Pressemitteilungen 2004
| 17.12.2001
2001 verlorenes Jahr für Maintal FDP Maintal
zieht kritischen Jahresrückblick
"Das Jahr 2001 war ein verlorenes Jahr für Maintal." bewertet der
Vorsitzende der Maintaler Liberalen, Dr. Dieter Fritz, die
kommunalpolitische Entwicklung der vergangenen 12 Monate in der
Stadt. "Die vielen Wahlkämpfe und insbesondere die Turbulenzen um
die Wahl der Stadträte im September haben inhaltlich
zukunftsweisende Entscheidungen verhindert." begründet Dr. Fritz
seine Einschätzung und fährt fort: "Der Gipfel des Chaos in Maintal
ist, dass die Stadtverordnetenversammlung nicht mal einen Haushalt
für 2002 verabschieden konnte, weil der Magistrat nicht fähig war,
einen vernünftigen Entwurf vorzulegen." Das bis zur Kommunalwahl
und Einführung der neuen Bürgermeisterin wenig in Maintal passieren
würde, war für die FDP absehbar. "Wir hatten aber die Hoffnung, dass
wir anschließend durchstarten können." so Dr. Fritz. Diese
Zuversicht schöpfte er aus der schnellen Einigung von CDU, Grüne und
FDP, zusammen die wesentlichen Fragen in der Stadt angehen zu
wollen, nämlich die Wahl der Stadträte und die Verabschiedung des
Haushaltes. "Das die CDU sich selbst so um den Erfolg bringen würde,
damit konnte keiner rechen." bedauert der Vorsitzende der Liberalen
das vorläufige Scheitern dieser Vereinbarung. Gleiches gelte für die
SPD, die sich total verbogen habe, um ihren Kandidaten Wassermann
durch zu bekommen. Dafür habe sie sogar eine Amtszeitverlängerung
des von ihr scharf kritisierten und bekämpften Stadtrates Robanus in
Kauf genommen. Tiefpunkt des politischen Jahres war der 24.
September. "An diesem Tag wurden mal eben einige Millionen ohne
weiteres Nachdenken zum Fenster rausgeschmissen." so Fritz zu den
Entscheidungen an diesem Tag, zwei Stadträte zu wählen und die
Kindertagesstätte Klinggelände trotz offener Fragen sehr
kostenaufwendig umzuplanen und umzubauen. Aber auch der
Haushaltsentwurf 2002 ist nach Meinung von Dr. Fritz symptomatisch
für die derzeitige Lage. "Die Bürgermeisterin hat uns einen
hoffnungslos überschuldeten Haushalt vorgelegt und erwartet von uns,
dass wir die glühenden Kohlen löschen. Für so eine schlampige Arbeit
haben die Bürger sie aber nicht gewählt." kritisiert der Vorsitzende
der Liberalen die wenig professionelle Arbeit des hauptamtlichen
Magistrat. Ein weiteres Jahr des Stillstandes kann sich Maintal
nach Meinung der FDP nicht erlauben. Es sei höchste Zeit, nicht mehr
über Personen sondern über Themen nachzudenken. "Die von uns
eingebrachten 50 Anträge zum Haushalt zeigen, dass wir Liberale dazu
bereit sind." so Dr. Fritz abschließend.
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| 23. November 2001
Wunschzettel statt klare politische Handschrift
FDP -
Klausurtagung zum Haushaltsentwurf 2002
"Der Haushaltsentwurf des Magistrats ist nicht zustimmungsfähig",
bewertet der Vorsitzende der FDP - Fraktion in der Maintaler
Stadtverordnetenversammlung, Dr. Dieter Fritz, den Etat - Entwurf
2002 und führt weiter aus: "Ein Fehlbetrag von 6 Mio. DM, eine
Neuverschuldung von 5 Mio. DM sowie Entnahmen aus der Allgemeinen
Rücklage von 1,6 Mio. DM zeigen, daß der Magistrat keinerlei
ordnende Hand bei den städtischen Finanzen hat walten lassen".
Seiner Meinung nach hat die Bürgermeisterin der Verwaltung einen
Freibrief gegeben, alle Wünsche aufzulisten. Den Stadtverordneten
sei die undankbare Aufgabe überlassen, sich mit Konsolidierungs- und
Sparvorschlägen unbeliebt zu machen.
In ihrer Haushaltsklausur am vergangenen Wochenende haben
sich die Liberalen mit dem Entwurf intensiv befaßt und umfangreiche
Änderungsanträge erarbeitet. Mit diesen Anträgen kann der Fehlbetrag
auf 2,5 Mio. DM reduziert werden. Neben zahlreichen kleineren
Kürzungen in einzelnen Bereichen ist der Bereich "Abfallentsorgung"
ein Schwerpunkt der FDP - Anträge. "Außer dem Hinweis im
Haushaltsentwurf auf das seit Jahren stark defizitäre Budget und der
Notwendigkeit einer Gebührenanpassung, hat der Magistrat nichts
getan, um die gesetzlich gebotene Kostendeckung dieses Budget zu
erreichen", kritisiert Dieter Fritz die fehlende Initiative der
hauptamtlichen Stadtführung. Die FDP hat daher in mühevoller
Detailarbeit einen Entwurf zur Anpassung der Gebührensatzung zur
Abfallentsorgung erstellt und eingebracht.
Ein weiterer Schwerpunkt der Änderungsanträge betrifft die
Planungsbudgets. Hier wurden massive Erhöhungen durch den Magistrat
angesetzt. "Es ist überhaupt nicht zu erkennen, wann die eventuellen
Ergebnisse der Planungen realisiert und wie die praktischen
Umsetzungen bezahlt werden sollen", so Dr. Fritz. Bevor viele große
Planungen wie z.B. Machbarkeitsstudie Olympiasportanlage angeschoben
werden, die später wieder in Aktenschränken verstauben, ist nach
Meinung der Liberalen zunächst zu diskutieren, was mit welcher
Zielrichtung in in näherer Zukunft in Maintal entwickelt werden
soll. Die FDP wird sich daher für eine Reduzierung dieses
Planungsansatzes einsetzen.
Mit begleitenden Anträgen fordern die Liberalen den
Magistrat auf, in wesentlichen Fragen Konzepte vorzulegen. Dazu
zählen die Begrenzung der im Finanzplan bis 2005 ausgewiesenen
weiter wachsenden Neuverschuldung sowie eine schlüssige
Raumkonzeption für die Verwaltung. "Es macht keinen Sinn, in das
ehemalige Sparkassengebäude im Dörnigheimer Weg, Bischofsheim,
490.000,- DM Umbaukosten zu investieren, wenn möglicherweise das
Rathaus Bischofsheim der Stadt zur Nutzung - in welcher Rechtsform
auch immer - erhalten werden soll", erläutert der
Fraktionsvorsitzende den Hintergrund der weiteren Anträge.
"Der Magistrat muß endlich seine Linie für die künftige
Entwicklung Maintals zu erkennen geben. Wir wollen im Dezember den
Haushalt verabschieden. Ohne substantielle Verbesserungen des
vorgelegten Entwurfs, kann die FDP jedoch nicht zustimmen", schließt
der Fraktionsvorsitzende Dr. Fritz.
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| 10.11.2001
FDP - Stammtisch
in Wachenbuchen zum Thema Südumgehung !
Am Donnerstag, 15.11.2001, möchte der Vorstand der Maintaler
Liberalen ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Bürgerhaus Wachenbuchen
sich über die Anliegen der Wachenbuchener Bürgerinnen und Bürger
informieren. Damit startet die FDP - Maintal in Umsetzung des
Beschlusses auf der vergangenen Jahreshauptversammlung mit ihren
monatlichen Stammtischen in Wachenbuchen. Angesichts der aktuellen
Diskussion dürfte das Thema Südumgehung Wachenbuchen im Vordergrund
stehen. Bei den Maintaler Liberalen freut man sich, mit betroffenen
Bürgern die Vor- und Nachteile der diskutierten Umgehung sowie
andere Lösungsvorschläge erörtern zu können.
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| 04.11.2001
Erfreuliche
Klarheit des Baudezernenten
Die Reaktion des Kreisbeigeordneten Pipa auf die Stellungnahme
der FDP zur Mobilfunkanlage in Hochstadt zeigt eine erfreuliche
Klarheit. Für die Leser des Artikels erschließen sich nunmehr viele
interessante Erkenntnisse zur Bedeutung von Beschlüssen der
Stadtverordnetenversammlung und dem Kenntnisstand der Maintaler
Verwaltungsspitze über die Vorgänge in der eigenen Verwaltung.
Zunächst ist festzustellen, dass die Maintaler Stadtverwaltung ihr
Einverständnis zu der Baugenehmigung für die Mobilfunkanlage in
Hochstadt erteilt hat. Dies geschah am 26. Juli 2001, also nach dem
Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 11. Juni 2001 gegen die
Mobilfunkanlagen in Wohngebieten. Die Verwaltung hat sich dabei
offensichtlich von dem Gedanken leiten lassen, dass bestehende
Bebauungspläne höherwertig sind als der Beschluß der
Stadtverordneten. Der geneigte Leser fragt sich allerdings, warum
dann am 28. August 2001 die Verwaltung ihr Einverständnis
zurückgezogen hat. Welche neuen Erkenntnisse liegen jetzt vor? So
stichhaltig können sie nicht sein, sonst hätte der Kreis ja wohl
seine Entscheidung überdenken müssen. Es ist bedauerlich, dass
dieser gesamte Vorgang weder der Bürgermeisterin noch dem
zuständigen Beigeordneten bekannt zu sein scheint. Dies jedenfalls
auf der Bürgerversammlung vorzugeben, obwohl die zuständige
Amtsleiterin anwesend war, läßt auf zweierlei schließen. Einerseits
versuchen die politisch verantwortlichen zu verwischen, dass sie
keine Handlungsspielraum haben. Anderseits scheint es keine
ordentliche Kommunikation zwischen der Verwaltung und der
Verwaltungsspitze zu geben. Ansonsten könnte es nicht dazu kommen,
dass bei einem in Maintal so umstrittenen Thema ein solche
chaotische Informationspolitik zustande kommt. Insofern gilt hier
Herrn Pipa dank dafür, dass er uns Einblick in die Maintaler
Verwaltungsabläufe gegeben hat. Weiterhin verdeutlichen die
Ausführungen des Kreisbeigeordneten, dass eine simple Resolution
gegen die Mobilfunkanlagen nicht ausreichend ist. Wenn dem so ist,
kommt auf die Verwaltung und die Stadtverordneten die Aufgabe zu,
alle betroffenen Bebauungspläne so zu ändern, dass keine Genehmigung
von Mobilfunkanlagen mehr in Wohngebieten möglich ist. Dies hätte
der sozialdemokratische Politiker aber seinen Maintaler
Parteifreunden mitteilen können, bevor die mit viel Engagement ihren
Antrag eingebracht und die Unterstützung der anderen Parteien
gewonnen hatten. So bleibt der Beigeschmack einer reinen
Symbolpolitik. Der Vorwurf von Pipa an Herrn Dr. Fritz, dem blanken
Populismus zu huldigen, gilt dann wohl ebenfalls der Maintaler SPD
und beispielsweise dem Stadtverordneten Herrn Kaiser, der mit großer
Vehemenz gegen die Mobilfunkanlagen kämpft. Das Herr Pipa selber
gerne zum Populismus greift ist allseits bekannt. Da wundert es auch
nicht, dass er Herrn Dr. Fritz ein gestörtes Rechtsempfinden
vorwirft. Dieser ist bekanntlich Richter und weis sehr wohl, was
nach Recht und Gesetz zulässig ist. Er hat lediglich deutlich darauf
aufmerksam gemacht, dass zwischen dem was seitens der Politik, auch
von Herrn Pipa, verkündet wird, und dem was tatsächlich passiert,
große Differenzen bestehen. Man sollte daher die Attacken des
Kreisbeigeordneten unter der Rubrik "getroffener Hund bellt"
ablegen. Wesentlich erhellender wäre es gewesen, zu erfahren, warum
er in anderen Fällen die Baugenehmigung für Mobilfunkanlagen versagt
hat, wie es Herr Schild in der Bürgerversammlung zu berichten wußte.
Für die Bürger und Bürgerinnen, die gegen die Mobilfunkanlagen in
Wohngebieten kämpfen bleibt eine Erkenntnis aus diesem Streit. Es
ist schön, wenn die Maintaler Stadtverordnetenversammlung sich
einstimmig gegen Mobilfunkanlagen ausspricht und die Bürgermeisterin
in dieser Frage viele Gespräche führt. Letztlich ist dies alles
wirkungslos, solange sich die Rechtslage nicht ändert. Man kann
deshalb nur hoffen, dass die Bürgermeisterin und die neuen
Beigeordneten statt viel zu reden jetzt das einzig mögliche ihnen
machen: Dort wo es zulässig ist, neue Bebauungspläne aufzustellen,
die den Bau neuer Mobilfunkanlagen verhindern. Und die
Stadtverordneten sollten sich künftig besser überlegen, ob sie
Beschlüsse fassen, die die Probleme der Bürger nicht lösen und nur
Showwirkung haben. Letztere Erkenntnis nehme ich als
Stadtverordneter auch für mich in Anspruch.
