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| 31.12.2006
FDP Maintal für bessere Wegweisung zum Einzelhandel- nein zum
Schilderwald
Die FDP Maintal begrüßt grundsätzlich die Absicht der CDU, die
Erreichbarkeit der Maintaler Einzelhandelsbetriebe zu erhöhen. Der in der
letzten Stadtverordnetenversammlung dazu eingebrachte Antrag der CDU war
jedoch, nach Ansicht der Liberalen unausgereift und wurde aus diesem Grund
von den Ampelfraktionen abgelehnt. Gefordert wurde von der CDU, dass nach
dem Vorbild anderer Gemeinden, Stangen mit einer Vielzahl einheitlich
gestalteter Wegweiser zu Einzelhandelsbetrieben und Vereinseinrichtungen
aufgestellt werden. "Die von der CDU vorgelegten Fotos haben gezeigt,
das schon in Städten, die wesentlich kleiner sind als Maintal, schnell
mehr als 10 Schilder an einer Stange hängen. Im Vorbeifahren kann kein
Autofahrer die Informationen mehr wahrnehmen," begründet der FDP
Stadtverordnete Frederik Schäfer die Ablehnung. Nach Ansicht der
Liberalen stellt sich weiterhin die Frage, wie die zur Verfügung
stehenden Plätze an den Stangen auf die Interessenten verteilt werden.
"Wir haben in Maintal erfreulicher Weise vielfältigen Einzelhandel.
Zudem sollte nach dem Willen der CDU noch auf Vereinseinrichtungen
hingewiesen werden. Naheliegend ist weiterhin, auch wichtige öffentliche
Einrichtungen anzuzeigen. Allerdings ist die Fläche an den Stangen
begrenzt. Wie soll die Stadt begründen, dass das Geschäft A einen
Wegweiser zugesprochen bekommt und das Geschäft B nicht?", fragt
Frederik Schäfer weiter.
Die Liberalen bedauern, dass wegen dieser kleineren Mängel eine gute Idee
verbraucht ist. "Hier muss man der CDU den Vorwurf machen,
unbeweglich gewesen zu sein", erklärt Schäfer, "Jeglicher
Versuch den Antrag in den problematischen Bereichen zu korrigieren, wurde
vom Antragsteller verweigert."
Neben klassischen Schildern sieht die FDP Maintal eine Reihe anderer
Möglichkeiten, um die Verkehrsleitung zu den Betrieben zu verbessern. Zum
einen könnten Schaukästen an zentralen Punkten sowie den Ortseingängen
aufgestellt werden, die über den Einzelhandel informieren. Die könnten
in Ruhe betrachtet werden und detaillierter Auskunft zu den Angeboten der
Betriebe geben. Auch darf nach Ansicht der Liberalen der Stand der Technik
nicht ignoriert werden. "Fast jedes Einkaufszentrum stellt heute
elektronische Terminals auf, die über Sortiment und Standorte im
Einkaufszentrum Auskunft geben. Warum soll so etwas nicht für eine ganze
Stadt funktionieren?", fragt Frederik Schäfer. Die Terminals
könnten nach Ansicht der FDP in den Geschäften, zu Hause am PC sowie
über mobile Endgeräte informieren. "Heute lohnt es darüber
nachzudenken ob man nicht besser in Technologie als in Blech
investiert", resümiert Frederik Schäfer.
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| Übersichtlicher Liniennetzplan vorgelegt
Einen übersichtlichen Liniennetzplan für den Stadtverkehr Maintal legen
Frederik Schäfer (FDP), Udo Stoppel (SPD) und Peter Arendt (GRÜNE) nun
vor. Damit bieten sie nun eine Alternative zu dem unübersichtlichen und
fehlerhaften Liniennetzplan der Stadt. „Mit diesem Liniennetzplan wollen
wir den jetzigen und auch zukünftigen Fahrgästen einen Plan bieten, auf
dem Sie schnell und einfach einen Überblick über das Nahverkehrsangebot
sowie das verbesserte Abend- und Wochenendangebot in Maintal bekommen,“
erläuterten Frederik Schäfer, Udo Stoppel und Peter Arendt die
Motivation für die Erstellung ihres Liniennetzplan.
Als „äußerst peinlich“ bewertetet dabei Frederik Schäfer und
Peter Arendt die von Bürgermeister Rohrbach erhoben Vorwürfe und
Erklärungsversuche für den fehlerhaften und unübersichtlichen
Linienplan der Stadt. „Wie ein Plan übersichtlicher werden soll, beim
dem Haltestellen wie die Konrad-Höhl-Straße oder die Klimaschule fehlen
oder Linienwege nicht eingezeichnet sind, wird allein Rohrbachs Geheimnis
bleiben. Auch die Gründe, warum das beschlossen Anschreiben zum
Liniennetzplan der Stadt nicht erstellt wurde, um die Veränderungen zu
erläutern, lässt Rohrbach unter den Tisch fallen. Statt aber offen die
Fehler und Versäumnisse zuzugeben, werden die „Fehlerfinder“ auch
noch abgekanzelt,“ bewerten Frederik Schäfer und Peter Arendt die
unangebrachte Reaktion des Bürgermeisters.
Bei der Erstellung ihres Liniennetzplans haben Frederik Schäfer, Udo
Stoppel und Peter Arendt eine Trennung zwischen Hauptnetz sowie Abend- und
Wochenendnetz vorgenommen. Dies dient vor allem der Übersichtlichkeit,
auch wenn die einzelnen Pläne nun kleiner sind. Aber
es ist dabei klar zu erkennen, welche Buslinie z.B. in welcher Richtung
durch die Goethestraße fährt. „Kritik und Anregungen an unserem
Liniennetzplan nehmen wir gerne entgegen. Da wir diesen Plan in nur knapp
einer Woche erstellt haben, können dort auch noch kleinere Fehler sein.
Auch diese können Sie uns nennen, wir arbeiten diese gerne in unseren
Plan ein. Im Gegensatz zum Magistrat auch ohne Sie zu beschimpfen,“
erklärten abschließend Frederik Schäfer, Udo Stoppel und Peter Arendt.
