkurrenz zu privaten Unternehmen entstehen
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5.1 Entwicklungsplanung
Maintal muß
zusammen mit dem Kreis eine langfristige
Entwicklungsplanung für Kindergärten, Schulen und außerschulische
Bildungsstätten aufstellen und diese fortschreiben. Dabei sind auch die freien
und privaten Träger für Kindergärten und Schulen gleichberechtigt
einzubeziehen.
Die
unterschiedlichen Schulformen Maintals sind in ihrem Bestand zu sichern. Wir
wollen keine Mammutschulen. Wir
lehnen die Privilegierung einzelner Schulformen aus ideologischen Gründen
ebenso ab, wie die Ausstattung nur ganz bestimmter Schulformen mit modernen
Schulmitteln. Bei der Einrichtung und Auflösung einzelner weiterführender
Schulen ist allein der Wille der Eltern
ausschlaggebend.
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Die
Arbeitslosigkeit insbesondere junger Menschen beruht in erster Linie auf dem
fehlenden Schulabschluß bzw. einer beruflichen Qualifikation. Deshalb sind in
den Volkshochschulen die Fachbereiche "Nachgeholte Schulabschlüsse und
berufsbezogene Weiterbildung" in Abstimmung mit den Kammern, Arbeitsämtern
und anderen Weiterbildungsträgern verstärkt auszubauen,
Die
Volkshochschule soll noch stärker in der Programmgestaltung auf das gewachsene
Interesse und die speziellen Wünsche der älteren Mitbürger und
Mitbürgerinnen eingehen. Sie aber keine unfaire Konkurrenz zu privaten
Anbietern betreiben, insbesondere auf Kosten der Allgemeinheit „Exotenthemen“
anbieten.
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Die
Liberalen lehnen jede Bevormundung und jeden zensierenden Eingriff in das
kommunale Kunst- und Kulturleben ab. Auch in Maintal wollen wir in der
Kulturpolitik Vielfalt, Offenheit und
Wettbewerb durchsetzen. Wir wollen keine bestimmte Form von Kultur
aufgrund ideologischer Präferenzen besonders bevorzugen.
In der Stadt
soll ein möglichst vielseitiges kulturelles Leben entstehen. Hierzu bedarf es
einer gezielten Förderung öffentlicher und privater Einrichtungen.
Insbesondere das Entstehen und die Vermittlung neuer Kunstformen ist eine
wichtige Aufgabe kommunaler Kulturpolitik.
Kulturinitiativen
wie selbstverwaltete Filmhäuser, selbstverwaltete "Kultur-Kontore"
können in Maintal eine wichtige Funktion übernehmen. Sie können
beispielsweise Filmgerät zur Verfügung stellen, Filmseminare veranstalten,
Proberäume für Theater und Musik organisieren, Ensemble-Spielgelegenheiten,
Laienspiele und Lesungen vermitteln.
Die Vereine
sind von bürokratischem Aufwand zu entlasten bzw. verwaltungsmäßig zu
unterstützen.
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Das Ehrenamt
ist die wichtigste Betätigungsform der Bürger
im Gemeinwesen. Viele Bürger Maintals sind in Vereinen, Verbänden und
Initiativen auch ohne feste organisatorische Strukturen tätig. Diese
freiwillige und unentgeltliche Tätigkeit kann angesichts der Bedeutung der
Vereine, verbände und Initiativen für das soziale und kulturelle Leben in
unserer Stadt nicht hoch genug eingestuft werden. Es ist Aufgabe der
Kommunalpolitik, diese Betätigung zu unterstützen. Deshalb soll die
Kommunalverwaltung durch eine gezielte
Hilfestellung den ehrenamtlich
Tätigen in Vereinen und Verbänden dabei behilflich sein, ihre Tätigkeit
durchzuführen ( z.B. bei der Suche von geeigneten Übungsräumen,
Unterstützung bei öffentlichen Vorführungen ).
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Um den
wachsenden Freizeitbedürfnissen der
Bürger Rechnung zu tragen, müssen die Freizeit-, Sport und
Erholungseinrichtungen modernisiert und ausgebaut werden. Anlagen, die
überwiegend mit öffentlichen Geldern errichtet wurden, müssen allen Bürgern
offenstehen. Alle Anlagen sollten Mehrfachnutzungen, auch für den
Versehrtensport, Altensport und durch
Kinder ermöglichen.
Schulhöfe
sind unter Beachtung der Lärmschutzinteressen der angrenzten Wohnungen mit
Freizeitanlagen zu ergänzen und in der schulfreien Zeit freizugeben.