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| 29.10.2001
Doppelzüngiges
Verhalten von Stadt und Kreis bei Mobilfunkanlagen? Trotz
Ablehnung durch die Stadtverordnetenversammlung Mobilfunkanlage in
Hochstadt vom Kreis genehmigt
"Die FDP ist erstaunt über die Genehmigungspraxis des Kreises bei
Mobilfunkanlagen." berichtet der Vorsitzende der Maintaler Liberalen
Dr. Dieter Fritz über seine Recherchen zur Mobilfunkanlage auf der
Raiffeisenbank in Hochstadt. Das Thema hatte bekanntlich auch in der
Bürgerversammlung eine wichtige Rolle gespielt. Für die Liberalen
ist es schwer verständlich, warum einerseits der politische Wille
aller Parteien gegen diese Anlagen in Wohngebieten spricht,
andererseits aber die Behörden weiterhin Baugenehmigungen
ausstellen. Nach Informationen der FDP hat der Kreis dem
Betreiber der Anlage am 17. August 2001 nachträglich eine
Baugenehmigung erteilt. "Dies ist lange nach dem 11. Juni 2001
gewesen, als die Stadtverordnetenversammlung sich einstimmig gegen
den Betrieb solcher Anlagen in Wohngebieten ausgesprochen hat." so
Dr. Fritz und weiter: "Entweder hat der Magistrat der Stadt diesen
Willen nicht an den Kreis kommuniziert oder der Kreis diesen Willen
ignoriert. Beides wäre eine Brüskierung der Stadtverordneten." In
der Bürgerversammlung wußte der zuständige Stadtrat Robanus nichts
zu diesem Thema zu sagen. Dies legt den Verdacht nahe, dass die
Stadt sich nicht ausreichend um die Beurteilung von Baugenehmigungen
für Mobilfunkanlagen kümmert. Aber auch die Rolle des Kreises bei
der Erteilung der Baugenehmigung ist nach Auffassung der Liberalen
fragwürdig. "Der zweite Kreisbeigeordnete Pipa fordert im Chor mit
der SPD in Maintal die Versagung von Baugenehmigungen für
Mobilfunkanlagen in Wohngebieten, gleichzeitig erteilt das
Bauordnungsamt die Genehmigungen." stellt Dr. Fritz fest und fährt
fort: "Es scheint, als springe die SPD hier nur auf eine Bewegung
auf ohne wirklich handeln zu wollen." Besonders erstaunt ist die
FDP darüber, das der SPD - Kreistags-abgeordnete Dr. Schild in der
Bürgerversammlung zu berichten wußte, dass das Regierungspräsidium
in kürzester Zeit die Ablehnung derartiger Bauanträge sofort
überstimmen würde und der Kreisausschuß sich bei der Anlage in
Maintal davon abschrecken läßt. Und dies, obwohl in anderen Fällen
eine Ablehnung zumindest ausgesprochen wurde. "Hier wird Maintal mal
wieder vom Kreis benachteiligt." bewertet Dr. Fritz dieses Verhalten
und fragt sich abschließend: "Warum strebt die SPD eigentlich hier
keine Klage an, um den politischen Willen durchzusetzen, während bei
anderen Fragen sie nicht im geringsten zögert?"
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24.10.2001
Nach
einem Jahr der Personaldebatten endlich zurück zur Sachpolitik
!
Jahreshauptversammlung
der FDP - Maintal
„Wir dürfen nach dem Zerbrechen des Bündnisses mit der CDU und
GRÜNE/Bündnis 90 nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen
uns weiter den Problemen der Maintaler Bürger annehmen und dafür
kämpfen, daß bei deren Lösung die liberale Handschrift deutlich
wird“, faßt der Ortsvorsitzende Dr. Dieter Fritz die Stimmung in der
FDP – Maintal zusammen. Auf der Jahreshauptversammlung der Maintaler
Liberalen am vergangenen Montag in Dörnigheim war keine einzige
Personalfrage zu diskutieren. Im Zentrum der Aussprache standen
vielmehr die Fragen der Profilbildung und der Gewinnung weiterer
Bürger, die zur Mitarbeit in der FDP bereit sind.
Zu
Beginn seines Rechenschaftsberichts würdigte der Vorsitzende Dr.
Fritz zunächst noch einmal das Wirken des am Ostersonntag 2001
verstorbenen Ehrenvorsitzenden Wilhelm Lapp. Dessen Eintreten für
die Belange der FDP werde in steter Erinnerung bleiben.
Hervorgehoben wurde auch die Arbeit der Eheleute Kessel, die die
Homepage der FDP – Maintal unter www.fdpmain-kinzig.de/maintal
entwickelt und vorbildlich gepflegt haben.
Im
politischen Teil seines Berichts stellte Dr. Fritz noch einmal die
Ergebnisse der vergangenen Bürgermeister- und Kommunalwahl dar und
setzte sie in Relation zur heutigen machtpolitischen Situation in
Maintal. So desaströs das Ergebnis auch ist, so kann und darf die
Arbeit jetzt nicht eingestellt werden. Die Aufgaben der Partei
bestehen darin, die Anliegen
und Sorgen der Bürger in Maintal aufzunehmen und
Problemlösungen zu entwickeln. „Die Parteien haben sich nahezu ein
Jahr lang ausschließlich mit Personalien beschäftigt. Dabei ist
Maintal kein bißchen ansehnlicher geworden und für das Stadtimage
war diese Debatte auf jeden Fall nachteilig“, beleuchtet Dr. Fritz
kritisch das „verlorene Jahr“. In
der anschließenden Aussprache beschäftigten sich die Mitglieder mit
der Frage, wie zukünftig die liberale Handschrift in Maintals
Politik sichtbar gemacht werden könne. Wesentliche Anstöße für neue
Projekte versprechen sich die Liberalen dabei von den Ergebnissen
der Agenda – 21 – Arbeitsgruppen, die seit Monaten regelmäßig tagen
und im November ihre Zwischenergebnisse vorstellen werden. Auch
wurde die Frage, wie weitere Bürger für die Mitarbeit in der FDP –
Maintal gewonnen werden können, intensiv diskutiert. Hier wurde der
Beschluß gefaßt, im Rahmen regelmäßiger Stammtische den Bürgern
Gelegenheit zum Kennenlernen und zwanglosen Gespräch zu geben sowie
mit einer Anzeige zum Mitmachen anzuregen. „Wer nach den Ereignissen
der vergangenen Wochen und Monaten Lust auf konstruktive Politik
hat, ist bei uns genau richtig und herzlich willkommen“, warb Dieter
Fritz zum Schluß um weiteres Vertrauen.
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| 24.09.2001
FDP
enttäuscht über Wahl von zwei Stadträten "Entscheidungen der
Stadtverordnetenversammlung schlecht für Maintal"
"Wir sind enttäuscht, dass aus parteipolitischen Kalkül heraus
zwei Stadträte in Maintal gewählt wurden." kommentiert der
Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Dr. Dieter Fritz, die
Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung vom 24. September und
ergänzt: "Wir waren der Auffassung, dass derzeit die finanzielle
Lage der Stadt eine Besetzung von zwei Stadträten nicht zuläßt."
Eine drohende Deckungslücke von ca.10 Mio. DM im Haushalt ist nach
Meinung der Liberalen eine sehr ernste Lage. Sie erfordert, dass
Sparen die oberste Priorität bekommt. Besonders enttäuscht sind die
Liberalen darüber, dass einzelne Abweichler in der CDU eine solide
Mehrheit im Parlament untergraben haben. "Es ist schon ein
Treppenwitz, dass die SPD, die in der Bürgermeisterwahl und in der
Kommunalwahl unterlegen war, jetzt wieder Oberwasser in Maintal
bekommt." so Dr. Fritz in seiner Stellungnahme. Weiter führte er
aus: "Es wird jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die SPD
mit ihrem Stadtrat und den Abweichlern der CDU in der
Stadtverordnetenversammlung die Geschicke der Stadt bestimmen wird.
Da hätten die Bürger auch gleich SPD wählen können." Nach Meinung
der Liberalen wird die Bürgermeisterin jetzt kaum noch
Gestaltungsspielräume haben. Der politische Preis, den sie für ihr
Wunschteam bezahlt hat, sei sehr hoch. Dies werde sich schon bald im
politischen Tagesgeschäft zeigen. Weiterhin ist es für die Liberalen
beschämend, welches Armutszeugnis sich die Maintaler Kommunalpolitik
im Umgang mit qualifizierten Kräften ausstellt. "So wie hier
einzelne Kandidaten in der Auseinandersetzung verheizt wurden,
braucht man sich nicht wundern, wenn demnächst keiner mehr für Ämter
in Maintal zur Verfügung steht." befürchtet Dieter Fritz. Er
verweist dabei auch auf die lange unrühmliche Tradition der
Stadtverordnetenversammlung bei der Bestellung von Stadträten.
Insgesamt herrscht ein sehr schlechter politischer Stil in der
Maintaler Kommunalpolitik. Besonders ausgeprägt war dies zu
beobachten beim Abstimmungsverhalten der SPD zum Antrag auf
Beendigung der Amtszeit des ersten Stadtrates Robanus zu beobachten.
Wer erst den Stadtrat bis aufs Blut bekämpft hat und ihm jetzt noch
über das reguläre Ende seiner Amtszeit behalten will, beweist, dass
es ihm nur um das Wohl der eigenen Partei geht, nicht um das der
Stadt. Für die FDP bedeutet das Ergebnis der Stadtratswahlen, dass
die Kooperation zwischen CDU, Grüne und FDP beendet ist. "Wir werden
nunmehr sehr kritisch verfolgen, wie die neue Mehrheit und das Trio
an der Stadt-spitze agieren werden." beschreibt Dr. Fritz das
weitere Vorgehen der Liberalen und schließt ab: "Unsere oberste
Priorität bleibt die Haushaltskonsolidierung. Wir werden daher
deutlich aufzeigen, wo die neue Mehrheit jetzt mit vollen Händen das
Geld ausgegeben wird und damit die Steuern und Schulden in Maintal
in die Höhe geschraubt werden."
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| 18.07.2001
FDP
fordert schnellstmögliche Verbesserung der Schienenanbindung
"S-Bahn weiter favorisierte Lösung"
"Die Liberalen in Maintal fordern weiterhin die schnellstmögliche
Verbesserung der Anbindung Maintals an das Schienennetz!" hebt der
Vorsitzende der Maintaler Liberalen, Dr. Dieter Fritz, eine
wesentliche verkehrspolitische Position der FDP hervor. In jüngster
Zeit war Bewegung in die Entwicklung des Schienennetzes rund um
Frankfurt gekommen, nachdem der Hessische Verkehrsminister mit
seinem Modell Frankfurt 2010 eine Lösung ins Spiel gebracht hatte,
die unabhängig von dem fraglichen Projekt Frankfurt 21 kommen kann.
"Nach allen Erkenntnissen, die uns vorliegen, ist die nordmainsche
S-Bahn immer noch die zeitgemäße Lösung" gibt dabei Dr. Fritz die
Präferenz der Liberalen an. Gerade durch die Überlegungen anderer
Parteien sind Alternativen wie die Stadtbahn ins Spiel gekommen.
Eine solche Bahn würde zwar quer durch Maintal fahren können, hätte
aber damit auch eine erheblichen Zeitnachteil gegenüber der S-Bahn.
Auch eine Verlängerung der U7 von Bergen Enkheim würde für die
Reisenden im Vergleich lange Fahrzeiten zur Folge haben. "Wenn man
mit U-Bahn oder Stadtbahn aus der Innenstadt an der Mainkur
angelangt ist die S-Bahn schon fast in Hanau." vergleicht Dr. Fritz
die Fahrzeiten. Außerdem wären die zentralen Punkte Frankfurts,
Hauptbahnhof, Hauptwache und Konstablerwache nicht durchgängig
erreichbar. Hier würden teilweise neue Umsteigezwänge entstehen. Die
FDP weis um die ungünstige Anbindung der Maintaler Bahnhöfe an die
Ortsteile. "Aber mit einer geschickten Anbindung der S-Bahn an die
Maintaler Buslinien kann es gelingen, alle Ortsteile ohne
erheblichen Mehraufwands schneller und flächendeckender, als dies
mit der Stadtbahn möglich ist zu erschließen." fordert Dr. Fritz den
Planungsehrgeiz der Verkehrsplaner heraus und führt weiter aus:
"Eine Stadtbahn würde genauso lange durch Maintal zuckeln, wie der
Bus jetzt auch." Die Liberalen sind sich sicher, das der ÖPNV
gegenüber dem Individualverkehr nur dann eine wirkliche Chance hat,
wenn er die Menschen schnell und ohne große Umstände zu ihrem Ziel
bringt. Auch sehr wichtig ist, dass bei Neubau und Umbau die
Kapazität ausreichend zu bemessen, um denn heutigen und zukünftigen
Verkehr aufnehmen zu können. Gerade letzteres ist nach Meinung der
Liberalen bei der Stadtbahn zweifelhaft. Da in Kürze wichtige
Entscheidungen über den Ausbau des Schienennetzes im
Rhein-Main-Gebiet zu erwarten sind, gilt es jetzt zügig zu Handeln.