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Der Liniennetzplan kann man herunterladen unter:
Hauptnetz
Abend-Wochenend-Netz
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05.12.2006
Magistrat torpediert die
Fahrplanumstellung beim Stadtverkehr Maintal
Mit den jetzt an alle Haushalte verteilten Taschenfaltplänen zum
Maintaler Stadtbusverkehr torpediert der Magistrat nach Meinung von
Frederik Schäfer, FDP und Peter Arendt, GRÜNEN die
Fahrplanverbesserungen beim kommenden Fahrplanwechsel. “Dass die
Taschenpläne mehr als unübersichtlich sind, ist eine großes Manko. Das
fällt aber angesichts der zahlreichen gravierenden Fehler fast unter den
Tisch,” kritisieren Frederik Schäfer und Peter Arendt verärgert den
vorgelegten Plan. Die jetzt verteilten Faltblätter haben nach Aussagen
von Frederik Schäfer und Peter Arendt allein auf dem Linienplan über 25
zum Teil gravierende Fehler. So fehlen zum Beispiel bei der Linie 29 die
Bedienung der Waldsiedlung und die Linie 28 fährt über die Berliner
Straße ohne Halt. Mit dieser fehlerhaften Leistung werden die Bemühungen
und Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vom Magistrat, bzw dem
zuständigen Bürgermeister Rohrbach klar unterlaufen. Auch das fehlende
Anschreiben zum Taschenplan belegt, dass hier wieder bewusst gegen die
Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung gearbeitet wird. Die
Stadtverordnetenversammlung hatte die Veränderungen der Linienführungen
am Wochenende bereits vor einem Jahr beschlossen. Frederik Schäfer und
Peter Arendt haben sowohl dem Magistrat wie auch der SVM GmbH die
Unterstützung beim bevorstehenden Fahrplanwechsel mehrmals angeboten.
Während dabei die Zusammenarbeit mit der SVM GmbH und deren
Geschäftsführer Herrn Seitz konstruktiv war, ist von Seiten des
Magistrats diese Hilfe ausgeschlagen worden. “Wir haben z.B. dem
Magistrat mehrfach angeboten, ihm bei der Erstellung der Faltblätter
(auch fürs Korrekturlesen) zu unterstützen. Dieses Angebot wurde aber
nicht angenommen, der Schaden dieser Verweigerungshaltung ist
beträchtlich” bedauern Frederik Schäfer und Peter Arendt. Um den
Schaden für den Maintaler Stadtbusverkehr zu begrenzen, haben Frederik
Schäfer und Peter Arendt eine Liste mit den bisher gefundenen Fehlern
erstellt. Diese ist auch im Internet unter www.fdp-maintal.de und
www.gruene-maintal.de abrufbar. Bis zum Fahrplanwechsel wird dort auch ein
übersichtlicher Linienplan zur Verfügung stehen.
Fehler im Liniennetzplan:
Allgemein Bischofsheim, Linienverlauf/Fahrtrichtung in Goethestraße
unklar Dörnigheim, Linenverlauf/Haltestellenzuordnung Breitscheidstraße,
August-Bebel-Straße unklar SVM Haltestellen in Frankfurt, Hanau und
Niederdorfelden (und Schöneck) fehlen
22 Haltestelle Eschenweg wird nur in Fahrtrichtung Wachenbuchen bedient
23 Dörnigheim: Haltestelle Alter Friedhof wird nur in Fahrtrichtung
Maintal Ost bedient Dörnigheim: Haltestelle Gewerbegebiet Ost wird nur
halbseitig bedient Dörnigheim: Haltestelle Honeywellstraße wird
halbseitig bedient Dörnigheim: Haltestelle Eschenweg wird halbseitig
bedient
24 Bischofsheim: Linienweg zu und Haltestelle Bundesfachschule fehlt
Linienbezeichnung falsch (links oben)
28 Dörnigheim: Haltestelle Betriebshof fehlt Dörnigheim: Haltestelle
Maintalhalle fehlt Dörnigheim: Haltestelle Opeleck fehlt Dörnigheim:
Haltestelle Eschenweg wird nur halbseitig in Richtung Frankfurt bedient
29 Dörnigheim: August-Bebel-Straße statt Breitscheidstraße
Dörnigheim: Linenweg zu und Haltestellen Danziger Straße und
Waldsiedlung fehlen Dörnigheim: Haltestelle Gewerbegebiet Ost wird nur
halbseitig bedient Dörnigheim: Haltestelle Honeywellstraße wird nur
halbseitig bedient
n 64 Frankfurt: Richtung Wachenbuchen: Haltestelle Mainkur wird
halbseitig bedient Dörnigheim: Haltestelle Maintal Ost fehlt alle
Haltestellen werden nur halbseitig (Richtung Wachenbuchen) bedient
Linienbezeichnung falsch (links oben)
30 Fahrtziel Bruchköbel fehlt
945 Frankfurt: Haltestelle Roter Graben fehlt Dörnigheim: Haltestelle
Rumpenheimer Fähre wird nur Richtung Hanau bedient Dörnigheim:
Haltestelle Eschenweg in Richtung Frankfurt und Honeywellstraße fehlen
RB 55 Fahrtziel Frankfurt fehlt Frankfurt: Haltestelle Mainkur Bahnhof
fehlt
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| 05.08.2006
CDU schmückt sich mit fremden Federn
FDP hat schon vor 2 Jahren Handwerker-Parkausweise gefordert
"Die CDU Maintal schmückt sich mit fremden Federn, wenn sie jetzt in
der Presse und in der Stadtverordnetenversammlung große Fragen nach der
Einführung von Handwerker-Parkausweisen stellt!" stellt der
stellvertretende Kreisvorsitzende und Maintaler Stadtverordnete der FDP,
Thomas Schäfer fest. Schließlich geht diese Maßnahme nicht auf eine
Initiative der Maintaler CDU zurück. Vielmehr haben hier wieder andere
politische Kräfte etwas Positives für die Wirtschaft bewirkt. "Das
die CDU jetzt eine Anfrage an den Magistrat stellt, ist allein der plumpe
Versuch, mal wieder dem 2. Stadtrat vors Schienbein zu treten." meint
Thomas Schäfer. Dabei fällt seiner Ansicht nach die von der CDU Maintal
geäußerte Kritik auf sie selbst zurück. Schließlich sei der Magistrat
ein Kollektivorgan mit einem CDU-Bürgermeister und einem 1 Stadtrat der
CDU an der Spitze. Und für die Öffentlichkeitsarbeit ist wohl in erster
Linie immer noch der Bürgermeister verantwortlich.