Die
Sportvereine sind ein wichtiger Träger des Freizeit-, Breiten- und
Spitzensports. Wir treten für unabhängige
Sportvereine ein, deren Eigeninitiative vorrangig zu fördern ist.
Die
örtlichen Sportorganisationen und Vereine sind als Träger öffentlicher
Belange im Interesse der Vereine an den kommunalen Planungen des Raumes und der
Flächen sowie deren Gestaltung zu beteiligen.
Innerhalb
Maintals sollten die Volkshochschule, die Schulen und die Vereine nicht
miteinander konkurrieren, sondern eng zusammenarbeiten. Zur Koordinierung der Sportangebote und zur Wahrung der Interessen der
Sporttreibenden wollen wir einen Sportbeirat einrichten.
Die Anlage
eines „Freizeitparks“ auf dem
Gelände des Sportboothafens Mainkur als
Erlebnis- und Freizeitstätte ist gründlich zu prüfen.
Die Agenda
21 ist das im Jahre 1992 in Rio de Janeiro verabschiedete weltweite
Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, das Klimaschutz- und Artenschutz als
zwei Bereiche definiert, in denen weltweit gehandelt werden muß.
Wichtige
Akteure sind Städte und Gemeinden. Die F.D.P. unterstützt diese
Generationenaufgabe und setzt sich unter umfassender und intensiver
Bürgerbeteiligung für die Aufstellung eines unter Konsens erzielten
zukunftsweisenden Konzepts für eine nachhaltige Entwicklung in den örtlich
beeinflußbaren Lebensbereichen ein.
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Umweltpolitik
gehört zur Überlebensstrategie
für unsere Gesellschaft. Sie beginnt in der Kommune. Der Bürger hat Anspruch
auf eine menschenwürdige Umwelt. Das
Gleichgewicht im Naturhaushalt ist durch die Planungen und Maßnahmen der
Gemeinde zu sichern oder wiederherzustellen.
Jeder
einzelne ist aber an der Verschmutzung der Umwelt beteiligt. Die Begrenzung der
Umweltbelastung kann daher nicht allein Aufgabe des Staates und der Wirtschaft
sein. Sie muß zur Angelegenheit aller Bürger
werden. Liberale werden jede Initiative und Mitarbeit auf diesem Gebiet
fördern.
Die
widerstreitenden Nutzungsansprüche an unsere Umwelt auszugleichen und in diesem
Zusammenhang vorausschauend zu planen, ist die Aufgabe kommunaler Umweltpolitik.
Umweltpolitik kann aber nur erfolgreich sein, wenn sie die Belange der Umwelt
nicht einseitig betont sondern in einen vernünftigen Ausgleich mit den
Bedürfnissen der Menschen bringt. Hierbei sind die langfristigen Ansprüche von
Gesellschaft und Wirtschaft mit den noch nutzbaren Vorräten an Wasser, Boden
und Luft in Einklang zu bringen. Konzepte der Maintaler Wirtschaftsförderung
und zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur sind mit der Umweltpolitik
abzustimmen. So dürfen neuen Bauvorhaben nicht uneingeschränkt Rigolen,
Zisternen und Dachbegrünung als „Wundermittel“ zum Schutz des Grundwassers
zur Auflage bekommen – vielmehr sind alle maßgebenden Faktoren wie Lage,
Größe, Untergrund und die Interessen der Bauherren umfassend abzuwägen.
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Maintal kann
wirksam Umweltschutz nur betreiben, wenn ein Überblick über alle vorhandenen und zu erwartenden
Umweltbelastungen in Form einer umfassenden
Dokumentation zur Verfügung stehen. Hierzu ist eine systematische Erhebung
von Umweltdaten erforderlich. Dabei sollen Daten verwendet werden, die auf
Bundes- und Landesebene bereits existieren. Die verschiedenen Daten sind in
einem Umweltkataster einzubringen.
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Die Land-
und Forstwirtschaft ist nicht nur ein ökonomisch bedeutsamer Faktor sondern
leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Erholungswertes der
Landschaft. Deshalb ist bei öffentlichem Interesse an der Pflege und der
Offenhaltung von Flächen eine enge Abstimmung mit den hiesigen Land- und
Forstwirten sowie den Jagdpächtern und Schäfern zu suchen, die verstärkt in
die öffentliche Aufgabe der Landschaftspflege eingebunden werden sollen. Wenn
Flächen aus der landwirtschaftlichen Produktion ausscheiden, sind diese Flächen vorrangig für Aufgaben des Naturschutzes zur Schaffung
neuer Lebensräume für bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu sichern.