"Wir müssen davon ausgehen, dass im Zuge der Vorbereitungen zur
Fußballweltmeisterschaft einige Infrastrukturmaßnahmen realisiert
werden. Die Nordmainsche S-Bahn sollte dabei sein." führt Dr. Fritz
abschließend aus.
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| 13.05.2001
FDP
Main-Kinzig hält Parteitag in Bad-Soden Salmünster
ab "Erfolgreiche Kommunalwahl im Zentrum der Debatten"
"Vor 5 Jahren fragte man: Gibt es die FDP im Main-Kinzig-Kreis
noch? Jetzt ist die Antwort da: Ja, und sie ist wieder in den
Parlamenten vertreten!" Mit diesem Eingangsstatement eröffnete der
Kreisvorsitzende der FDP Main-Kinzig den ordentlichen Parteitag der
Liberalen am vergangenen Freitag in Bad-Soden Salmünster. Nach einer
langen Durststrecke konnten die Liberalen bei der Kommunalwahl im
März wieder in zahlreiche Gemeindevertretungen und auch in den
Kreistag zurückkehren. "Wir haben das Wahlziel einer Verdreifachung
der Mandate erreicht!" stellte Czakay angesichts von 4
Kreistagsabgeordneten und 32 Gemeindevertretern fest. Hinzu kommen
noch zahlreiche Magistratsmitglieder. Als Beweis, dass die FDP
viele Chancen im Kreis habe, wies der liberale Politiker darauf hin,
dass die FDP als einzige Partei in der Kommunalwahl absolut Stimmen
dazu gewonnen habe, während alle anderen Parteien nur Stimmen
verloren hätten. "Es geht darum, die Menschen an die Wahlurne zu
bringen und für die FDP zu stimmen." formulierte Czakay das Ziel für
die nächsten Jahre. Daher dürfe man sich nicht nur kurz vor der Wahl
die Nähe zum Wähler suchen, sondern müsse über die ganze
Legislaturperiode für sie da sein. Oberstes Ziel der Liberalen im
Kreistag ist für Czakay die Bildungspolitik. Hier will die FDP
Akzente setzen und bei der Frage Schule und Berufsschule so voran
bringen, dass die Schüler so optimale Ausbildungsmöglichkeiten
bekommen, wie es nur geht. "Das Zukunftskapital in Deutschland
befindet sich in den Köpfen unserer Kinder. Dieses Gold müssen wir
heben, mit den besten Lehrern und Schulen." So der liberale
Kreisvorsitzende. Einen weiteren Schwerpunkt legte Czakay in
seinem Rechenschaftsbericht auf die jüngsten Ereignisse in der
Bundespartei. Er gab sich überzeugt, dass das Projekt 18 keine
Illusion sei, sondern mit harter Arbeit zu erreichen sei. "Mit der
richtigen Portion Begeisterungsfähigkeit und den besseren Argumenten
werden wir die Menschen überzeugen können, das die Freiheitsidee die
beste ist." forderte Czakay die anwesenden Mitglieder auf, auch
weiterhin aktiv für die FDP zu werben. In Ihrem Bericht aus der
Fraktion stellte die frisch gewählte Fraktionsvorsitzende Liselotte
Pfeil die ersten Schritte der Kreisparlamentarier vor. Die Fraktion
wolle zusammen mit zahlreichen Parteimitgliedern aus den einzelnen
Kreisteilen die Anliegen der Bürger aufnehmen und im Kreistag
thematisieren. "Wir wollen mit der großen Koalition konstruktiv
kritisch zusammenarbeiten!" gab Liselotte Pfeil die Marschrichtung
vor. Dort wo die Koalition sinnvolle Vorschläge mache, werden die
Liberalen diese unterstützen. Aber man werde auch konsequent die
Fehlentscheidungen thematisieren.
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| 07.05.2001
FDP
Main-Kinzig zufrieden mit Bundesparteitag "Projekt 18 ist ein
ehrgeiziges und erreichbares Ziel"
"Die FDP Main-Kinzig ist zufrieden mit dem Ergebnis des
Bundesparteitages in Düsseldorf am vergangenen Wochenende!" fasst
der Kreisvorsitzende der FDP, Siegfried Czakay, seine Bewertung des
Bundestreffens der Liberalen zusammen. "Neben der Wahl von Guido
Westerwelle zum neuen Vorsitzenden war für mich der Antrag
Zukunft.de zur new Economy ein Höhepunkt des Parteitages." stellt
Czakay die programmatischen Inhalte in den Mittelpunkt seiner
Analyse. Seiner Auffassung nach hat die FDP als einzige Partei die
wirkliche Bedeutung der Informations- und Wissensgesellschaft für
Deutschland erkannt. Eine Vielzahl von Änderungen in der
Gesetzgebung sind erforderlich, um die Wirtschaft auf diese
Herausforderung der new Economy vorzubereiten. "Die Bundesregierung
in ihrer Demut vor den Gewerkschaften schädigt nicht nur die new
Economy sondern auch die old Economy." Greift Czakay die Kritik des
Parteitages am Entwurf des Betriebsverfassungsgesetzes auf. Dieses
Vorhaben von Schröder und Riester ist ein Schlag ins Gesicht aller
kleinen und mittelständischen Unternehmer. Diese Unternehmer
brauchen eine Stärkung durch mehr Flexibilität und
Entbürokratisierung statt mehr Regulierung. "Wenn die Pläne der
Bundesregierung Gesetz werden, zahlt die Wirtschaft einen verdammt
teuren Preis für die millionenschwere Wahlkampfunterstützung, die
die Gewerkschaften Rot-Grün zukommen lassen." so Czakay zu diesem
Thema. Die Strategiedebatte war für den zweiten Delegierten aus dem
Main-Kinzig-Kreis, Thomas Schäfer, der wichtigste Part des
Parteitages. "Wir haben unsere Position bestätigt, dass wir in allen
Bevölkerungskreisen zu Hause sind." stellt Schäfer fest und
widerspricht damit der weit verbreiteten Auffassung, die Liberalen
hätten ein eingeschränktes Spektrum. "Die Grünen sind eine
Ein-Generationen Partei. Sie haben ihre Grundsätze in der
Bundesregierung über Bord geworfen. Junge Menschen suchen eine
politische Heimat. Um diese Menschen wollen wir Liberale werben."
setzt der stellvertretende Kreisvorsitzende den Anspruch der FDP
heraus. Das Ziel ist es, mit einem Kurs der Eigenständigkeit in der
nächsten Bundestagswahl dafür zu sorgen, dass keine vernünftige
Regierung ohne die FDP möglich ist. "Der Bundesparteitag hat es
wieder einmal gezeigt: Die FDP hat einen klaren Kurs der Freiheit
und Zukunft für unser Land. Den Liberalismus ist keine politische
Modeerscheinung, sondern eine Geisteshaltung." fassen die beiden
Liberalen aus dem Main-Kinzig-Kreis, Czakay und Schäfer, ihre
Eindrücke zusammen und betonen abschließend: "Liberale haben die
besseren Lösungen für die Bürger und werden es auch beweisen, im
Kreis, in Hessen und mit ihrem Spitzenmann Westerwelle auch im Bund.
Dieser Beweis ist 18 Prozent wert - mindestens!"
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| Datum: 10.04.2001
"Sofortprogramm
für Schienenausbau ist ein richtiger Schritt" FDP -
Main-Kinzig begrüßt Programm von Minister Posch
"Das Sofortprogramm für den Ausbau des Schienenverkehrsknotens
Frankfurt ist genau die richtige Maßnahme!" begrüßt der
stellvertretende Vorsitzende der FDP Main-Kinzig, Thomas Schäfer,
die Ankündigung des Hessischen Verkehrsministers Dieter Posch, zehn
Maßnahmen zum Ausbau des Schienennetzes im Frankfurter Raum zügig
umzusetzen. Aufgrund der Schwierigkeiten mit dem Konzept 'Frankfurt
21' waren diese Maßnahmen ins stocken geraten, die eine Verbesserung
der Schienenanbindung auch im Main-Kinzig-Kreis bringen sollen. Die
Hessische Landesregierung plant nunmehr, unabhängig von 'Frankfurt
21' diese dringend benötigten Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Posch
hat deshalb ein Programm mit dem Namen 'Frankfurt 2010'
vor-gestellt. "Für den Main-Kinzig-Kreis ist es besonders
erfreulich, dass die Nordmanische S-Bahn zwischen Frankfurt und
Hanau sowie die Neubaustrecke Kinzigtal in dem Programm enthalten
sind." hebt Schäfer die Bedeutung der Entscheidung aus Wiesbaden für
den Kreis hervor. Er fordert gleichzeitig, dass die Bahn sich diesem
Programm nicht verweigern dürfe. Der liberale Politiker ist
zuversichtlich, dass die einzug-setzende Task Force zügig die
notwendigen Planungen vorantreiben wird, damit das Programm schnell
Gestalt annehmen kann. Besonders von der Nordmainschen S-Bahn
erhofft sich die FDP eine Entlastung für die Pendler aus dem
Main-Kinzig-Kreis nach Frankfurt. Eine gute Schienenanbindung könne
dazu beitragen, dass mehr Menschen vom Auto auf den Zug umsteigen
und damit die chronischen Staus im Frankfurter Osten etwas
zurückgehen. Für Schäfer ist besonders wichtig, dass die
Nordmainische S-Bahn nach Hanau geführt werden soll. "Damit sind die
Pläne beerdigt, die diese Trasse quer durch die Maintaler grüne
Lunge nach Bad Vilbel führen sollten." gibt sich Schäfer überzeugt.
Diese Pläne der Bahn hatten gerade in der zweit-größten Stadt des
Kreises für Aufsehen und Ablehnung gesorgt. Aber auch unter
finanziellen Gesichtspunkten ist nach Auffassung der Liberalen im
Kreis diese Programm der richtige Schritt. Während 'Frankfurt 21'
nicht vor 2015 kommen wird und mindestens 3,2 Milliarden DM kosten
soll, sind alle geplanten Maßnahmen des Programms für 1,6 Milliarden
und viel früher zu haben. Außerdem liefern sie einen vergleichbaren
verkehrlichen Nutzen. "Es geht also auch schneller und billiger, als
es die Bahn bisher plant." stellt Schäfer abschließend fest und
ergänzt: "Es wäre ja auch ein Treppenwitz der Geschichte, wenn der
Umbau des Bahnknotenpunktes Sportfeld am Frankfurter Waldstadion,
der auch zu diesem Programm gehört, erst kommt, wenn die Fußball
Weltmeisterschaft längst vorbei ist."
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| Datum: 14.03.2001
"Gestaltung statt Verwaltung" Liberale
wollen neue Akzente in der Stadtverordnetenversammlung
setzen
"In Maintal muss endlich wieder gestaltet als verwaltet werden."
beschreibt der Vor-sitzende der Maintaler FDP, Dr. Dieter Fritz, den
Kernpunkt des liberalen Wahlprogramms. Mit dieser Botschaft ziehen
die Liberalen in den Schlussspurt zur Kommunalwahl. Dr. Fritz führt
weiter aus: "Wir haben Jahre des Stillstands erlebt. Weder Magistrat
noch Stadtverordnetenversammlung haben ein wirklich
zusammen-hängendes Konzept präsentieren können." Nach Auffassung des
Liberalen Politikers lag die Lähmung der Kommunalpolitik vor allem
an der tiefen Zerstrittenheit in und zwischen den Parteien. Das
Verhältnis von Stadtverwaltung und Stadtverordnetenversammlung könne
ebenfalls nicht gerade als kooperativ bezeichnet werden. Deshalb
wollen die Liberalen nach der Wahl vor allem versuchen, auf
klimatische Verbesserungen hinzuwirken. Aber auch inhaltlich muss
sich in Maintal vieles bewegen. Die Kommunalpolitik hat mehr zu
leisten, als hier und da die notwendigsten Löcher zu stopfen und
Flick-Schusterei zu betreiben. Dieses Urteil gilt nach Meinung von
Dr. Fritz sowohl für den Haushalt, als auch für die wesentlichen
Gestaltungsbereiche der örtlichen Politik, wie Stadtentwicklung und
Verkehrspolitik. "Wenn man sich überlegt, was hier in den letzten
Jahren geleistet wurde, kann man eigentlich nur von verlorenen
Jahren sprechen." bilanziert der Vorsitzende der Liberalen die
ablaufende Legislaturperiode der Stadtverordnetenversammlung. Dies
liegt nicht am fehlenden Engagement der einzelnen Parlamentarier,
sondern am fehlenden Gesamtkonzept. Die FDP hat sich zum Ziel
gesetzt, mit der neuen Bürgermeisterin dahingehend eine
Verständigung zu erzielen, dass innerhalb der Stadtverwaltung die
Schwerpunkte der Arbeit verschoben werden. "Für uns ist wichtig,
dass die innere Verwaltung auf das Notwendige reduziert wird und
dafür die gestaltenden Fachbereiche gestärkt werden." so Dr. Fritz.
Das bedeutet für die Liberalen, dass insbesondere das Amt für
Stadtentwicklung und das Stadtmarketing wesentlich verstärkt werden.