"Dass die Handwerker im Kreis benötigen einen Parkausweis für den
gesamten Kreis benötigen hat die FDP schon 2004 erkannt!" erinnert
Thomas Schäfer Mit einem entsprechenden Antrag im Kreistag hatte die FDP
daher bereits vor 2 Jahren die Initiative zu den jetzt eingeführten
Ausweisen ins Rollen gebracht. "Es ist bedauerlich, dass es so lange
gedauert hat, bis die große Koalition im Kreis - an der die CDU ja
beteiligt ist - um die Initiative der Liberalen in die Tat
umzusetzen." macht Thomas Schäfer deutlich, dass es nicht darauf
ankommt, vermeintlich kluge Fragen an den Magistrat zu stellen, sondern
durch vernünftige Beschlüsse in der Stadtverordnetenversammlung und im
Kreistag, die dann auch ausgeführt werden, etwas für die Bürger zu
bewegen.
Zur aktuellen Frage- und Besuchsoffensive der CDU Maintal stellt die FDP
fest, dass die CDU Maintal seit der Kommunalwahl keine wirkliche
inhaltliche Idee vorangebracht, geschweige den als Antrag in die
Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Auch das simple Abschreiben von
Stichworten aus dem Kooperationspapier der Ampel ohne vertiefende
Konkretisierung der Inhalte durch die CDU-Mitglieder im Magistrat kann
dieses Bild nicht verdecken. Vielmehr versucht die CDU mit einer großen
Show zu verschleiern, dass Sie eine Opposition in der
Stadtverordnetenversammlung darstellt, die nichts bewegen kann. "Wer
wirklich handelt, ist die Kooperation der Ampel. Die wird auch in der
Zukunft mit angemessenen, ausgereiften Vorschlägen und Beschlüssen zum
richtigen Zeitpunkt versuchen, das Beste für die Maintaler Bürger zu
ermöglichen!" so Thomas Schäfer abschließend.
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| 28.04.2006
FDP Maintal in Kreis erfolgreich
Thomas Schäfer erneut zum Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt.
"Die FDP Maintal ist nicht nur in der Stadt sondern auch im Kreis
erfolgreich!" konstatiert der Ortsvorsitzende der Liberalen, Frederik
Schäfer, angesichts der Ergebnisse des Kreisparteitages in Wächtersbach.
Die Mitglieder der FDP Main-Kinzig haben Thomas Schäfer mit großer
Mehrheit als Stellvertretenden Kreisvorsitzender im Amt bestätigt. Damit
ist der Ortsverband Maintal erneut an der Spitze des Kreises vertreten.
Zugleich wurden mit Thomas Schäfer und Dr. Dieter Fritz gleich zwei
Maintaler unter die 17 Delegierten des Kreisverbandes zum Landesparteitag
gewählt. "Dieses Ergebnis zeigt, dass die Mitglieder im Kreis das
Ergebnis unseres Ortsverbandes bei der Kommunalwahl honorieren."
meint Frederik Schäfer.
Auf dem Parteitag wurde zudem die stellvertretende Ortsvorsitzende Ellen
Kessel für ihr 25-jähriges Engagement in der Partei vom
Landesvorsitzenden Jörg-Uwe Hahn mit einer Urkunde und einer Plakette
geehrt. "Immer wenn wir etwas vom Ortsverband Maintal wissen müssen
oder Unterstützung brauchen, ist Fr. Kessel zur Stelle. Dies ist ein
vorbildhaftes Engagement für die Partei." sagte Jörg-Uwe Hahn in
seiner Laudatio. Auch der Ortsverband dankte Ellen Kessel für ihren
großartigen Einsatz.
"Aber nicht nur im Kreis gibt es Grund für Zufriedenheit, sondern
auch in Maintal selbst." zieht Frederik Schäfer Bilanz der
konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Dort waren
Christa Hoppe als ehrenamtliche Stadträtin und Thomas Schäfer als
stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher gewählt worden. Zusammen mit
dem im Amt bestätigten Fraktionsvorsitzenden Dr. Fritz und dem
nachgerückten weiteren Stadtverordneten Frederik Schäfer wollen die
beiden in der gestärkten liberalen Fraktion positive Impulse für die
Stadt in den kommenden fünf Jahren setzen und den von den
Kooperationspartnern eingeschlagenen Weg aktiv voranschreiten.
Inhaltlich werden die Liberalen in den kommenden fünf Jahren Wert darauf
legen, die städtischen Finanzen zu konsolidieren. "Es gibt viel
Sparpotential im Haushalt, das gehoben werden kann." sagte Frederik
Schäfer, der ergänzte: "Dies bedeutet aber auch, dass mache
Annehmlichkeit entfallen muss." Nicht in Frage kommen hingegen für
die Liberalen Steuererhöhungen, beispielsweise bei der Grundsteuer.
Aufgabe der künftigen Kooperationspartner sei es, unverzüglich mit den
erforderlichen Beschlüssen den Weg vorzugeben, damit die Bürger sehen,
dass in Maintal wieder gehandelt wird. "Die Ampel hat bereits
gezeigt, dass sie diesem Anspruch gerecht werden will und wird auch dies
in Zukunft zeigen." so Frederik Schäfer zum Abschluss.
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17.03.2006
FDP Maintal: Ist die SPD noch an der
nordmainischen S-Bahn interessiert?
