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Presse 2005
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30. Dezember 2004
Riederwaldtunnel - Elementarer Beitrag zur Verkehrsentlastung für
Pendler aus dem Main-Kinzig-Kreis
Liselotte Pfeil: "Riederwaldtunnel muss nach Jahrzehnten des
Wartens jetzt energisch voran gebracht werden"
Main-Kinzig-Kreis - Nach mehrere Jahrzehnte dauernden Streitereien
und Neu- bzw. Umplanungen steht nunnmehr einer zügigen Umsetzung des
insbesondere von den Pendlern des Main-Kinzig-Kreises lange
herbeigesehnten Riederwaldtunnels offensichtlich nichts mehr im Wege.
"Das Planfeststellungsverfahren, das seit fast 4 Jahren mal
wieder auf Eis lag, wird ab Anfang 2005 fortgesetzt. So zumindest das
Versprechen des zuständigen hessischen Verkehrsminister. Und auch im
Anti-Stau-Programm der Bundesregierung ist der Riederwaldtunnel als
einziges hessisches Projekt noch enthalten. Was bedeutet, dass dafür
auch Finanzmittel zur Verfügung stehen. Somit sollten alle Beteiligten
nunmehr mit Volldampf an der Realisierung des für die Pendler aus dem
Main-Kinzig-Kreis so wichtigen Verkehrsentlastungsprojektes arbeiten,
damit in spätestens 5 Jahren das Nadelöhr am bisherigen Ende der A 66
endlich beseitigt ist", so die FDP-Kandidatin zur Landratswahl am
16. Januar, Liselotte Pfeil, zu der anstehenden Wiederaufnahme des
Anhörungsverfahrens Anfang des neuen Jahres 2005.
Pfeil, die als Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag des
Main-Kinzig-Kreises schon seit Jahren für den dringend notwendigen
Ausbau der A 66 eintritt, sieht vor dem Hintergrund der Diskussion um
den Wirtschaftsraum Frankfurt-Rhein-Main mit der Verwirklichung des
Riederwaldtunnels ein gelungenes Beispiel für das praktische
Zusammenwachsen der Stadt Frankfurt und dem benachbarten
Main-Kinzig-Kreis. Allerdings, so betont die liberale Politikerin,
eines, das bezüglich der Verfahrenslänge und Umsetzungsdauer eine
Ausnahme bleiben muss.
"Mit der Anbindung der Autobahn A 66 an die im Frankfurter Osten
verlaufende Autobahn A 661 wird dann auch der letzte Lückenschluss der
A 66 zwischen Fulda und Frankfurt vollzogen, zumal ja der zur Zeit noch
im Bau befindliche Lückenschluss zwischen Fulda und Schlüchtern dann
schon fertig ist. Somit ist die A 66 dann wirklich zu der dominierenden
Verkehrsachse im Main-Kinzig-Kreis geworden, die wir als FDP immer
gefordert und auch auf Landesebene durchgesetzt haben", so die
liberale Landratskandidatin Liselotte Pfeil abschließend.
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Maintal, 28. Dezember 2004
Werte Maintaler Bürgerinnen und Bürger,
2004 ist ein weiteres Jahr des kommunalpolitischen Stillstands in
Maintal gewesen. Die Ausgangslage für die Haushalts- und Finanzplanung
der Jahre 2005 - 2008 ist nach der eigenen Feststellung des Magistrats
"so schlecht wie noch nie in der Geschichte der Stadt
Maintal". Statt der vom Magistrat geforderten "entscheidenden
und einschneidenden Veränderungen" ist verwaltet und weiter
gewurstelt worden. Die auch von den Bürgern empfundene Stagnation
lässt die Parteien- und Politikverdrossenheit anwachsen und viele im
"Versagen der Politik" die Ursache für die Malaise auch in
der Kommunalpolitik finden.
Aber - überzeugen diese Begründungen wirklich ? Wer meint, einfache
Antworten zu kennen, hat die Komplexität der meisten Probleme nicht
verstanden. Kein Stadtteil möchte auf sein Bürgerhaus verzichten -
aber weder findet sich ein lukrativer Käufer noch möchten die örtlich
ansässigen Vereine die Bürgerhäuser übernehmen. Der städtische
Zuschuss zum Bereich der Kindertagesstätten von über 5 Mio. € ist
nach weit verbreiteter Meinung unbedingt zu reduzieren - aber weder darf
- zu Recht - die Betreuungsqualität leiden noch die Gruppenstärke oder
die von den Eltern zu zahlende Gebühr steigen. Der Ortsmittelpunkt um
das Rathaus Bischofsheim soll zu einem attraktiven Zentrum entwickelt
werden - aber Kosten darf es nichts. Diese Liste ließe sich beliebig
fortsetzen.
Sicherlich ist es vorrangig Aufgabe der politisch Verantwortlichen
Lösungen auch in schwierigen Zeiten zu entwickeln und durchzusetzen.