Außerdem muss kritisch überlegt werden, welches städtisches Vermögen
auch in Zukunft noch in öffentlicher Hand bleiben soll und wo
private Lösungen sinnvoller sein können. "Es ist bei weitem nicht
genug Geld da, um alle öffentlichen Gebäude instandzuhaltend. Also
sollten wir mit den Nutzern dieser Gebäude reden, ob nicht sie diese
übernehmen und selber bewirtschaften wollen." schlägt der
Vorsitzende der FDP vor und erläutert: "Dann haben alle etwas davon:
Die Nutzer der Gebäude können weiter über die Gebäude verfügen und
die Stadt kann die wenigen Gelder in die Gebäude stecken, die
wirklich in öffentlicher Hand bleiben müssen." Bei den Straßen gilt
es, zügig diejenigen zu sanieren, die im schlechtesten Zustand sind
und nicht erst lange Debatten darüber zu führen, welche das sein.
"Die Maintaler FDP will durch die Mitwirkung und Vertretung im
Stadtparlament liberale Lösungen für die Maintaler Probleme
einbringen, zum Nutzen der Bürger in unserer Stadt." fasst Dr.
Dieter Fritz das Ziel der Maintaler FDP zusammen und hebt
abschließend hervor: "Wir wollen die Stagnation in der
Kommunalpolitik durch ein handlungsfähiges Stadtparlament
überwinden."
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| Datum: 12.03.2001
"Stadtentwicklung soll Maintal gestalten" FDP
Maintal
für neue Ansätze beim Amt für Stadtentwicklung
"Die Stadtentwicklung Maintals soll aus liberaler Sicht den
Freiheitsraum der Bürger erweitern." beschreibt die FDP - Kandidatin
zur Stadtverordnetenversammlung, Christa Hoppe, die Aufgabe dieses
wichtigen Bestandteils der kommunalen Selbstverwaltung. Dabei sind
zugleich die Qualität von Wohnen, Arbeiten und Freizeit in der
Gemeinde zu verbessern. Ebenfalls soll die Stadtentwicklung die
Kommunikation und Erlebnisvielfalt der Bürger fördern. "Diese
anspruchsvolle Aufgabe kann nur ein ausreichend ausgestattetes Amt
für Stadtentwicklung erfüllen." stellt die liberale Politikerin fest
und führt weiter aus: "Leider ist in Maintal die Stadtentwicklung in
den letzten Jahren auf ein Mindestmaß reduziert worden." Die FDP
will deshalb hier neue Impulse setzen Eine der wichtigsten
Aufgaben der Stadtentwicklung ist es, das Zusammenwachsen der vier
Ortsteile Bischofsheim, Dörnigheim, Hochstadt und Wachenbuchen
weiter voranzubringen. Dazu halten die Liberalen neben guten
Verkehrsverbindungen eine Flächenplanung für erforderlich, die zu
einer Integration der Ortsteile führt. "Dabei dürfen aber nicht die
historisch gewachsenen Eigenheiten der Ortsteile verloren gehen."
hebt Christa Hoppe deren Bedeutung hervor. Vielmehr kommt es für sie
auf ein behutsames Miteinander von Geschichte und gemeinsamer
Zukunft an. Die Stadtentwicklung Maintals muss nach Auffassung
des früheren ehrenamtlichen Magistratsmitgliedes die Vorteile der
Lage der Stadt in der Rhein-Main-Region nutzen. "Wir gehören zu den
Wachstumsregionen Europas!" so Christa Hoppe, die sich weiter
überzeugt gibt: "Durch eine zielgerichtete Gewerbeansiedlung,
ausgezeichnete Verkehrsanbindungen und ein attraktives Wohnumfeld
kann Maintal sich als idealer Standort für Bürger und Unternehmen
zwischen Frankfurt und Hanau anbieten." Dabei wollen die Liberalen
die strenge Trennung von Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit und
Einkaufen überwinden. Diese Trennung hat auch in Maintal zur
Verödung und zur Herausbildung eines Schlafstadtcharakter
beigetragen. Das Zusammenleben der Menschen wird nach Auffassung
der Liberalen wesentlich durch gewachsene Bau- und Sozialstrukturen
gefördert. Das Zerstören dieser Bausubstanz bedeutet daher auch die
Zerstörung der sozialen Strukturen. Erhaltung und Modernisierung
haben für die FDP daher Vorrang. Attraktive Wohn- und Gewerbegebiete
sind Voraussetzung für eine positive Stadtentwicklung. "Die Bebauung
des Kling-Geländes kann hier nur ein erster Schritt sein." meint
Christa Hoppe und führt weiter aus: "Die Ansätze zur
Weiterentwicklung des Gewerbegebiet Mitte zwischen Bischofsheim und
Dörnigheim weisen in die richtige Richtung. Es fehlt aber immer noch
ein verbindendes Gesamtkonzept für die Stadt." Insbesondere durch
die Verbesserung der Infrastruktur der Gebiete Wesend in Dörnigheim
und Rechts vom Kreuzstein in Bischofsheim, die Wiederbelebung der
Altstadt Dörnigheim unter Einbeziehung der Kennedystraße und der
Entwicklung eines Bebauungsplanes für das Gebiet in Bischofsheim
neben dem Altenzentrum zwischen Hochstädter Straße und Querspange
wollen die Liberalen Akzente setzen, stellt der Vorsitzende der
Maintaler FDP, Dr. Dieter Fritz, zusammen mit Christa Hoppe
abschließend die Ziele der FDP für die Entwicklung der Wohngebiete
heraus.
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| 07.03.2001
”Maintal
braucht in effektives Stadtmarketing” Liberale fordern
Verstärkung der städtischen Bemühungen.
"Die Wirtschaftsförderung ist ein wichtiges Instrument, mit dem
die Stadt die Entwicklung Maintals steuern kann." hebt Thomas
Wehmeter, FDP - Kandidat zur Stadtverordnetenversammlung die
Bedeutung eines zielgerichteten und erfolgreichen Stadtmarketings
hervor. Voraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung ist
nach Meinung des Liberalen ein Grundkonzept für die städtische
Entwicklung, das eng mit der Frage der Imagebildung Maintals
verknüpft ist. Dazu gehören neben den raumplanerischen,
städtebaulichen, verkehrspolitischen und sozialen Zielrichtungen
auch klare Vorstellungen über die Art des zu fördernden Gewerbes, so
der Liberale. Aufgabe einer effektiven Wirtschaftsförderung ist
für Thomas Wehmeter die Schaffung einer ausgewogene Wirtschafts- und
Gewerbestruktur durch gleichrangige Förderung von Klein- und
Mittelbetriebe So kann marktwirtschaftliche Wettbewerbsstruktur
gewährleistet werden. Dabei sind neben der Neuansiedlung von
Gewerbebetrieben insbesondere die Entwicklungsmöglichkeiten
ortsansässiger Unternehmen durch vorausschauende Gestaltung
bauplanungsrechtlicher Entwicklungen zu fördern. Maintal muss die
Vorteile seiner Lage in der Rhein-Main-Region nutzen, fordert der
liberale Politiker und begründet dies mit der Nähe der Stadt zu
Frankfurt. "Diese Lage bietet hervorragende Möglichkeiten,
Unternehmen anzusiedeln, die auf die Infrastruktur eines
Wirtschaftszentrums angewiesen sind, ohne sich die hohen Kosten der
Großstadt leisten zu können." so Thomas Wehmeter. Aufgrund dieser
Tatsache wollen die Liberalen in Maintal die bestehenden
Gewerbebetriebe weiter entwickeln. Die Vermarktung der
Gewerbeflächen hat durch ein aktives Stadtmarketing zu erfolgen.
"Wir fordern die Einrichtung eines schlagkräftigen und ausreichend
ausgestatteten Stadtmarketings durch die Stadt." hebt der FDP -
Kandidat eine Forderung der Liberalen hervor. Die Aufgaben dieses
Stadtmarketings konkretisiert er zugleich. So soll aussagefähiges
Material als Hilfestellung für Neuansiedlungen bereitgestellt
werden. Dazu gehören für die liberalen Planungsunterlagen mit
Lageplänen, Nutzungsbeschreibungen, Auflagen, Aussagen über die
Infrastruktur, Verkehrsanbindungen und viele weitere Informationen.
Natürlich halten die Liberalen auch die Abrufmöglichkeit aller
dieser Unterlagen über das Internet in der heutigen Zeit für
unverzichtbar. Das Stadtmarketing kann nach Auffassung der
Liberalen aber nur funktionieren, wenn die Rahmenbedingungen hierfür
gegeben sind. Dazu gehören ausreichende, erschlossene
Gewerbegebiete, gute Verkehrsanbindungen und ausreichend Wohnraum.
Die Wiederverwertung von Industriebrachen ist unter anderem durch
die Anpassung von Bebauungsplänen zu unterstützen. "Ein ewiges
Hick-Hack, wie es um das Gelände der Honeygell gegeben hat, rettet
keinen einzigen Arbeitsplatz und schafft erst recht keinen neuen."
bewertet Dr. Dieter Fritz, Ortsvorsitzender der Liberalen, in der
gemeinsamen Erklärung die Erfahrungen des letzten Jahres, als
zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr waren und weist abschließend noch
auf ein weiteres Entwicklungspotential für das Stadtmarketing hin:
"Neben dem Ausbau der Gewerbegebiete bietet auch der Verkauf des
Rathauses Bischofsheim eine Chance für die Ansiedlung von
zusätzlichen Dienstleistern im Stadtkern."
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| 04.03.2001
”Maintal für mehr kulturelle Vielfalt” FDP
Maintal
für neue eine Verstärkung der kommunalen Kulturarbeit
"Kulturpolitik ist ein Gestaltungsfeld der Kommunalpolitik, das
leider oftmals hintangestellt wird." bedauert Jeanette Stragies, FDP
- Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung, die fehlende
Aufmerksamkeit für Kunst und Kultur in der Öffentlichkeit. Dabei
ermöglichen sie den Menschen, sich selbst zu verwirklichen.
Wesentliches Element für das kulturelle Leben in Maintal sind und
bleiben nach Willen der Liberalen die Vereine. Sie leisten nach
Überzeugung der liberalen Politikerin einen Beitrag, der über reine
Pflege des Vereinslebens deutlich hinausgeht. "Für die Liberalen ist
es deshalb wichtig, die Vereine von bürokratischem Aufwand zu
entlasten und verwaltungsmäßig zu unterstützen. Kultureinrichtungen
benötigen zu ihrer Entfaltung Unabhängigkeit von Bürokratie sowie
Unterstützung durch private und öffentliche Mittel." führt Jeanette
Stragies aus. In der Stadt soll ein möglichst vielseitiges
kulturelles Leben erhalten bleiben und sich weiterentwickeln. Der
Anstoß von Sonderaktionen, die Unterstützung der Jugendarbeit sowie
koordinierende Hilfestellungen sind Aufgabe der Stadt bei der
Bildung von Schwerpunkten in der Kulturpolitik. Die FDP setzt sich
deshalb dafür ein, das die Stadt dazu beiträgt, ihre Attraktivität
zu steigern, zum Beispiel durch Unterstützung bei überregionalen
Sonderaktionen, der Abstimmung von Schwerpunkten und der
Mitwirkung bei der Gestaltung der Ortsteilfeste. Darüber hinaus sind
weitere kulturelle Initiativen anzustoßen. Lesungen namhafter
Autoren würden auch in Maintal sicherlich ein Publikum finden. Die
hervorragend besuchten Konzerte der ev. Kirche in Hochstadt ebenso
die Musikveranstaltungen in Bischofsheim belegen das große Interesse
der Maintaler Bürger an kulturellem Angebot. Rockkonzerte am
Gänseweiher, Jazzfrühschoppen am Dörnigheimer Mainufer oder ein
Open-Air-Kino würde viele Maintaler am Wochenende an ihre Stadt
binden. Die FDP unterstützt Vorschläge, die die Teilnahme der Stadt
am Hessischen Kultursommer ermöglichen und setzt sich aktiv für
eine entsprechende Förderung ein. "Es ist unumgänglich in höherem
Maß für Kunst und Kultur privates Engagement zu erschließen. Ein
dauerhaft grobes Missverhältnis zwischen staatlichem und privatem
Sponsoring muss vermieden werden." unterstreicht Jeanette Stragies
die Grenzen der kommunalen Mitwirkung. Neben künstlerischen Aspekten
soll nach Auffassung der Liberalen eine weitsichtige und
realistische Kostenplanung bei der Gestaltung von kulturellen
Aktivitäten nicht aus den Augen verloren werden. "Die Bereitschaft
vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft, sich stärker zu
engagieren, ist durch kulturfreundliche Rahmenbedingungen zu
fördern." ergänzt die liberale Politikerin. Die Vermittlung neuer
Kunstformen ist in jeder Stadt eine wichtige Aufgabe aktiver
Kulturpolitik. "Auch in Maintal wollen wir in der Kulturpolitik
Vielfalt, Offenheit und Wettbewerb. Wir wollen keine bestimmte Form
von Kultur aufgrund ideologischer Präferenzen besonders bevorzugen."
unterstreicht Dr. Dieter Fritz, Ortsvorsitzender der FDP den
Neutralitätsanspruch der öffentlichen Kulturförderung.