FDP Ortsvorsitzender Frederik Schäfer fürchtet Abschied der SPD vom
Projekt nordmainische S-Bahn
Seit vielen Jahren hoffen viele Maintaler Bürger auf einen Bau der
nordmainischen S-Bahn die Maintal im dichten Takt schnell und umsteigefrei
mit Frankfurter Innenstadt, Hauptbahnhof und Messe verbindet. Nun
fürchten die Liberalen dass die SPD in Maintal hinter den für Maintal so
wichtigem Projekt steht. Auslöser der Befürchtung sind entsprechende
Lücken im SPD Wahlprogramm. In diesem wird nur davon geredet dass die
Anbindung nach Frankfurt verbessert werden soll, und dass eine U-Bahn
Anbindung geprüft werden soll. "Offenbar ist dem SPD Kompetenzteam
entgangen, dass verschiedene Varianten einer U-Bahn Verlängerung gerade
letztes Jahr im Auftrag Frankfurts und des RMVs geprüft wurde, und zwar
mit einem vernichtendem Ergebnis", stellt der FDP Ortsvorsitzende
Frederik Schäfer fest. Die Liberalen sind sich darüber im Klaren, dass
keine Maintaler Partei den Bürgern eine S-Bahn versprechen kann, da die
Stadt Maintal nur einer von vielen Beteiligten am Gesamtprojekt sei.
Allerdings schöpft die Maintaler FDP Hoffnung aufgrund des positiven
Ergebnisses für die S-Bahn der Studie. Auch die Aufnahme des Projektes
nordmainische S-Bahn in den Gesamtverkehrsplan der Stadt Frankfurt dieses
Jahrs gebe Anlass zu Optimismus. Schäfer räumt ein: "Das Ergebnis
für die S-Bahn ist klar positiv aber nicht so überwältigen, dass man
sich in Maintal Narrenfreiheit erlauben kann. Maintal muss klar hinter dem
Projekt stehen und darf nicht warten dass die anderen Projektbeteiligten
sich für die S-Bahn einsetzen und man in Maintal dagegen arbeitet."
In diesem Sinne fordern die Liberalen die SPD auf ihren Standpunkt klar
darzulegen. Für Maintal FDP sind neben der Tatsache dass die S-Bahn den
besten Nutzen-Kosten Koeffizienten hat auch die Auswirkungen für den
Fahrgast. Die Liberalen gehen von 10 min kürzerer Fahrzeit nach Frankfurt
im Vergleich zur U-Bahn aus, was pro Woche mehr als anderthalb Stunden
Zeitersparnis sind. Darüber hinaus ist die S-Bahn die Variante die
meisten Sitzplätze bietet, in allen anderen Varianten würde es eng
werden, sowie der am Wochenende und im Berufsverkehr im Vergleich zu den
heutigen Regionalzügen dichtere Takt. Wichtig ist für die Liberalen, das
im Falle eine S-Bahnbaus die Bahnsteige zuerst gebaut werden und vor dem
eigentlichem S-Bahnbetrieb für die Regionalbahn nutzbar gemacht werden.
Im Rahmen eines S-Bahnbaus würden die Maintaler Bahnsteige komplett neu
gebaut und einen stufenfreien Einstieg in den Zug erlauben.
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| 12.03.2006
FDP Maintal fordert innovative
Mobilitätskonzepte
Car-Sharing-Modell für städtische Autos als Ersatz für den Zweitwagen
der Bürger
"Die FDP Maintal will mittels entsprechender Initiativen in der
Stadtverordnetenversammlung nach der Kommunalwahl die Mobilitätssituation
in Maintal verbessern." erklärte der Vorsitzende der Liberalen,
Frederik Schäfer. Besonders zukunftsweisend scheint für die FDP dabei
die Idee, den städtischen Fuhrpark mit Ausnahme der Sonderfahrzeuge, in
einen Car-Sharing Pool einzubringen. Darin sieht Frederik Schäfer die
Chance, die Stadt finanziell zu entlasten sowie die Wartung und ggf. das
Eigentum an den Fahrzeugen zu privatisieren. Gleichzeitig kann auf diesem
Wege ein neuer Service für die Bürger geschaffen werden.
Grundüberlegung Schäfers ist, dass die meisten Fahrzeuge der Stadt nur
an Werktagen zu den Arbeitszeiten der Stadtverwaltung genutzt werden, und
auch dann nur ein Teil des Fuhrparks ausgelastet ist. Die Liberalen wollen
die Fahrzeuge den Bürgern außerhalb der Zeiten, zu denen die Fahrzeuge
von der Stadt benötigt werden, gegen Entgelt zugänglich machen.
Frederik Schäfer erläuterte, dass bereits heute 3 professionelle
Car-Sharing Anbieter im Umkreis von Maintal tätig sind. Einer dieser
könnte Wartung, Bereitstellung und Vermarktung der städtischen PKWs
übernehmen. "Die Stadt würde im Falle der Einbringung in einen
Car-Sharing Pool nur noch soviel Auto zahlen, wie sie wirklich benutzt.
Die restliche Zeit stehen die Autos für andere Nutzer zur
Verfügung." beschreibt Frederik Schäfer das angedachte Modell Die
Bürger könnten dann stundenweise die Autos mieten, sich vollautomatisch
Zugang mit einer Chipkarte verschaffen und so auf den eigenen Zweitwagen
verzichten. "In größeren Städten funktioniert Car-Sharing sehr
gut", berichtet Frederik Schäfer. "In Maintal lohnt es sich
bisher nicht für die Anbieter einzusteigen. Wenn die Stadt als Hauptkunde
dagegen für einen Grundumsatz sorgt, sieht es schon wieder anders aus.
Bei der Sache sind alle Gewinner, Bürger, Stadt und Unternehmen.",
stellt Frederik Schäfer die Vorzüge des Car-Sharing-Modells heraus.
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| 07.03.2006
Es wird Zeit für die wichtigen Themen
"Der Wahlkampf hat bisher so manche Kapriole geschlagen - jetzt
aber wird es Zeit für die wichtigen Themen und mehr
Ernsthaftigkeit", bilanziert der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Fritz
das bisherige Wahlkampfgeschehen. Die Vielzahl der bisherigen
Pressemitteilungen von CDU und SPD jedenfalls deuten mehr auf plumpen
Stimmenfang denn auf ernsthafte Lösungsvorschläge hin.