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Umweltvorsorge
erfordert die überörtliche Abstimmung raumbedeutsamer und umweltbelastender
Planungen. Dies gilt besonders bei Verkehrsplanungen. Maintal soll hier
konstruktiv mit den umliegenden Kommunen, dem Kreis und dem Land
zusammenarbeiten. Es gilt, in Maintal umweltfreundliche
Bebauungspläne und Verkehrspläne aufzustellen.
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Grundwasser
und Oberflächengewässer müssen zur Sicherung des Trinkwassers und anderer
Nutzung des Wassers geschützt werden. Alle bebauten Gebiete müssen, soweit
wirtschaftlich vertretbar, kanalisiert
und Wassergewinnungsgebiete abgesichert werden. Außerdem sind vollbiologische
Kläranlagen zu errichten. Maintal muß ein Wassersicherungsprogramm
und ein Abwasserbeseitigungsplan entwickeln.
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Die
Abfallmengen haben ein Ausmaß erreicht, daß ökologisch und
Volkswirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Maßnahmen wie das Duale System
und das Kreislaufwirtschaftsgesetz haben zwar die Wiederverwertungsquoten
erhöht, nicht jedoch die Abfallmenge reduziert. In Zukunft sind neue Wege der Abfallvermeidung zu suchen. Die kommunalen Behörden
und Betriebe haben in ihrem Wirtschaften verstärkt auf die Vermeidung von
Abfall wert zu legen und sparsam mit Rohstoffen umzugehen.
In Maintal
gibt es einige Altablagerungen, die es zu sanieren gilt, bevor die Gelände
wieder nutzbar gemacht werden können ( z.B. vorgesehene Gewerbefläche in
Bischofsheim hinter BAB A 66 ). Da diese Sanierung von der Kommune allein nicht
zu finanzieren ist, muß eine Unterstützung durch die Wirtschaft sowie Bund und
Land gesucht werden.
Nachdem der
Umlandverband seine Aufgabe als regionaler Träger der Müllentsorgung verloren
hat, ist es Aufgabe der Kommune eine für die Bürger geeignete Form der
Abfallentsorgung sicherzustellen. Dabei wird die F.D.P. darauf achten, daß
Verträge nur mit Entsorgungsunternehmen geschlossen werden, die einen qualitativ
hochwertigen Service und eine umweltgerechte Entsorgung des Mülls
sicherstellen. Gleichzeitig ist auf eine finanziell angemessene Belastung der
Bürger zu achten.
Die
geplante Müllkonversionsanlage des Kreises stellt aus Gründen der Kosten
und der Sicherheit keine geeignete Lösung für die Maintaler Müllfrage
darstellt.
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Der Lärmschutz
hat für das Wohlbefinden der
Bürger eine hohe Bedeutung. Es ist eine Aufgabe der kommunalen Planung
lärmerzeugende Einrichtungen räumlich weit genug entfernt auszuweisen, bzw. -
wo dies nicht möglich ist - auf einen ausreichenden Lärmschutz zu achten.
Allerdings können die Bürger im Wissen um Lärmquellen nicht ständig die
Anforderungen an den Lärmschutz erhöhen, wenn sie im Vorfeld von den
finanziellen Vorteilen eine „lärmgeplagten“ Lage profitiert haben.
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Die Bürger
haben Anspruch auf eine sparsame, schnell
und wirksam arbeitende Verwaltung. Dazu ist die konsequente Durchsetzung des
Leistungsprinzips in der Kommunalverwaltung erforderlich. Die
Verwaltungsabläufe müssen mittels der neuen Techniken verstärkt
rationalisiert werden. Überflüssige Verwaltungsleistungen sind abzubauen. Wir
wollen mit Kosten - Nutzenanalysen
die öffentlichen Vorhaben überprüfen. Bei der Personalbemessung und
der Bewertung der Arbeitsplätze sind strenge Maßstäbe anzulegen.
Öffentliche
und öffentlich geförderte Einrichtungen und Gebäude sind, gemessen an ihren
hohen Investitionen, oft unzureichend genutzt. Anstelle kostspieliger und
flächenfressender Neubauten für bestimmte Zwecke sind die vorhandenen Einrichtungen zu ergänzen,
für andere Funktionen zu öffnen und den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und
Interessenten im Sinne einer Mehrfachnutzung
zugänglich zu machen.