Kulturinitiativen wie Fördervereine, Stiftungen können in Maintal
eine wichtige Funktion übernehmen und schließt ab: "Durch ein
professionelles Kulturmarketing ist der Stellenwert Maintals auf
kultureller Ebene zu erweitern. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt
die Chancen der Kulturpolitik erkennt und in diesem Politikfeld
wieder initiativ wird."
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| ”FDP”
Mit Ständen und Flugblättern auf die Bürger zugehen
24.02.2001
Mit einem Heringsessen zum Aschermittwoch in der Dorfschänke in
Bischofsheim starten die Maintaler Liberalen in die heiße
Wahlkampfphase. Die FDP tritt mit Dr. Dieter Fritz an der Spitze am
18. März zur Kommunalwahl an und rechnet sich gute Chancen auf den
Wiedereinzug in die Stadtverordnetenversammlung mit einer starken
Fraktion aus. Nach den Worten von Dr. Fritz hat der Stillstand der
letzten Jahre in der örtlichen Politik viele Bürger enttäuscht. Sie
würden sich frischen Wind und mehr Gestaltung wünschen. "Der
amtierende Bürgermeister und die Stadtverordnetenversammlung haben
in den letzten Jahren die Politik den Zufällen überlassen und
Gestaltungswillen vermissen lassen." bedauert Dr. Fritz das Fehlen
einer Gesamtkonzeption für die Zukunft Maintals. Die FDP wird in den
nächsten Wochen mit zahlreichen Ständen in den einzelnen Ortsteilen
auf die Bürger zugehen. Dabei wollen die Mitglieder des
Ortsverbandes sich und das Wahlprogramm vorstellen und mit den
Bürgern diskutieren. Dabei werden die Liberalen auch nicht davor
zurückschrecken, in aller Frühe an den Maintaler Bahnhöfen die
vielen Pendler zu empfangen. "Nicht der Bürger muss zu uns kommen,
sondern wir müssen zu ihm kommen." stellt Thomas Schäfer das
Rollenspiel zwischen Politikern und Bürgern klar. Als Platz 2 der
FDP Liste trägt er gemeinsam mit Dr. Fritz die Verantwortung für die
inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Wahlkampfes. Mit
Flugblättern in den Briefkästen wollen die Liberalen auch alle die
Bürger erreichen, die sonst nur schwer angesprochen werden können.
"Uns geht es darum, dass jeder mitbekommt, dass Kommunalwahl ist."
begründet Thomas Schäfer diese Bemühungen und führt weiter aus: "Uns
ist bewusst, dass die sogenannten Volksparteien weit mehr
finanzielle und personelle Möglichkeiten als wir haben. Doch das
wollen wir mit Einsatz und klare Botschaften ausgleichen." Wichtig
ist den Liberalen vor allem, dass die Bürger zur Wahl gehen und von
den Möglichkeiten des neuen Wahlrechts Gebrauch machen. "Jeder kann
jetzt sein Wunschparlament selbst zusammenstellen und jede Stimme
für die FDP zählt diesmal wirklich." stellt der Vorsitzende der
Liberalen Dr. Fritz die Vorzüge des neuen Wahlrechts heraus.
Natürlich nutzen die Liberalen auch die Möglichkeiten der neuen
Medien. So kann sich jeder auf der Homepage der Maintaler FDP über
das Wahlprogramm und die Kandidaten der FDP informieren und auf
kurzem Wege Kontakt aufnehmen. Die Homepage kann erreicht werden
unter www.fdp-main-kinzig.de/maintal . "Wir sind uns sicher, dass
wir viele Bürger erreichen werden und sie von unseren Ideen
überzeugen können." zeigen sich Dr. Fritz und Thomas Schäfer
zuversichtlich und fügen abschließend gemeinsam an: "Alle Kandidaten
der Maintaler FDP stehen für Konzepte statt Zufälle in der Maintaler
Kommunalpolitik ab dem 19.03.2001"
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”Liberale
wollen Ausbau des Maintaler Stadtbusverkehrs”
Künftig
keine Spazierfahrten der Wachenbuchener uns Hochstädter durch
Bischofsheims Goethestraße
Die
Maintaler Liberalen streben an, den Stadtbusverkehr als wesentlichen
Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs durch schnelle und
häufigere Direktverbindungen in den Stoßzeiten zu optimieren.
Dadurch können nicht nur die teilweise überquellenden Busse
entlastet werden. "Vielmehr sind auch den Wachenbuchenern und
Hochstädtern die zeitraubenden Spazierfahrten durch die Goethestraße
in Bischofsheim zu ersparen." erläutert der FDP - Kandidat für die
Stadtverordnetenversammlung Frederik Schäfer die Ziele der
Liberalen. Dabei darf die Anbindung des östlichen Teils von
Bischofsheim nicht verschlechtert werden. Ganz im Gegenteil schwebt
der Maintaler FDP die Einführung eines regelmäßigen 15-Minuten
Taktes in beiden Richtungen vor. Ebenso ist von den Liberalen ein
Zusammenschluss der Linien 25 und 30 angedacht, um direkte
Verbindungen zwischen Bischofsheim, Hochstadt und Bruchköbel zu
schaffen.
Die
zahlreichen Verspätungen können durch Fahrkartenautomaten, die
zumindest an den zentralen Haltestellen einzurichten sind, erheblich
reduziert werden. Diese Automaten können den zeitaufwendigen
Fahrkartenverkauf im Bus unnötig machen. "Auch könnte mit Hilfe von
busbeeinflußten Ampelsteuerungen der Stadtbusverkehr weiter
beschleunigt werden. Diese modernen Schaltungen würden den Bussen
lange Rotphasen ersparen." Schlägt Frederik Schäfer eine weitere
Möglichkeit der Optimierung vor.
Zur
Angebotsverbesserung sollte schließlich versucht werden, private
Partner zu finden, die eine in ihrem Interesse liegende Verbindung
bestellen und bezahlen. "Die Stadt, die in Kürze den Stadtbusverkehr
in eigener Regie zu gestalten hat, darf nicht nur die Bereitschaft
der Menschen zur Nutzung dieses Verkehrsmittels einfordern. Sie muss
vielmehr die Bürger durch ein attraktives Angebot überzeugen. Nur so
wird es gelingen, dass ein großer Teil des Berufs-, Ausbildungs- und
Einkaufsverkehrs vom ÖPNV besser abgewickelt wird." betont Dr.
Dieter Fritz, Vorsitzender der Maintaler FDP in einer gemeinsamen
Erklärung mit Frederik Schäfer die künftige Aufgabe und
Verantwortung der Stadt Maintal.
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”Liberale fordern
neues Verkehrskonzept für Maintal”
Entlastung
der Stadt vom Durchgangsverkehr steht an erster Stelle
"Wir brauchen in Maintal eine
Veränderung der Verkehrssituation." fordert der Vorsitzende der FDP
Dr. Dieter Fritz angesichts der starken Belastung einzelner
Stadtteile durch den Durchgangsverkehr. Die Liberalen greifen dabei
die Diskussion der letzten Monaten auf. "Die Wünsche des Bürgers
nach Mobilität müssen mit den Zielen von Stadtentwicklung,
Verkehrssicherheit, Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen der
Geschäfte in den Ortslagen und dem Umweltschutz in Übereinstimmung
gebracht werden." beschreibt Dr. Fritz den schwierigen Versuch,
allen Beteiligten gerecht werden zu wollen.
Die
gemeindliche Verkehrsplanung muß nach Auffassung der Liberalen als
elementarer Teil des für Maintal zu entwickelnden stadtplanerischen
Gesamtkonzeptes betrieben werden. Insbesondere Wohngebiete sind
durch verkehrsberuhigende Maßnahmen vom Durchgangsverkehr zu
entlasten. Auch sind die wichtigen Durchgangsstraßen in den
Ortsteilen will die FDP soweit wie möglich vom Durchgangsverkehr
entlasten. Dazu soll dieser Verkehr verstärkt auf die Querspange und
die Autobahn gelenkt werden. Als eine Maßnahme schlägt Dr. Fritz
vor, die Straße ”Am Kreuzstein” in Bischofsheim von der
Autobahnausfahrt in den Ort hinein für den LKW-Verkehr mit Ausnahme
des Anliegerverkehrs zu sperren. Im Gegenzug soll der Durchstich der
Gutenbergstraße zum Roten Graben hergestellt werden. Auch in der Kennedystr. und
Berliner Straße wollen die Liberalen den LKW-Verkehr soweit wie
möglich reduzieren
Die
Maintaler FDP wird sich nach Dr. Fritz Angaben weiterhin dafür
einsetzen, dass die A66 durch den Riederwald fertiggestellt und an
die A661 angeschlossen wird. Dieses seit langem verzögerte
überregionale Straßenbauprojekt ist seiner Auffassung nach die
bedeutendste Möglichkeit, Maintal von überflüssigem überregionalen
Verkehr zu entlasten und gleichzeitig ein wichtiger Baustein, um
Maintal an das Rhein-Main-Gebiet vernünftig anzuschließen.
Tempo-30-Zonen
sind ein sinnvolles Mittel, um die widerstrebenden Interessen an
hoher Mobilität einerseits und an Ruhe und Sicherheit der Anwohner
andererseits in Einklang zu bringen. Daher wollen die Liberalen
Tempo-30-Zonen gezielt
zum Schutz von Kindern, Fußgängern und Anwohnern einrichten. "Eine
flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen nimmt diesem
Instrument seine Wirkung" betont Dr. Fritz die Bedeutung eines
gezielten Einsatzes dieses Steuerungsmittels.
Damit
die Stadtkerne an Attraktivität gewinnen und der Trend zum Einkauf
auf der grünen Wiese umgekehrt wird, sollte die Stadt ausreichenden
Parkraum erhalten bzw.
schaffen, so eine weitere Forderung der FDP Dies trägt dazu bei,
dass die Kaufkraft der Maintaler Bürger vermehrt ihrer eigenen Stadt
zugute kommt.
"Wir
Liberalen sehen persönliche Mobilität als ein wichtiges
Grundbedürfnis menschlichen Lebens an." stellt Dr. Fritz den Ansatz
liberaler Verkehrspolitik klar und führt abschließend aus: "Verkehr
bringt trotz aller damit verbundenen Belastungen Leben,
Lebensqualität und Urbanität in unsere Städte und Gemeinden."
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"Liberale
gratulieren Dorothee Diehl zum Wahlsieg" FDP Maintal sehen
gute Chancen für eine fruchtbare Zusammenarbeit
"Die Maintaler Liberalen gratulieren Dorothee Diehl zu ihrem
Wahlsieg!" sagte Dr. Dieter Fritz, Vorsitzender des
Stadtverbandes der FDP anläßlich der Verkündung des Ergebnisses
der Bürgermeisterwahl am Sonntag Abend im Maintaler Rathaus
und führte weiter aus: "Wir sehen gute Chancen, nach der
Kommunalwahl konstruktiv zum Wohle der Bürger in der Stadt
zusammenarbeiten zu können." Bereits im Vorfeld der Wahl
hatten die Liberalen mit Dorothee Diehl, aber auch mit
Günther Wassermann, dem zweiten Kandidaten, intensive Gespräche
über deren Ziele und Programm für die Zukunft der Stadt
geführt. Dabei sei deutlich geworden, daß beide Kandidaten ähnliche
Vorstellungen hätten und beide offensichtlich geeignet
sind, daß Amt des Bürgermeisters zu übernehmen. Aus
diesem Grunde hätten sich die FDP einer Wahlempfehlung
enthalten, stellte Dr. Fritz fest. Die Liberalen verbinden
ihre Glückwünsche aber mit einer Reihe von Forderungen an Frau
Diehl. Ihr wichtigstes Anliegen ist, daß auch künftig der
Kommunalhaushalt einem angemessenen Sparkurs unterliegt.
Einerseits ist es wichtig, daß die Einnahmen der Stadt stetig
verbessert werden. Dies dürfe aber nicht durch eine weitere
Erhöhung der kommunalen Steuern geschehen. Daher ermuntern
die Liberalen Frau Diehl, Ihre Kenntnisse auf dem Bereich
der Zuschüsse voll auszunutzen. "Wir möchten aber auch, daß
die Ausgabenseite unter Kontrolle bleibt." stellte Dr. Fritz die
Forderungen der FDP klar. Dazu gehört seiner Ansicht nach
auch, daß neben einer kritischen Überprüfung der
städtischen Leistungen keine Aufgaben übernommen werden,
die nicht zwingend von der Stadt erfüllt
werden müssen. Bei dem einzigen Thema, daß im
Wahlkampf für Aufregung gesorgt hat, ist die Position der
Liberalen eindeutig. Die Weidekaute soll nach Ansicht der
Liberalen eine zusammenhängende Grünfläche bleiben. Daher
sollte die Stadt dem Verkauf dieser Fläche nur dann zustimmen, wenn
dies gewährleistet ist. "Uns ist klar, daß für ökologische
Ausgleichsflächen keine 400 DM pro Quadratmeter gezahlt
werden." erklärte Dr. Dieter Fritz, aber der FDP gehe eine
Erhaltung dieses Areals als Grünanlage einer Sanierung des
Stadtsäckels vor. Es gebe mit Sicherheit besser geeignete Flächen in
Maintal, die als Bauland zu verkaufen sind. Die
Liberalen wollen jetzt im Rahmen des Kommunalwahlkampfes darum
kämpfen, ein gutes Ergebnis zu erzielen und mit einer
starken Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung einziehen. Dr.