Die CDU distanziert sich von ihrem Spitzenkandidaten Bürgermeister
Rohrbach. So hat die CDU mit dem nunmehr favorisierten VdK - Modell für
die Gestaltung des Rathausgeländes in Bischofsheim gerade für den
Entwurf Sympathien entwickelt, welchen der Bürgermeister noch vor der
Abstimmung im September 2005 entschieden und grundsätzlich abgelehnt hat.
Auch scheint die CDU im Wahlkampf ihr Herz für den "Alten
Friedhof" in Dörnigheim wieder entdeckt zu haben, obwohl doch gerade
ihr Spitzenkandidat in den Vorbesprechungen zum
Haushaltskonsolidierungsprogramm 2005 die Idee der Schließung dieses
Friedhofes aufgebracht hatte. Da wundert es nicht, dass die CDU ihren
Spitzenkandidaten Rohrbach an der Podiumsdiskussion des Maintaler
Tagesanzeiger durch die auf Platz drei nominierte Frau Feuerbach ersetzen
läßt. - Die SPD läutet die heiße Wahlkampfphase u.a. mit der Aussage
ein, " der attraktive Ausbau der Ortsmitte Bischofsheims ist für uns
unabdingbar", obwohl doch gerade ihre Fraktionsspitze dem
unattraktiven PEN - Modell in der September - Abstimmung zur Mehrheit
verholfen hatte. Auch greift die SPD das Thema Mobilfunkanlagen in
Wohngebieten wieder auf, obgleich doch auch sie im Rahmen der
gescheiterten Gespräche mit den Mobilfunkbetreibern keinen konstruktiven
Ansatz für eine neue Mobilfunkpolitik in Maintal gefunden und auch
bislang nicht vorgeschlagen hat.
Allmählich, so auch der FDP - Stadtverordnete Thomas Schäfer, wird es
aber Zeit, dass man den Bürgern mitteilt, wie man sich die Lösungen für
das von allen als größtes Problem erkannte Haushaltsdefizit vorstellt.
Der Hessische Städte- und Gemeindebund hat prognostiziert, dass in
absehbarer Zeit Bürgerhäuser geschlossen werden, Bibliotheken dicht
machen und Schwimmbäder ihre Tore schließen werden ( FR vom 28.01.2006,
S. 35 ). "Wer diese und andere kommunale Einrichtungen in Maintal
erhalten möchte, muss schon sagen, wie er den zunehmenden
Investitionsbedarf von Bürgerhäusern und Schwimmbad finanzieren
will". Wir, die FDP, so ergänzt Thomas Schäfer abschließend, haben
hierzu bereits im Rahmen der letztjährigen Haushaltsdebatte konkrete
Vorschläge unterbreitet. Die Liberalen würden in den nächsten Wochen
mit den Politikern der anderen Parteien und den Bürgern Maintals gerne
diese Vorschläge und Ideen diskutieren, statt von neuen Sportstadien und
dem Ausgeben nicht vorhandenen Geldes zu fantasieren.
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| 06.03.2006

Ankündigungen müssen endlich Taten folgen
Mechthild Dyckmans zu Gast beim Heringsessen der FDP Maintal
"Den Ankündigungen der neuen Bundesregierung müssen endlich Taten
folgen!" forderte die FDP Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans
auf dem Heringsessen der Maintaler Liberalen. In ihrem Bericht über die
ersten 100 Tage Arbeit der großen Koalition konnte die frisch gewählte
Bundestagsabgeordnete keine signifikanten neuen Reformschritte darstellen.
Vielmehr hätten die Bundesminister nur wage, wenig durchdachte
Andeutungen gemacht, wie sie das Land wieder flott bekommen wollen. Die
noch vorhandene Wohlfühlstimmung kippt daher bereits und die Wähler
bekämmen allenthalben wieder einen Blick für die Realität im Lande.
"Das einzige, was der neuen Regierung gelungen ist, ist der Griff in
die Taschen der Bürger!" so Mechthild Dyckmans angesichts der von
der Regierung beschlossenen Mehrwertsteuererhöhung von 16% auf 19%.
Dieser Schritt sei einer der größten Steuererhöhungen in der Geschichte
der Bundesrepublik. Den Bürgern und der Wirtschaft würden jährlich 23
Milliarden Euro entzogen. Dagegen sei das Investitionsprogramm von 25
Milliarden Euro, verteilt auf vier Jahre ein Tropfen auf den heißen
Stein. "Das Einzige, was die Bundesregierung fördert, ist die
Schwarzarbeit." stellte Mechthild Dyckmans fest.
Darüber hinaus sei die Mehrwertsteuererhöhung der größte
Wählerbetrug, den die SPD je begangen hätte. "Wie aus einer
Ablehnung von 2% Mehrwertsteuererhöhung der CDU im Wahlkampf ein
Kompromiss von 3% Erhöhung werden könne, bleibt aus immer das Geheimnis
von Franz Müntefering!" so Mechthild Dyckmans. Das Etikett ‚Größte
Umfaller aller Zeiten' hätten sich die Sozialdemokraten jedenfalls
redlich verdient.
Zentrales Aufgabenfeld der deutschen Politik bleibt nach Auffassung von
Mechthild Dyckmans die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. 5 Millionen
Arbeitslose im Februar zeigten, dass sich auf diesem Felde nichts bewegt
hat. "Von den mutigen Ankündigungen der CDU ist nichts geblieben.
Vielmehr betreibt sie jetzt eine sozialdemokratischere Politik als die
SPD." analysierte Mechthild Dyckmans, die sich in ihrer Auffassung
sogar durch Äußerungen von Unionspolitikern wie Friedrich Merz bestärkt
sieht. Daher sei es die Verpflichtung der FDP als einzig verbliebene
vernünftige Opposition, auf einen klaren Marktwirtschaftlichen und
reformorientierten Kurs zu setzen. Deregulierung am Arbeitsmarkt und eine
grundlegende Steuerreform mit einer deutlichen Senkung der Steuerlast
bleiben das Gebot der Stunde.