Neubesetzungen
offener Stellen innerhalb der Verwaltung, insbesondere von Dezernenten- und
Amtsleiterstellen, werden ausschließlich
nach Qualifikation und nicht nach Parteibuch vorgenommen. Nur wenn die
parteipolitische Einflußnahme zurückgedrängt wird und bei
Stellenausschreibungen nicht von vornherein auf ein bestimmtes Parteibuch
geschielt wird, fühlen sich wirklich alle qualifizierten Bewerber angesprochen.
Die Internet-Angebote
der Stadt für Bürger und Unternehmen haben erste gute Ansätze, müssen
aber erweitert werden. So sind Informationen wie der Mietspiegel,
Grundstücksbewertungen des Gutachterausschusses aber auch Formulare über das
Internet verfügbar zu machen.
”Schlanke Verwaltung”
ist kein Selbstwert an sich. Liberale wissen aber, daß erst die
Beschränkung der Verwaltung auf ihre Kernaufgaben den Menschen, den
finanziellen und persönlichen Spielraum läßt, den sie zur Gestaltung ihres
Lebens brauchen. Deshalb setzt sich die F.D.P. dafür ein, auch auf kommunaler
Ebene die Verwaltung auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.
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Das erfordert im ersten Schritt eine umfassende
Aufgabenkritik mit dem Ziel einer Konzentration auf die wirklich notwendige
Daseinsvorsorge.
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Gemeinsinn statt
Gruppenegoismus: Die gemeinsame Nutzung kommunal finanzierter Einrichtungen
und Räume (Stadtteilzentren, Schulräume, Sportlerheime, Feuerwehrhäuser u.a.)
entlastet von Investitions- und Folgekosten.
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Aufgaben, die mindestens ebenso gut oder wirtschaftlicher von
privaten Anbietern übernommen werden können, sollen in private Hände
übergehen. Dabei hat die echte Privatisierung
den Vorrang vor rein formaler Privatisierung wie Überführung kommunaler
Einrichtungen in privatrechtliche Betriebsform, wobei Eigentümer jedoch die
Kommune bleibt.
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Die als Kernaufgaben der kommunalen Verwaltung erkannten Bereiche
sind konsequent auf Leistungs- und Qualitätsziele auszurichten und haben sich
dem Wettbewerb zu stellen.
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Das erfordert eine neue
Rollenverteilung zwischen Politik und Verwaltung: Die politischen
Entscheidungsgremien konzentrieren sich auf die Zielvorgabe und deren Kontrolle.
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Die schlanke Verwaltung
delegiert die interne Entscheidungs- und Budgetverantwortung von oben nach
unten und richtet ein effektives und transparentes Abrechnungs- und
Berichtswesen sowie Controlling ein.
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Die Möglichkeiten der
Personaleinsparung dürfen nicht dem Zufallsprinzip ( Ausfall eines/r
Mitarbeiters/in durch Alter, Krankheit etc. ) überlassen werden, sondern sind
aufgrund klarer Ziel- und Bedarfsvorgaben zu steuern.
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Am Ende des Umbaus der Verwaltungen steht die Ausrichtung des
Verwaltungshandelns auf den Kunden, die Bürgerinnen und Bürger und nicht
mehr auf den Arbeitsablauf (Output-Steuerung statt Input-Steuerung).
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Im Zusammenleben vor Ort setzt die F.D.P. auf das Prinzip der (Mit- und
Selbst-) Verantwortung. Dieser Grundsatz gilt nicht erst seit dem Diktat der
leeren Kassen. Das private Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist die
Grundlage für das Zusammenleben in der Kommune. Liberale treten deshalb für
alle die ein, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen und die
Aufgaben nicht auf die Gemeinde abwälzen, sondern selbst aktiv werden.
Eigenverantwortung und gelebte Solidarität der Bürgerinnen und Bürger werden
die schwindende Leistungskraft der öffentlichen Haushalte auffangen:
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Bei der Erledigung öffentlicher Aufgabe soll künftig mehr auf
das Subsidiaritätsprinzip geachtet
werden: Statt eigenes Personal einzusetzen, wird die kommunale Verwaltung mehr
zum Moderator und Begleiter bürgerschaftlicher Initiativen werden ( z. B.
Agenda 21 – Prozeß ).
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Außerdem ist verstärkt auf das Instrument der Bürgerversammlung
zurückgreifen auch sind
Bürgerentscheide zu fördern ( z.B. bei Verkehrsplanungen und Umgestaltungen
von Straßen und öffentlichen Plätzen ).