Fritz vertrat die Meinung, daß ein starkes Liberales
Element im Kommunalparlament eine gute Stütze für Dorothee
Diehl sein könne. "Bei den Querelen innerhalb der CDU und den
verhärteten Fronten zwischen den verschiedenen Parteien in
der Stadtverordnetenversammlung können nur wir für ein Klima
der Zusammenarbeit schaffen." verdeutlichte Dr. Fritz zum
Abschluß, daß die Liberalen als einzige genauso politisch
unverbraucht seien, wie die neue Bürgermeisterin.
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2001
-Chance zum Neuanfang in Maintal Jahresausblick der F. D. P.-
Maintal -
02.01.2001
"Wir
wollen zurück in die Verantwortung für Maintal", formuliert der
Maintaler FDP- Ortsvorsitzende Dr. Dieter Fritz das ehrgeizige Ziel
für das Jahr 2001. Nach dem angekündigten Rückzug der Freien
Maintaler wollen die Liberalen die Rolle als bürgerliche Alternative
zu den großen Parteien CDU und SPD zurückerobern. Ein ausgleichendes
Element zwischen diesen beiden schwer beweglichen Blöcken ist in
Maintal dringend erforderlich.
Nachdem in den
vergangenen Jahren mit dem Sparargument jeder politische
Gestaltungswille unterdrückt wurde, ist es an der Zeit auch in
Maintal die Ziele des sparsamen Umgangs mit Haushaltsmitteln und der
politischen Gestaltung wieder zusammenzuführen. Das nicht nur in der
grauen Jahreszeit triste städtische Erscheinungsbild Maintals bedarf
dringend der Verbesserung. Hierfür ist ein städtebauliches
Gesamtkonzept zu erstellen, so Dr. Fritz. Darüber hinaus
benötigt
Maintal einen aktuellen Gesamtverkehrsplan,
mit dem verhindert wird, dass jede noch so geringfügige Veränderung
einer Nebenstraße zu einer politischen Zerreißprobe führt. Nur wenn
klar wird, dass alle Maßnahmen ineinander greifen und sinnvoll
harmonieren, werden die Bürger die Verkehrspolitik in der Kommune
akzeptieren- Werden die Bürger dann noch frühzeitig in beabsichtigte
Änderungen der Verkehrsführung etc. eingebunden, werden
unstrukturierte Bürgerproteste, bei denen jeder nur auf die
Verdrängung des Verkehrs aus seinem unmittelbaren Umfeld drängt,
weitestgehend vermieden.
Im Rahmen einer langfristigen
Planung der städtischen Personalstruktur werden die künftigen
Aufgaben der Stadt Maintal zu diskutieren sein. Weiter ist zur
stärkeren Identifikation der Bürger mit "ihrem" Maintal endlich mit
der Entwicklung eines positiven "Stadt-Images" zu
beginnen.
Das Jahr 2001 bietet dem Bürger dieser Stadt
die seltene Gelegenheit durch seine Voten bei der Bürgermeister- und
der Kommunalwahl die kommunalpolitische Weichenstellung entscheidend
mit- und neu zu bestimmen. Gerade die neuen Möglichkeiten der
personenzentrierten Wahl durch Kumulieren und Panaschieren im Rahmen
der Kommunalwahllassen das früher häufig verwendete Argument der
Parteienverdrossenheit als Ausrede für das Fernbleiben von der
Wahlurne nicht mehr zu. Jetzt kann jeder Bürger das Stadtparlament
seiner Wahl bis auf den letzten Sitz selber bestimmen und damit die
Auswahlverfahren der Parteien umkrempeln.
"Wer im
Januar und März nicht zur Wahl geht, hat eigentlich danach kein
Recht auf Kritik", nimmt der Maintaler Liberale Dr. Fritz
abschließend die Maintaler Bürger für das bevorstehende Jahr in die
kommunalpolitische Verantwortung.
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"Lärmdiskussion
offenbart Mangel an kommunalpolitischen Ideen" FDP Maintal
bemängelt aktuelle Diskussion im Wahlkampf
10.01.2001
"Die Diskussionen zur Lärmbelastung in Maintal offenbaren den
Mangel an kommunalpolitischen Ideen in Maintal" bewertet der
stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Thomas Schäfer die
aktuelle Debatte über die angeblich unzumutbaren Zustände in der
Stadt. Der Maintaler Liberale führt weiter aus: "So viele Artikel,
wie derzeit in der Zeitung erscheinen, könnte man meinen, es gäbe
sonst keine Probleme, dabei hat die Kommunalpolitik genug zu tun!"
So ist die Sanierung des maroden Kommunalhaushalts ein wichtiger
Ansatzpunkt, um endlich wieder Bewegung in die Politik zu bringen.
Die Zeiten, in den jede Initiative in Maintal mit Hinweis auf die
Haushaltslage abgeschmettert wurde, müssen endlich vorbei sein. Wir
müssen endlich Schwerpunkte setzen, bei der Stadtentwicklung, bei
der Sanierung der öffentlichen Straßen, bei der Entwicklung von
Gewerbegebieten. Hier können wir als Kommunalpolitiker
gestalten. An den Debatten, die insbesondere von der
Bürgerinitiative ALAM gefördert werden, nach denen Maintal ein
verlärmter Ort ist, an dem man nicht mehr leben könne, wollen sich
die Liberalen nicht beteiligen. "Wir haben von Anfang an in allen
Wahlkämpfen den Bürgern gesagt, das Mobilität und Verkehr ein
unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft sind." verweist
Schäfer auf die klaren Positionen der FDP und führt weiter aus: "Es
ist pharisäerhaft, den Menschen glauben machen zu wollen, dass
wirtschaftliches Wohlergehen und Arbeitsplätze gesichert werden
können, wenn gleichzeitig der Verkehr nach allen Regeln der Kunst
beschränkt wird." Deshalb befürworten die Liberalen sowohl den
Ausbau des Frankfurter Flughafens - so wie im Medikationsergebnis
vorgesehen, also einschließlich eines Nachtflugverbotes - als auch
der Schienenverbindungen im Main-Kinzig-Kreis und letztlich auch die
Aufhebung des Tempolimits auf der A66. Es gelte, den Transport von
Menschen und Gütern sicherzustellen. Gerade in der Debatte zum
Flughafenausbau hält der Liberale Schäfer die Argumente der
Ausbaugegner für nicht stichhaltig und stellt fest: "Das die
nächtliche Belastung durch Fluglärm so gewachsen ist, liegt daran,
dass der Flughafen an seinem Kapazitätslimit angelangt ist. Eine
Reduzierung dieser Belastung und letztlich ein Nachtflugverbot wird
es nur mit einem Ausbau geben, in keinem Fall ohne." Dies ist
ebenfalls das eindeutige Ergebnis des Medikationsverfahrens, das von
allen Parteien in Hessen außer den Grünen getragen wird. Wie wenig
die Argumente der Lärmgegner passen zeigt nach Ansicht von Schäfer
auch die Karte, die im Maintal Tagesanzeiger am 09. Januar
abgebildet wurde. "Selbst die ausgedehnteste Lärmysophohne berührt
das Stadtgebiet nicht!" interpretiert der Liberale die
Darstellung. "Am Frankfurter Flughafen arbeiten weit über 3000
Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, viele davon leben in Maintal.
Zahlreiche Arbeitsplätze in der Region hängen von diesem Flughafen
ab. Diese zu sichern und zusätzliche zu schaffen, das ist das Ziel
der Liberalen!" stellt Schäfer fest und ergänzt abschließend: "Wer
die Diskussion um die Honeygell in Erinnerung hat, weis wie wichtig
die Sicherung von Arbeitsplätzen ist. Wir Liberale stehen auf der
Seite der Arbeitsplätze und nicht auf der Seite derer, die ihre Ruhe
auf Kosten anderer haben wollen."
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FDP
"Verringerung der
Fluglärmbelastung ist ein wichtiges Ziel"
18.11.2000
Zu einer Podiumsdiskussion über
den Ausbau des Frankfurter Flughafens und die Fluglärmbelastung des
Main-Kinzig-Kreises konnte der stellvertretende Vorsitzende der FDP
Thomas Schäfer Experten und Bürger in der Maintal-Halle begrüßen.
Neben Vertretern der Anti-Lärm-Aktion war auch die Bürgermeister -
Kandidatin Dorothee Diehl (CDU) gekommen, um sich aus erster Hand
über dieses wichtige Thema zu informieren und mitzudiskutieren.
March Pfeiffer vom IFOK, einem
Institut, dass das Mediationsverfahren und jetzt auch das Regionale
Dialogforum zum Flughafenausbau begleitet stellte in den Mittelpunkt
seines Beitrages das Mediationspaket, dass den Flughafenausbau
untrennbar mit einem Nachtflugverbot in der Zeit von 23:00 bis 5:00
Uhr und einem Anti-Lärm-Pakt verbindet. Dieses Paket soll dazu
dienen, trotz einer zusätzlichen Landebahn in Frankfurt die
Belastungen für die Bürger in Grenzen zu halten. Er wies darauf hin,
daß die Sitze der Kommunen im Regionalen Dialogforum von den
Kommunalen Gremien wie dem Hessischen Städte- und Gemeindetag
vergeben wurden. Dabei wurde keine Kommune aus dem Main-Kinzig-Kreis
berücksichtigt. Allerdings besteht die Möglichkeit, daß in den
Arbeitskreisen auch Vertreter aus dem Kreis mitarbeiten können.
Der Leiter des Ausbauprogramms
des Frankfurter Flughafens Christian Häfner erläuterte, daß in den
letzten Jahren der Flugverkehr sehr stark zugenommen hat und
Frankfurt derzeit an der Kapazitätsgrenze operiere. Das habe zur
Folge, dass Flugzeuge teilweise früher auf eine niedrigere Flughöhe
heruntergeholt würden, um sie dann auf den Landepfad zu dirigieren.
Dies sei mit mehr Lärm für die Bürger verbunden, insbesondere dann,
wenn die Flugzeuge Kurven fliegen. Es stellte jedoch in Aussicht,
daß die Flugsicherung in den nächsten Jahren ein Kontrollsystem in
Betrieb nehmen werde, daß eine bessere Steuerung des Flugverkehrs
ermögliche und so dazu beitragen könne, den Fluglärm zu reduzieren.
Martin Gaebges, Generalsekretär
der Interessenvertretung der Fluggesellschaften in Deutschland
erklärte, daß die Fluggesellschaften kontinuierlich daran
arbeiteten, ihre Flugzeuge zu modernisieren und leiser zu machen. Ab
2002 dürften in Deutschland die besonders lauten sogenannten Kapitel
2 Flugzeuge nicht mehr fliegen. Auch beim Nachtflugverbot zeigte er
sich kompromißbereit. Viele Flüge würden heute nachts stattfinden,
weil tagsüber keine Kapazitäten mehr frei sind. Es gäbe aber auch
Flüge, die nur nachts stattfinden könnten, wie beispielsweise der
Nachtpoststern. Gaebges verlangte deshalb, daß die Wirkungen eines
Nachtflugverbotes auf den Luftverkehr mit der gleichen Sorgfalt
untersucht werden, wie die Wirkungen des Lärms, bevor dieses
umgesetzt werde. Weiterhin forderte er die Bürgermeister, die am
Mediationsverfahren teilgenommen haben, genauso zu dem Paket zu
stehen, wie es die anderen Beteiligten täten.
Michael Denzin,
Verkehrspolitischer Sprecher der FDP - Landtagsfraktion, stellte
heraus, daß SPD, CDU und FDP gemeinsam den Flughafenausbau wollen,
da er ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Standortes Rhein-Main
sei. Selbst die rot-grüne Bundesregierung gebe diesem Ausbau eine
hohe Priorität. Er machte aber gleichzeitig klar, daß ein Verbot von
geplanten Flügen in der Nacht unabdingbar sei. Dieses könne nicht
angeordnet werden, da es keine entsprechenden Gesetze existieren,
aber im Wege der Verhandlung mit Flughafen und Fluggesellschaften
kann es umgesetzt werden. Er forderte, daß der
Bundeswirtschaftsminister auf die Post einwirke, dass sie ihren
Nachtpoststern von Frankfurt weg verlagere. Dadurch würde ein
wesentlicher Teil der Nachtbewegungen entfallen.
In einer lebhaften und
sachlichen Diskussion, die Uwe Wagner moderierte, wurden immer
wieder die Lärmbelastungen und das Nachtflugverbot in den
Mittelpunkt der Beiträge gestellt. Christian Häfner vom Frankfurter
Flughafen betonte dabei, daß der Flughafen das Nachtflugverbot wolle
und das alles, was gewollt ist, auch umsetzbar sei. Auf die Frage,
warum Maintal nicht in die rechtlichen Verfahren einbezogen würde,
wies er darauf hin, dass hier die anderen Lärmquellen wie Straße und
Schiene den Fluglärm so stark überlagern, dass nach allen
rechtlichen Grundlagen keine Möglichkeit bestünde, die Stadt am
Verfahren zu beteiligen fügte jedoch an: "Dies heiß aber nicht, daß
einzelne Flugzeuge sehr wohl wahrgenommen werden."