Mechthild Dyckmans machte deutlich, dass auch die Kommunen derzeit nichts
Gutes von der neuen Bundesregierung erwarten könnten. Bei der
Mehrwertsteuererhöhung würden die kommunalen Haushalte deutlich
belastet. Allein Maintal werde rund 280 Tausend Euro zusätzliche Ausgaben
haben. Dagegen werde von den Mehreinnahmen nichts an die Gemeinden
fließen. Und auch bei ihrer Forderung nach gebührenfreien
Kindertagesstätten fehle jeder seriöse Gegenfinanzierungsvorschlag der
Regierung. Auch hier zeige die Koalition, dass sie keine wirklich
durchdachten Konzepte habe.
"Angesichts solch unausgegorener Politik müsse die Kommunalwahl am
26. März ein deutliches Zeichen bringen, dass die Wähler dieses Gebaren
nicht akzeptieren." rief Mechthild Dyckmans abschließend die Wähler
auf, mit einem Votum für die FDP ihren Unmut über die große Koalition
von CDU und SPD zum Ausdruck zu bringen.
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| 01.03.2006
Messerschmidt - Modell ist nach wie vor attraktivste Lösung
FDP - Maintal zur neu entbrannten Diskussion um Rathaus - Gelände
Verwundert, so stellt der FDP - Fraktionsvorsitzende Dr. Fritz fest, reibt
man sich in bei der Lektüre der Stellungnahmen der Parteien zur
Gestaltung des Rathaus - Geländes nach dem Rückzug von PEN die Augen.
Hat noch der Spitzenkandidat der Maintaler CDU, Bürgermeister Rohrbach,
im September 2005 das VdK Projekt aus finanziellen und strukturellen
Gründen grundsätzlich verworfen, läßt die CDU nunmehr über die auf
der Kommunalwahlliste erst auf Platz 3 geführte Frau Feuerbach ohne
große vorherige innerparteiliche Diskussion verkünden, man bevorzuge
nunmehr genau dieses Projekt. Der Spitzenkandidat der SPD, Karl-Heinz
Kaiser, der noch bei der entscheidenden Abstimmung im September
vergangenen Jahres dem PEN - Modell, gegen das VdK - Projekt , zum Sieg
verholfen hatte, hat sich nun ebenfalls besonnen und setzt sich für das
VdK - Modell ein. Wahlkampf scheint zu bewegen - es fragt sich nur, wohin
diese Beweglichkeit nach der Wahl am 26.03.2006 führt.
Die Krone des Populismus pur darf sich aber der Spitzenmann der WAM, Herr
Schuschkow, aufsetzen, der für die Vereine nutzbare Räumlichkeiten
fordert, ohne aber zu erklären, wie und von wem dies finanziert werden
soll.
Die FDP - Maintal bleibt indes bei der bereits vor September 2005
vertretenen und von der Bürgerinitiative befürworteten Linie. Eine
finanziell akzeptable und die städtebaulich attraktivste Lösung haben
die Architekten Messerschmidt und Partner entwickelt. Deren Lösung mit
einem den Anforderungen an altersgerechtem Wohnen genügenden umgebauten
Rathausgebäude, Ladengeschäften, Cafe, Stadtladen und den beiden
randständigen Giebelhäusern für gewerbliche und Wohnnutzung bietet die
größte Gewähr für einen - von allen geforderten - dauerhaft lebendigen
Ortsmittelpunkt.
Wir, so schließt Dr. Fritz, vertrauen darauf, dass die Maintaler Bürger
sich nicht von kurzatmigen Wahlkampfallüren und nicht zu Ende gedachten
Schnellschüssen blenden lassen. Die FDP stehe jedenfalls auch weiterhin
für einen verlässlichen und soliden Kurs betreffend der Nutzung des
Geländes des Rathauses Bischofsheim.
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| 26.02.2006
Heringsessen mit Mechthild Dyckmans
FDP Maintal lädt zum Heringsessen am 02.03.2006 ein
Die FDP Maintal lädt zu einem Heringsessen mit der Bundestagsabgeordneten
Mechthild Dyckmans ein. Die Veranstaltung findet statt
am Donnerstag, den 2. März 2006
um 19.00 Uhr
in der Gaststätte Dorfschänke,
Fechenheimer Weg 11, Maintal-Bischofsheim
Die liberale Bundestagsabgeordnete, die in Maintal aufgewachsen ist und
jetzt für den Wahlkreis Kassel im Parlament sitzt, wird zum Thema
"100 Tage Große Koalition - Wo bleibt der Aufbruch?"
referieren. Dabei wird sie auch darauf eingehen, welche Folgen die Politik
der großen Koalition in Berlin auf die Stadt Maintal und die kommunale
Politik hat.
Die FDP Maintal freut sich auf zahlreiche Gäste. Auch die Vertreter der
Presse sind herzlich eingeladen.
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| 23.02.2006
FDP Main-Kinzig fordert Modellversuch für späteren Schulbeginn im
Kreis
Liselotte Pfeil: "Ausgeschlafene Schüler bringen bessere
Leistungen"
Die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag, Liselotte Pfeil, spricht
sich für einen späteren Schulbeginn aus. So sollte der Schulstart am
Morgen möglichst um eine halbe oder um eine Stunde später auf halb neun
oder auf neun Uhr verlegt werden, um dem Biorhythmus der Schülerinnen und
Schüler entgegen zu kommen. "Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen
befinden sich Kinder früh morgens in einem Leistungstief, so dass ihre
Konzentration in der ersten Schulstunde häufig leidet. Es ist deshalb
sinnvoll, den Unterricht später beginnen zu lassen und den
Leistungsphasen der Schülerinnen und Schüler besser anzupassen, um die
Bedingungen für konzentriertes Lernen zu verbessern", erklärte
Liselotte Pfeil.