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Der
Abbau von Bürokratie und die Verwaltungsvereinfachung erfordert auch eine Verringerung
der wirtschaftlichen Betätigung der Gemeinde. Sie soll sich nur dort
betätigen, wo die Versorgung der Bürger qualitativ besser und kostengünstiger
als durch Privatunternehmer möglich ist oder das Gemeinwohl eine Einrichtung
der Stadt gebietet. Die Liberalen werden daher laufend prüfen, inwieweit
Aufgaben, die die Stadt Maintal derzeit übernimmt, privatisiert oder in andere
Trägerschaft überführt werden können.
Die
freie wirtschaftliche Betätigung von Gemeinden ist vor allem deswegen
abzulehnen, weil die städtischen Beteiligungsgesellschaften einen einfacheren
Marktzugang haben (kein Konkursrisiko, leichte Kapitalbeschaffung). Mit der
F.D.P. wird es kein einziges Unternehmen im Besitz der Stadt Maintal geben, das
mit dem Mittelstand, vor allem dem Einzelhandel und dem Handwerk, in unfairem
Wettbewerb steht.
Statt
dessen sind alle kommunalen Leistungen hinsichtlich der vorhandenen Privatisierungspotentiale zu überprüfen. Dies gilt insbesondere für die Bereiche:
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Wirtschaftsförderung
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Rechtsamt
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Wartung technischer Anlagen
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Öffentlichkeitsarbeit
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Wartung von Kfz
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Gebäudereinigung
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Buchbinderei
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Friedhofswesen
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Pflege der Grünflächen
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Datenverarbeitung
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Kanalreinigung
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Energielieferanten
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Bürgerhäuser
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Bauhof
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Sportboothafen
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Vervielfältigungs-, Foto- und Mikrofilmstelle
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Planung und Bauleitung von Hoch- und Tiefbauten
Ein kommunaler Sicherheitsbeirat unter Mitwirkung auch der
Polizei soll die Erfahrungen von Bürgervertretern und Experten zusammentragen,
Kriminalitätsschwerpunkte auflisten und Pläne für präventives Handeln
entwerfen. In diese Aktionen sollen die örtlichen Medien eingebunden werden.
Polizeipräsenz auf den Straßen allein reicht nicht aus, bürgerschaftliche
Hilfe kann der Polizei zuarbeiten. Zur vorbeugenden
Kriminalitätsbekämpfung gehört die Integration von Kindern und
Jugendlichen - insbesondere von Zuwanderern in die Gesellschaft. Für Liberale
hat deshalb die Jugendpolitik vor Ort hohe Priorität.
Ehrenamtliche
Polizisten können als Instrument der Nachbarschaftshilfe eine interessante
Ergänzung des Sicherheitstableaus sein. Die konkreten Einsatzbefugnisse sind
jedoch noch sorgfältig zu prüfen.
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9.1
Sicherheit in Maintal
Wir wollen, daß sich unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger vor
Ort sicher fühlen: in ihrem Wohnumfeld, auf den Straßen, in den Parks, in
den Ortsteilen. Das ist eine grundlegende Voraussetzung für eine
Bürgergemeinschaft. Denn wer sich in seiner Stadt nicht sicher und wohl fühlt,
wird nicht für sie eintreten. Wir wissen auch, daß das Ziel der Sicherheit vor
Ort nicht ohne die Mithilfe aller, auch der Bürger selbst, zu erreichen ist.
Für Liberale heißt es: Hinsehen
statt wegschauen! Der demokratische Grundsatz,
sich ”einzumischen in die eigenen Angelegenheiten” hat hier
allerhöchste Bedeutung. Wir alle müssen selbst wieder mehr Verantwortung
übernehmen, aufmerksam sein gegenüber dem Nachbarn - und nicht gleichgültig.
Die Polizei bietet Programme zur
aktiven Nachbarschaftshilfe an, die unter der “Schirmherrschaft” der Stadt
an die Bürger heran getragen werden können. Durch aufmerksames Beobachten und
eine Zusammenarbeit mit der Polizei wird die Aufklärungschance von Straftaten
verbessert und somit auch insgesamt eine abschreckende Wirkung erzielt.
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Die Stadt Maintal muß sich
für eine personelle Verstärkung der
Schutzpolizei in Maintal engagieren. Gerade die Reform der Polizei durch die
Landesregierung bietet hierfür neue Möglichkeiten, die Präsenz vor Ort zu
stärken. Maintal leidet zu einem hohen Anteil unter der aus Frankfurt
überschwappenden Kriminalität.
Zu den vordringlichen Aufgaben
der Schutzpolizei muß es gehören, verstärkt soziale Brennpunkte im Auge zu haben und dafür zu sorgen, daß
z.B. am Abend trainierende Sportlerinnen einen sicheren Heimweg antreten
können.
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