Martin Gaebges wies darauf hin,
dass derzeit die Grenzen des Wachstums im Luftverkehr noch nicht
erreicht sein, dies jedoch irgendwann kommen werde. Daher wolle man
jetzt auch nur eine Lösung der Kapazitätsprobleme für die nächsten
15 Jahre finden und dann erneut die Frage des Umgangs mit dem
Flughafen diskutieren. Letztlich hänge der Luftverkehr am Wunsch der
Menschen, zu reisen. Dieser Wunsch nehme derzeit stetig zu.
Dr. Dieter Fritz,
Ortsvorsitzender der FDP in Maintal, forderte eine stärkere
Koordination des Verkehrs in Europa. Es müsse möglich sein, Verkehr
viel besser zu steuern und auch auf die einzelnen Verkehrsträger und
Standorte zu verteilen. Dazu gehöre ein Verkehrspolitisches
Gesamtkonzept, wie es bisher noch nicht entwickelt wurde. Dem
pflichtete auch Michael Denzin bei und wies darauf hin, dass auch
bei der Schiene und der Straße dringend notwendige Maßnahmen
versäumt wurden, so dass an vielen Stellen mit einem Verkehrskollaps
zu rechnen sei. Er betonte in Hinblick auf die bevorstehenden
rechtlichen Auseinandersetzungen: "Was den Flughafenausbau betrifft,
so wird letztlich das Genehmigungsverfahren zeigen, wie und zu
welchen Bedingungen eine neue Landebahn kommt."
Auch wenn die Differenzen
zwischen Ausbaubefürwortern und -gegnern nicht überwunden werden
konnten, zeigte sich in der Veranstaltung, dass man sachlich
miteinander diskutieren kann. Deutlich war die Botschaft der
Vertreter der Luftverkehrsbranche, dass sie die Bürger entlasten
wollen und alle hierfür möglichen Maßnahmen umsetzen werden. Klar
wurde aber auch, daß die Fluglärmgegner ihre rechtlichen
Möglichkeiten wahrnehmen wollen, eine Reduzierung des Fluglärms zu
erreichen. Für die Politik in Maintal und im Main-Kinzig-Kreis
besteht die Aufgabe darin, einen für beide Seiten tragbaren
Kompromiß zu finden.
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FDP
"Dieter Fritz bleibt
Ortsvorsitzender"
13.11.2000
Dr. Dieter Fritz aus
Bischofsheim bleibt Vorsitzender der Maintaler Liberalen. Er wurde
auf dem Ortsparteitag der F.D.P, von den Mitgliedern einstimmig im
Amt bestätigt. In seinem Rückblick auf die vergangenen zwei
Amtsjahre hob Dieter Fritz hervor, daß es gelungen sei, in Maintal
die FDP wieder als eine kommunalpolitische Alternative ins
Bewußtsein der Bürger zu bringen. Durch eine Reihe von
Veranstaltungen, wie beispielsweise zur Schulpolitik und nunmehr
aktuell zum Flughafenausbau, wurde den Bürgern die Möglichkeit zur
vertieften Information und Diskussion geboten. "Man merkt auch in
Maintal, dass die FDP im Aufwind ist." stellte Dr. Fritz fest und
ergänzte: "Nicht nur der politische Konkurrent sucht wieder das
Gespräch, auch die Bürger kommen auf uns zu. Das macht Mut für die
anstehende Kommunalwahl"
Die Kommunalwahl steht denn
auch im Mittelpunkt der kommenden Aktivitäten. Mit einem
umfangreichen Wahlprogramm, daß im Internet unter
www.fdp-main-kinzig.de\maintal abgerufen werden kann und einer
Vorschlagsliste, die ebenfalls von Dieter Fritz angeführt wird,
haben die Liberalen wesentliche Vorarbeiten für die Wahl am 18. März
2001 geleistet. Der Ortsverband will nunmehr mit Ständen und
persönlichen Gesprächen den Kontakt zu den Maintalern suchen und ihr
Programm vorstellen.
Der Vorsitzende der Liberalen
bedankte sich in seinem Rechenschaftsbericht bei allen Mitgliedern
des Ortsverbandes und auch bei deren Familien, die oft genug mit
eingespannt würden, wenn es darum geht, für die FDP etwas zu
organisieren. Das war in den Wahlkämpfen zur Europa- und
Landtagswahl so, aber auch zu anderen Gelegenheiten. "Besonders
freut es mich, dass es uns jedes Jahr wieder gelingt, mit einem gut
besuchten Stand auf dem Bischofsheimer Straßenfest vertreten zu
sein. Das gelingt anderen Parteien trotz einer größeren
Personaldecke nicht immer" hob Dieter Fritz das Mitwirken der
Liberalen an diesem traditionellen Höhepunkt des Maintaler Sommers
hervor, dass vom Engagement der FDP in Maintal zeugt.
Neben dem Vorsitzenden wurden
auch alle anderen bisherigen Mitglieder des Ortsvorstandes im Amt
bestätigt. Dieter Fritz zur Seite stehen auch weiterhin seine beiden
Stellvertreter Ellen Kessel aus Dörnigheim und Thomas Schäfer aus
Bischofsheim. Als Schatzmeister wurde Thomas Wehmeyer aus Hochstadt
gewählt. Den Ortsvorstand vervollständigen Christa Hoppe und Manfred
Steiner als Beisitzer sowie Rosemarie Gutsch als
Europabeauftragte.
"Es wird uns gelingen, die FDP
in Maintal, im Kreis, in Hessen und im Bund weiter voran zu
bringen." gab sich Dieter Fritz zum Abschluß des Ortsparteitages
sicher. Ein gutes Programm, dass die Bedürfnisse der Bürger
anspricht und ein personelles Angebot, dass die Sympathien der
Menschen gewinnt sind für ihn der Schlüssel zu Erfolg. Die Maintaler
Liberalen können mit beidem aufwarten.
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FDP
"Mit Dieter Fritz zurück ins
Stadtparlament!"
08.11.2000
Mit Dr. Dieter Fritz an der
Spitze wollen die Maintaler Liberalen ins Stadtparlament
zurückkehren. Einstimmig wählten die Anwesenden auf dem
Listenparteitag des FDP - Ortsverbandes den 42 jährigen Richter aus
Bischofsheim an die Spitze eines 15 Kandidaten umfassenden
Vorschlags. Auf den Plätzen folgen Thomas Schäfer aus Bischofsheim
und Christa Hoppe aus Dörnigheim. Während Schäfer noch aufgrund
seiner Bundestagskandidatur 1998 in Erinnerung ist, kennen viele
Maintaler Christa Hoppe noch dank ihres Engagements im Magistrat und
der Stadtverordnetenversammlung der Stadt.
Vor seiner Wahl legte Dr. Fritz
seine Schwerpunkte für den Wahlkampf dar. Für die Liberalen hat
oberste Priorität, daß die städtischen Finanzen wieder ins Lot
kommen. Dazu ist eine konsequente Sparpolitik erforderlich. Darüber
dürfe das Gestalten in der Stadt nicht vergessen werden. Dazu gehört
ein Stadtentwicklungskonzept, das Wohnen und Arbeiten in Maintal
wieder verstärkt zusammen bringt. Auch müssen die Ortsteile
zusammenwachsen. Eine konzeptionell durchdachte Gewerbeansiedlung
zur Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze rundet dieses
Aufgabengebiet in der kommenden Wahlperiode ab. Gerade die
verfahrene Entwicklung um das Honeywellgelände zeigt, daß die Stadt
und die Parteien in der Stadtverordnetenversammlung hier zu wenig
unternommen haben, um Perspektiven für die Zukunft zu
schaffen.
Durch eine gezielte
Personalpolitik ist die Stadtverwaltung außerdem auf ihre
wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren und hierfür mit ausreichend
Mitteln versehen werden. “Es ist ein Armutszeugnis für die Stadt,
wenn die Verwaltung nicht mal in der Lage ist, eine Bestandsaufnahme
über den Zustand der kommunalen Immobilien zu erstellen, wie dies in
der letzten Stadtverordneten Versammlung zu hören war.”
verdeutlichte Dr. Fritz den Anspruch der Liberalen,
Bereits im Oktober hatten die
Liberalen ein umfangreiches Wahlprogramm verabschiedet, in dem sie
ihre Ziele formuliert haben. Dieses Programm wird nunmehr um ein
personelles Angebot ergänzt. Die Liberalen werben mit ihrer Liste
engagierter Bürger und ihrem Programm um das Vertrauen der
Maintaler. "Nach Jahren der kommunalpolitischen Stagnation ist es
dringend erforderlich, mit neuen, engagierten Leuten in der
Stadtverordnetenversammlung für Bewegung zu sorgen." begründet der
Vorsitzende der Maintaler Liberalen seine Hoffnungen auf einen
baldigen Wandel.
Die Liste der FDP zur
Kommunalwahl in Maintal:
-
Dr. Dieter Fritz
Bischofsheim
-
Thomas Schäfer
Bischofsheim
-
Christa Hoppe
Dörnigheim
-
Thomas Wehmeyer
Hochstadt
-
Frederick Schäfer
Dörnigheim
-
Manfred Steiner
Dörnigheim
-
Rosemarie Gutsch
Dörnigheim
-
Ellen Kessel
Dörnigheim
-
Alfred Fischer
Dörnigheim
-
Heike Wehmeyer
Hochstadt
-
Jeanette Stragies
Dörnigheim
-
Jörg Kessel Dörnigheim
-
Gerhard Patz
Dörnigheim
-
Peter Jochen Kruse
Dörnigheim
-
Wilhelm Lapp
Dörnigheim
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FDP
"Diskussionsveranstaltung für
die Bürger"
Der geplante Ausbau des
Frankfurter Flughafens berührt die Bürger der Region insbesondere
auch die Maintaler, in vielfältiger Weise. Manche befürchten durch
vermehrte Flugbewegungen über Maintal und den Main-Kinzig-Kreis
insgesamt eine wesentlich verstärkte Lärmbelästigung; andere
erhoffen und erwarten von dem erweiterten Flughafen neue
Arbeitsplätze. Die einen sehen Maintal in Zukunft als lebensunwerten
Ort, die anderen hegen die Vision einer dynamischen Stadt in einer
prosperierenden "Euro Region Rhein Main". Vorwiegend Emotionen
bestimmen derzeit die Diskussion um die geplante Erweiterung des
Flughafens, wie eindrucksvoll auf der SPD-Veranstaltung zum gleichen
Thema am 25.10.2000 zu spüren war.
Die FDP möchte zur
Versachlichung der Diskussion beitragen und die Bürger aus erster
Hand informieren. Dazu lädt sie alle interessierten Bürger
ein,
am 17. November 2000 um
19:30 Uhr
in der Maintal-Halle, Großes Kolleg,
Berliner Straße 64, 63477 Maintal
mit folgenden Referenten zu
diskutieren:
Hr. Martin Gaebges,
Geschäftsführer des BARIG, der Vereinigung der Fluggesellschaften in
Deutschland
Hr. Christian Häfner, Leiter
des Bereichs Ausbauprogramm der Flughafen Frankfurt Main
AG
Hr. Michael Denzin MdL,
Mitglied der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Ein Vertreter des IFOK, dem
Institut, dass die Mediation und das Regionale Dialogforum betreut.
(angefragt)
Die Veranstaltung moderieren
wird der stellvertretende Vorsitzende der FDP Main-Kinzig, Uwe
Wagner.
Die Referenten sind alle
ausgewiesene Experten im Thema und werden daher die Fragen und
Anregungen der Bürger beantworten können.
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Keine Zufälligkeitspolitik mehr, sondern
klare politische Zielvorgaben !
FDP
18.10.2000
Die Maintaler Liberalen verlangen in ihrem am
vergangenen Samstag beschlossenen Programm zur Kommunalwahl am
18.03.2001 zunächst einen grundsätzlich anderen Politikansatz in
wesentlichen Politikfeldern. „In den vergangenen Jahren hat die
Kommunalpolitik in Maintal zunehmend darunter gelitten, daß bei der
Lösung anstehender Fragen ein verbindendes politisches Gesamtkonzept
immer weniger erkennbar geworden ist. Vielmehr ist die Ortspolitik
von Zufälligkeiten bestimmt hin und her geschlingert“, beginnt der
FDP-Ortsvorsitzende Dr. Fritz die Vorstellung des Programms mit
einer kritischen Analyse. Die Diskussion über die Frage der
Imagebildung im Rahmen der Veranstaltung „Maintal 2000“ hatte
eindrucksvoll offenbart, daß in der Stadt Maintal Vorstellungen über
die künftige Entwicklung Maintals fehlen. Primäre Aufgabe muß daher
sein, zunächst die Entwicklungsziele Maintaler Kommunalpolitik
festzuschreiben. Dazu
gehören u.a. nach Auffassung der Liberalen:
Mittelfristige Personalplanung der
Stadtverwaltung nach eingehender Prüfung der von der Stadt auch
künftig zu übernehmender Kernaufgaben.