Die FDP fordere, einen Modellversuch für einen späteren Schulbeginn
an Schulen im Main-Kinzig-Kreis zu starten. Alle Schulen, die es sich
zutrauten und über die entsprechenden organisatorischen Voraussetzungen
verfügten, sollte den Unterricht später beginnen lassen, so Liselotte
Pfeil. Schließlich müsse die Schule auch weiterhin für früher
eintreffende Schülerinnen und Schüler geöffnet sein. Für die
Schulkinder bis zur sechsten Klasse solle dafür die Betreuung in
Kooperation mit den umliegenden Kindertagesstätten gewährleistet werden.
Am Ende des Modellversuchs sollte eine Auswertung der Ergebnisse stehen.
Hierzu sollten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern befragt
werden. "Dann wird sich zeigen, wie sich ein späterer Schulbeginn
auf das Lernverhalten und auf die Leistungen der Schülerinnen und
Schüler in unserem Kreis ausgewirkt hat", erläuterte Liselotte
Pfeil den FDP-Vorschlag.
Wünschenswert sei aus der Sicht der Kreistagsfraktionsvorsitzenden der
Liberalen ein generell späterer Schulstart am Morgen. Dies bedeute
allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler insgesamt länger an der
Schule verweilen würden. Dafür müssten langfristig die Voraussetzungen
durch den Ausbau der Ganztagsangebote an den Schulen im Kreis geschaffen
werden. Der bereits begonnene Weg müsse daher konsequent fortgesetzt
werden. "Der Ausbau der Ganztagsangebote im Kreis muss somit aus
vielschichtigen Gründen forciert werden. Neben einer Verbesserung der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einem Zuwachs an Bildungsangeboten
sind auch eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kinder und
Jugendlichen ein gewichtiges Argument für den Ausbau der
Ganztagsangebote!" so Liselotte Pfeil abschließend.
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| 07.02.2006
FDP Maintal beginnt heiße Wahlkampfphase
Werbemittel vorgestellt.
"Für die FDP Maintal beginnt jetzt die heiße Phase der
Kommunalwahl!" erklärte deren Spitzenkandidat, Dr. Dieter Fritz,
anlässlich der Vorstellung der Wahlwerbemittel des Ortsverbandes. Die FDP
Maintal wird mit zwei eigenen Plakaten und einem kleinen Faltblatt bei den
Bürgern für deren Stimmen werben. "Mit der Kernbotschaft
Verantwortung + Eigeninitiative = Zukunft wollen wir das zentrale Anliegen
unseres Programms deutlich machen" so Dr. Fritz. Daher werde diese
Botschaft sowohl auf einem eigenen Plakat als auch auf dem
Kandidatenplakat zu lesen sein. Auf dem Kandidatenplakat werden neben Dr.
Fritz auch die weiteren Kandidaten auf den ersten Listenplätzen zu sehen
sein. Die Bürger sollen so Personen mit der FDP und deren Programm
verbinden können. Diese Plakate werden die Liberalen in den nächsten
Tagen im Gesamten Stadtgebiet aufstellen. Außerdem soll mit einem
Kandidatenplakat der Spitzenkandidatin für den Kreistag, Liselotte Pfeil,
auf diese zweite Kommunalwahl hingewiesen werden.
Neben den Plakaten haben die Maintaler Liberalen auch einen kleinen
Handzettel entwickelt, in dem sie die wichtigsten Punkte ihres Programms
zusammengefasst haben. Dieses Programm hatten die Liberalen Mitte Januar
verabschiedet und darin vor allem auf die Verantwortung für einen
ausgeglichenen Haushalt und die Förderung der Eigeninitiative der Bürger
im Rahmen eines bürgerschaftlichen Engagements wert gelegt. Bewusst
verzichtet die FDP auf nicht haltbare Versprechungen und Wahlgeschenke.
"Wir haben eine breite und fundierte programmatische Basis für die
Wahl gelegt, die uns deutlich von den anderen Parteien abgrenzt!" so
Dr. Fritz, der weiter ausführt: "Auf dieses Programm werden wir
sowohl an Ständen als auch auf unserer Internetseite www.fdp-maintal.de
aufmerksam machen." Auch auf ihre bereits bekannten Bahnhofsaktionen
wollen die Maintaler Liberalen in diesem Wahlkampf nicht verzichten. Ziel
der FDP ist es, möglichst viele Bürger direkt anzusprechen.
Ein besonderes Highlight des Wahlkampfes wird der Besuch der
Bundestagsabgeordneten Mechthild Dyckmans am 2. März sein. Im Rahmen
eines Heringsessens in der Dorfschänke in Bischofsheim wird sie über die
Auswirkungen der Bundespolitik auf die Kommunen referieren. "Uns geht
es darum, dass die Bürger verstehen, was wir in Maintal selber gestalten
können und wo wir von der großen Koalition in Berlin fremd bestimmt
werden." erklärte Dr. Fritz. Die FDP wird in den kommenden Wochen
noch mal deutlich machen, warum eine große liberale Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung sehr wichtig für die Geschicke der Stadt ist
und hofft, damit auch bei vielen Wählern gehör zu finden.
Anlage: Kopien der beiden Plakate der FDP Maintal
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| 20.01.2006
Verantwortung + Eigeninitiative = Zukunft
FDP- Maintal beschließt
Kommunalwahlprogramm
Verantwortung und Eigeninitiative sind die Leitmotive des von den
Liberalen am vergangenen Wochenende beschlossenen Wahlprogramms. Um der
Verantwortung für die künftigen Generationen gerecht zu werden und
diesen Handlungsspielräume zu erhalten, ist die Konsolidierung des
Haushaltes eine der Hauptaufgaben der nächsten Jahre. Hier wollen die
Liberalen nach Aussage ihres Vorsitzenden Frederik Schäfer mit neuen
Ideen frischen Wind in die völlig verkrusteten Diskussionen bringen.
Dazu zählen:
· Neustrukturierung der Bewirtschaftung der Bürgerhäuser in Anlehnung
an das Modell Großkrotzenburg.
· Entwicklung eines neuen öffentlich - privaten Betreibermodells für
das Schwimmbad
· Zentralisierung von Stadtläden und Büchereien.
Neben der Forderung nach Strukturreformen wird auch aufgezeigt, welche
Chancen Maintals in Zukunft genutzt werden können. "Der
Flughafenausbau bedeutet eine Chance für Maintaler Arbeitplätze am
Flughafen und in durch die Flughafennähe angezogenen Unternehmen zu
finden. Auch die Europäische Zentralbank im Frankfurter Osten muss
unbedingt im Sinne Maintals genutzt werden", fordert Frederik
Schäfer.
Den Bedürfnissen der sich auch in Maintal ändernden demografischen
Bevölkerungsstruktur muss durch die Förderung neuer Formen
altengerechten Wohnens, z.B. im Zusammenhang mit der Entwicklung des
Geländes des ehemaligen Rathauses in Bischofsheim Rechnung getragen
werden.
Ein weiteres Hauptaugenmerk der Liberalen gilt dem Ziel, Politik nicht
für sondern mit den Bürgern zu gestalten. Eckpunkte dazu sind:
Förderung von projektbezogenen Arbeiten der Bürger
Schaffung von für die Bürger günstigen Verfahrensmöglichkeiten der
Beteiligung an zügigen Entscheidungsprozessen
Aufbau einer Agentur für bürgerschaftliches Engagement .
In dem Programm werden weitere konkrete Vorschläge unterbreitet, wie
Maintal heute und in Zukunft lebenswert gestaltet werden kann.
"Nachdem wir im Dezember unsere Liste aufgestellt haben, sind wir
nun nicht nur personell, sondern auch inhaltlich bestens gerüstet. Ich
würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürger unser Programm studieren
und unsere Kandidaten kennen lernen", erklärt Frederik Schäfer
abschließend. Umgesetzt werden soll das Programm in Zusammenarbeit mit
einem handlungsfähigen Koalitionspartner, wobei zum jetzigen Zeitpunkt
noch keine Koalitionsaussage getroffen wurde.
Das Programm ist im Internet unter www.fdp-maintal.de abrufbar. Allen
Bürgern, denen kein Internet Anschluss zur Verfügung steht, wird das
Programm gerne per Post zugesendet. Angefordert werden kann es telefonisch
unter 06181/4240040.
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| 16.01.2006
Forderung nach beitragsfreien KiTas
unseriös
FDP fordert Kostenübernahme durch die Bundesregierung
"Die Forderung der Bundesfamilienministerin Von der Leyen und der
SPD nach beitragsfreien KiTAs ist unseriös!" stellt der
stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende im Main-Kinzig-Kreis Thomas Schäfer
fest. Am Wochenende waren Forderungen bekannt geworden, dass die Kommunen
die KiTa-Gebühren abschaffen sollten. Jeder halbwegs Kundige weis dabei
ganz genau, dass eine solche Forderung gar nicht zu finanzieren ist.
"Hier wird mal wieder ohne Rücksicht auf die Kommunen Politik
gemacht!" kritisiert Thomas Schäfer. Es werde nicht erklärt, wie
die Kommunen diese Abschaffung finanzieren sollen, dafür aber barsch
erklärt ‚Macht gefälligst!'.
"In Maintal werden beispielsweise gerade einmal 1,3 Mio. €
Gebühren erhoben, die Kosten der KiTas belaufen sich aber auf 7,8 Mio.
€. Das ist ein Kostendeckungsgrad von weniger als 17%." erläutert
Thomas Schäfer, der auch Stadtverordneter in Maintal ist. Dies bedeutet,
dass bereits heute der größte Teil der Kosten für KiTas aus allgemeinen
Steuern gedeckt wird. Eine Abschaffung der Gebühren hätte zur Folge,
dass das Haushaltsdefizit der Stadt sich noch mal um ein Drittel erhöhen
würde. Dies könne sich eine Stadt wie Maintal nicht leisten. Für alle
anderen Kommunen im Kreis gelte das gleiche. "Wer die Abschaffung der
KiTa-Gebühren fordert, fordert gleichzeitig, dass die Städte und
Gemeinden ihre Steuern erhöhen." so der stellvertretende
FDP-Kreisvorsitzende. Der Ausfall der Einnahmen könne nur durch eine
Erhöhung der Grundsteuer oder der Gewerbesteuer kompensiert werden, wenn
der kommunale Haushalt halbwegs im Gleichgewicht bleiben soll. Ersteres
würde alle Mieter treffen, das Zweite die heimische Wirtschaft
schädigen.
"Steuererhöhungen zur Verteilung von Wohltaten scheinen sowieso eine
Lieblingslösung der großen Koalition zu sein." so Thomas Schäfer,
der auf die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer verweist. Zugleich
fordert er, dass die CDU und die SPD im Kreis und in den Gemeinden den
Bürgern erklären sollen, wie sie die Forderungen ihrer Parteifreude aus
Berlin im Main-Kinzig-Kreis umsetzen wollen. "In Berlin schön reden
und vor Ort kneifen, gilt nicht!" stellt der FDP-Politiker fest
angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl.
Wenn die Bundesfamilienministerin Vorschläge zur Abschaffung der
KiTa-Gebühren unterbreitet, dann muss sie nach Meinung der FDP gleich
eine Kostenübernahmeerklärung mitbringen. "Ein wirklich innovativer
Vorschlag wäre gewesen, wenn die KiTa-Gebühren vollständig von der
Einkommenssteuer abgesetzt werden können." meint Thomas Schäfer.
Dann würden wenigstens Bund, Länder und Kommunen gemeinsam etwas für
die Eltern machen. Hierfür fehle dem Bund aber das Geld, also greift er
lieber in die Kassen der Kommunen. "Dieses verhalten ist ein
typisches Beispiel für den Drang von CDU und SPD, Geschenke auf Kosten
anderer und gegen jede Haushaltspolitische Vernunft zu verteilen." so
Thomas Schäfer, der abschließend ergänzt: "Dies zeigt, dass große
Koalitionen grundsätzlich keine vernünftige Politik betreiben und
abgelöst werden müssen, nicht nur in Berlin, sondern auch im
Main-Kinzig-Kreis!"
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