Ausbau der kommunalen Wirtschaftsförderung (
„Stadtmarketing“) mit klaren Vorgaben hinsichtlich des
anzusiedelnden Gewerbes sowie Ausweisung weiterer Wohngebiete ( z.B.
Gebiet in Bischofsheim zwischen Altenzentrum, Hochstädter Str. und
Querspange ).
Aufstellung eines Gesamtverkehrsplanes für
Maintal mit dem Ziel der Entlastung vom Durchgangsverkehr und
Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Neben dieser neuen Zielorientierung der
Politik sind nach Auffassung der Maintaler Liberalen neue Formen der
Einbindung der Bürger in die Kommunalpolitik zu entwickeln. „Die Proteste
der Maintaler Bürger über den geplanten Umbau der Straße Alt
Bischofsheim, der
Änderungen der Verkehrsführung an der Kreuzung Hochstädter Straße/Am
Kreuzstein sowie der Verkehrsführung in der Berliner Straße haben
gezeigt“, so der Ortsvorsitzende Dr. Fritz, „daß die Bürger bei
Zeiten in die Planungen einzubinden sind“. Als geeignetes Mittel
erscheint den Liberalen im Rahmen des Agenda-21 Prozesses neben den
bereits bestehenden Bürgerforen ( z.B. Stadterneuerung Dörnigheim,
Stadtteilforum Westend, Arbeitskreis Streuobst ) neue Arbeitskreise
anzustoßen, zu begleiten und zu moderieren.
Außer diesen grundsätzlichen Positionen bezieht die
Maintaler FDP zu allen Politikfeldern inhaltlich Stellung. Das
gesamte Programm ist davon gekennzeichnet, „staatlicher
Regelungswut“ entgegenzuwirken und den Bürgern zu ermöglichen, ihr
Leben vor Ort selbst in die Hand zu nehmen. „Wir werben um das
Vertrauen der Bürger, damit die traditionellen Werte liberaler
Politik – Eigenverantwortung und Gemeinsinn – ab März 2001 auch in
Maintal wieder an Bedeutung gewinnen“, schließt Dr.
Fritz.
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FDP
„Schröder ist kein
Modernisierer“
05.09.2000
„Das Bundeskanzler Schröder doch kein
Mordernisierer ist, hat er mit seinem Verhalten beim
Ladenschluß bewiesen!“ stellt der stellvertretende
Kreisvorsitzende der Main-Kinzig FDP, Thomas Schäfer fest.
Anlaß seiner Äußerung ist die Absicht der Bundesregierung, die
Bundesratsinitiative zum Ladenschluß zu stoppen. Die Länder
hatten sich auf eine weitere Liberalisierung der
Ladenschlußzeiten verständigt.
Für die Liberalen ist klar, daß die
Bundesregierung auch weiterhin daran festhält, dass der
Grundsatz gelten müsse: „Verboten ist alles, was nicht
ausdrücklich erlaubt ist.“ Die Weigerung der Bundesregierung,
beim Ladenschluß voranzugehen ist geprägt von einer tiefen
gewerkschaftshörigkeit der Sozialdemokraten. Mit dem Argument,
die Mitarbeiter müßten länger und zu ungünstigeren Zeiten
arbeiten, wollen diese verhindern, dass die Verbraucher dann
Einkaufen können, wenn sie es können und die Händler ihre
Läden dann aufmachen können, wenn sie ein Geschäft erwarten.
„Die Argumentation, Abends oder Samstags arbeiten zu müssen,
sei eine Zumutung für die Landenangestellten ist ein Schlag
ins Gesicht all derer, die in diesen Zeiten arbeiten müssen.“
kritisiert Schäfer die rückständige Haltung der Gewerkschaften
und führt weiter aus: „Mit solchen Positionen gefährden die
Gewerkschaften am ende nur ihre eigene Glaubwürdigkeit und die
Arbeitsplätze der Mitarbeiter.“ Nach Auffassung des Liberalen
werden die Verbraucher sich am Ende andere Wege suchen, ihr
Konsumbedürfnis zu befriedigen, sei es per Katalog oder per
Internet.
Für die Main-Kinzig FDP ist seit langem
klar, daß das Ladenschlußgesetz zu den überflüssigsten
Gesetzen in Deutschland zählt und abgeschafft gehört. Wenn die
Bundesregierung all die Parolen über Modernisierung glauben
würden, die sie verbreitet, dürfte sie sich dem Vorstoß der
Länder nicht verschließen. Deshalb sei es besonders
demaskierend, daß auch noch Wolfgang Clement,
Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und ebenfalls
hochgejubelter Modernisierer jetzt seine Kollegen von ihrem
Vorstoß zurückpfeifen soll. „Ich bin mir sicher das der
liberale FDP Wirtschaftsminister in Hessen weiter gegen dieses
Gesetz kämpfen wird und die Bundesregierung als das entlarven
wird was sie ist: ein rückwärtsgewandte Koalition der
Besitzstandswahrer, die die Zukunft verschläft.“ stellt
Schäfer fest.
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FDP
„Main-Kinzig wird braucht liberale
Handschrift“
07.08.2000
„Der Main-Kinzig-Kreis braucht eine
liberale Handschrift!“ beschreibt der Kreisvorsitzende der
Liberalen, Siegfried Czakay, das Leitmotiv der FDP für die
Vorbereitung des Kommunalwahlkampfes und führt weiter aus: „Um
sich auf die kommenden Auseinandersetzungen mit den
politischen Gegnern vorzubereiten hat der Kreisvorstand daher
zwei Kommissionen eingesetzt. Sie sollen einen effektiven,
sachorientierten und an den Anliegen der Bürger orientierten
Wahlkampf in die Wege leiten.“ Während die
Programmkommission unter der Leitung des stellvertretenden
Vorsitzenden Thomas Schäfer sich bereits intensiv um die
inhaltlichen Aussagen kümmert, führt der zweite Stellvertreter
Czakays, Uwe Wagner, die Arbeitsgruppe an, die die
organisatorische Durchführung des Wahlkampfes
plant.
„Natürlich wird im Zentrum unserer
Aussagen die Finanz- und Wirtschaftspolitik stehen. Hier haben
die große Koalition und davor die rot-grüne Koalition
zahlreiche Fehler gemacht oder durch Stillstand geglänzt.“
deutet Czakay einen der
Schwerpunkte des Wahlprogramms an. Ziel der Liberalen
wird es sein, die horrende Haushaltsverschuldung
zurückzuführen. Aber auch in den Bereichen Bildung und Verkehr
besteht im Kreis nach Auffassung der Liberalen
Handlungsbedarf. Der FDP - Kreisvorsitzende kündigte einen
Programmparteitag im Herbst an, auf dem das ausführliche
Programm von allen Mitgliedern debattiert werden
soll.
Der inhaltliche Wahlkampf soll durch
eine kleine aber effektive Kampagne begleitet werden.
„Liberale müssen immer mit kleinem Budget arbeiten, dafür um
so mehr mit der Begeisterung und dem Engagement ihrer
Mitglieder“ stellt der liberale Vormann im Main-Kinzig-Kreis
zu den organisatorischen Aufgaben fest und ergänzt: „Wir
werden daher nicht überall in Massen Präsent sein, aber der
Bürger wird von uns hören und sehen und unsere Botschaften
mitbekommen.“ Ein wichtiges Medium für die Liberalen ist dabei
das Internet, wo der Kreisverband unter http://www.fdp-main-kinzig.de/
zu erreichen ist.
Voraussichtlich im November werden die
Liberalen ihren Listenparteitag abhalten. Mit einem
schlagkräftigen Team will die FDP antreten. „Sicher wird
der Kreisvorsitzende zusammen mit seinen Stellvertretern an
vorderster Front mit um den Einzug in den Kreistag kämpfen,
aber die Gespräche über die Liste laufen noch und es gilt eine
sinnvolle Arbeitsteilung bei den Kandidaturen zwischen Kreis
und Gemeinden zu finden.“ gibt Czakay als abschließenden
Ausblick auf die Mannschaft der Liberalen bekannt, die
gute Chancen hat, ab 2001 im Kreistag vertreten zu
sein.
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FDP
„Main-Kinzig wird mal wieder
abgehängt“
30.04.2000
„Der Main-Kinzig-Kreis wird mal wieder
abgehängt!“ stellt der stellvertretende Kreisvorsitzende der
Liberalen Thomas Schäfer fest. Anlaß sind die Berichte, daß
die Planungen für den Bau einer Nordmainschen S-Bahn vorläufig
eingestellt werden. Die Bahn begründete diesen Schritt damit,
daß erst über das Projekt Frankfurt 21 entschieden werden
müsse. „Seit Jahren hört man ständig ausreden, warum es nicht
vorangeht. Mit so einem Vorgehen wird der ÖPNV auf der Schiene
niemals zur attraktiven Alternative werden.“ verurteilt
Schäfer die ständigen Planungsaufschübe.
Die Nordmainsche S-Bahn ist eine alte
Forderung der FDP, die sie schon vor über zwanzig Jahren
aufgestellt hatte. Damals wurde dann aber erst die S8 über
Offenbach nach Hanau fertiggestellt. Für die Liberalen ist es
aber für den Main-Kinzig-Kreis von hoher Bedeutung, daß
endlich auch die Nordmainsche S-Bahn eingerichtet wird und
eine Verlängerung der S-Bahn mindestens bis Gelnhausen
erfolgt. „Eine gute Anbindung des Main-Kinzig-Kreises an
Frankfurt sichert die Integration des Kreises in die
Rhein-Main-Region und verhindert unnötigen Straßenverkehr.“
stellt Schäfer die Bedeutung der S-Bahn für die Bürger heraus
und führt weiter aus: „Gerade unter ökologischen Aspekten ist
dies eine wichtige Maßnahme.“
Die FDP fordert daher gerade die SPD
auf, sich für die sofortige Fortführung der Planungen
einzusetzen. „Die SPD hat mit Bernd Reuter den einzigen
Bundestagsabgeordneten des Main-Kinzig-Kreises und auch noch
direkten Zugang zur Rot-Grünen Regierung in Berlin. Es liegt
an ihm, auf den Bundesverkehrsminister einzuwirken, daß die
Planungen ohne Verzug weitergeführt werden.“ fordert der FDP -
Politiker. „Wer den Bürgern ökologisches Verhalten abverlangt,
darf ihnen nicht die dafür erforderlichen Möglichkeiten
verweigern.“ Abschließend kündigt Schäfer an, daß sich die FDP
aus dem Kreis sich auch bei der Landesregierung für eine
Fortführung der Planungen einsetzen wird.
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FDP
„Main-Kinzig Liberale gut im neuen
Vorstand vertreten“
16.03.2000
Die Liberalen aus dem Main-Kinzig-Kreis
konnten auf dem Bezirksparteitag der FDP Rhein-Main ihre
Personalvorschläge erfolgreich einbringen. Mit Thomas Schäfer
aus Maintal als Schatzmeister ist die hiesige FDP erstmals
seit längerer Zeit wieder in der engeren Parteiführung des
Bezirks präsent. Schäfer erhielt 92% der Stimmen. Mit der
Wiederwahl des Kreisbeigeordneten a.D. Heinz - Dieter Becker
aus Hammersbach als Beisitzer vertritt ein weiteres Mitglied
der FDP des Kreises die lokalen Interessen auf regionaler
Ebene. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, daß auch über die
Grenzen des Kreises unsere Arbeit honoriert wird.“ Kommentiert
Siegfried Czakay, Kreisvorsitzender der Liberalen die
Wahl.
An der Spitze des Bezirksverbandes
steht auch weiterhin der Frankfurter Bundestagsabgeordnete
Hans - Joachim Otto. Ihm stehen Rene Rock aus Seligenstadt und
Ferdi Walther aus Offenbach als Stellvertreter zur Seite.
Inhaltlich beschäftigten sich die Liberalen mit dem Ausbau des
Frankfurter Flughafens und dem Entwurf eines
Ballungsraumgesetzes.
Die Liberalen in Rhein - Main
befürworten den Ausbau des Frankfurter Flughafens, da er
zahlreiche Arbeitsplätze sichert und neu schafft. Allerdings
fordern die Liberalen eine Reduzierung der Lärmbelastung im
Vorfeld eines Ausbaus und damit auch die Einführung eines
Nachtflugverbotes in machbaren Schritten
Für das Rhein - Main - Gebiet fordern
die Liberalen eine politische Organisation, die kommunal
verfaßt, demokratisch legitimiert einen Interessenausgleich
zwischen den Gemeinden der Region bewirkt. Hierbei sollen
Fragen der Wirtschaftsförderung, der Umweltpolitik, der
Sozialpolitik und der Kultur und Freizeitpolitik, die die
Region als ganzes betreffen, gemeinsam entscheiden werden.
Zweckverbände auf Zwangsbasis sind für die Liberalen nicht
geeignet die Probleme der Region zu lösen. Deshalb sprechen
sich die Liberalen auch für eine Überarbeitung des
vorliegenden Entwurfs für ein Ballungsraumgesetzes
aus.
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