Auf kommunalpolitischer Ebene fordert dies aber nicht nur die
Anstrengung von Magistrat, Stadtverwaltung und
Stadtverordnetenversammlung, sondern die Mitwirkung aller Bürgerinnen
und Bürger der Stadt. Politik für die Jugend kann nur gelingen, wenn
Jugendliche in Maintal sich vehement und nachhaltig zu Wort melden; den
besonderen Bedürfnissen von älteren Menschen, Familien, Singles,
Erwerbs- und Beschäftigungslosen kann nur genügt werden, wenn diese
ihre Bedürfnisse artikulieren und sich in den politischen
Meinungsbildungsprozess einschalten.
Politik- und Parteienverdrossenheit darf kein Grund sein, sich der
eigenen Verantwortung für die Gestaltung des örtlichen Gemeinwesens zu
entziehen. Wie halten Sie es mit Ihrem kommunalpolitischen Engagement ?
Werden Sie bei der bevorstehenden Landratswahl Ihre Stimme abgeben ?
Interessieren Sie sich für Verkehrsberuhigungsprobleme in Maintal (
z.B. Schulstrasse in Wachenbuchen oder Bahnhofstrasse in Dörnigheim ) -
oder nur, wenn Schwerverkehr an Ihrer Haustür vorbeidonnert ?
Engagieren Sie sich zum Thema Mobilfunk - oder erreicht Sie das Thema
erst, wenn der Mast in unmittelbarer Nähe Ihres Zuhauses errichtet wird
?
Die Qualität der Gestaltung des örtlichen Daseins in Maintal hängt
nicht allein vom Bürgermeister und den 45 Stadtverordneten, sondern vom
breiten Engagement aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ab.
Machen Sie mit - beginnen Sie sogleich im nächsten Jahr damit. Im März
2006 stehen bereits wieder Kommunalwahlen an.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen - in der Kommunalpolitik -
und wünsche Ihnen für 2005 Kraft, Glück, Erfolg und Gesundheit.
Dr. Dieter Fritz, FDP - Fraktionsvorsitzender
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23.12.2004
Landratswahl 2005 -
Polizeipräsidium gehört in den Kreis
FDP-Antrag im Kreistag beschlossen
"Das Polizeipräsidium gehört in den Main-Kinzig-Kreis!"
forderte die Landratskandidatin der FDP, Liselotte Pfeil, in der Sitzung
des Kreistags am vergangenen Freitag. Einen entsprechenden Antrag hat
die FDP-Fraktion eingebracht. Danach soll der neue Standort des
Präsidiums in den Main-Kinzig-Kreis verlegt werden. Liselotte Pfeil
zeigte sich erfreut darüber, dass der Antrag einstimmig beschlossen
wurde. "Dies zeigt, dass hier alle politischen Kräfte im
Main-Kinzig-Kreis an einem Strang ziehen. Jetzt ist es am
Kreisausschuss, das Land mit entsprechenden Angeboten davon zu
überzeugen, dass eine Entscheidung pro Main-Kinzig-Kreis richtig
ist." sagte sie.
Dass die Aussichten, das Präsidium in den Kreis zu verlagern, nicht
schlecht sind, haben die Äußerrungen des Innenministers Volker
Bouffier gezeigt. Dieser hatte sich offen für entsprechende Angebote
des Kreises gezeigt. Da das Präsidium in jedem Falle einen neuen
Standort benötige, gebe es hier Spielraum. "Diese Chance müssen
wir nutzen und mit der Ansiedelung einer solch bedeutenden
Verwaltungseinrichtung der Bedeutung des Einwohnerstärksten
Flächenkreises in Hessen gerecht werden." forderte Liselotte Pfeil
dazu auf, die Gunst der Stunde zu nutzen.
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15.12.2004
Werner von Siemens Schule ist erfolgreich und zukunftsorientiert
Liselotte Pfeil besucht Maintaler Haupt- und Realschule
Die FDP-Kandidatin zur Landratswahl, Liselotte Pfeil besuchte gemeinsam
mit Vertretern der Maintaler FDP, Ellen Kessel und Christa Hoppe die
Werner von Siemens Schule. Der Besuch galt einer Schule, die sich gerade
im Umbruch befindet. "Der Kreis als Schulträger hat eine besondere
Verpflichtung, allen Schulen eine faire Entwicklungschance zu
geben." machte Liselotte Pfeil bei Ihrem Besuch deutlich.
Schulleiter Kühhirt informierte die Besucher über die gegenwärtige
Situation der Schule. Ab dem nächsten Schuljahr soll die Werner von
Siemens Schule ohne Förderstufe arbeiten und den Kindern einen direkten
Einstieg in die Haupt- oder Realschule ermöglichen. Der Schulleiter
erwartet mit dieser Maßnahme den Besuch von mehr Realschülern aus den
umliegenden Grundschulen.
Derzeit gibt es an der Schule kein Ganztagsangebot, da von den Eltern
kaum Bedarf angemeldet wurde. S besteht allerdings ein guter Kontakt mit
der benachbarten Kindertagesstätte Vilbeler Straße. Die Konrektorin
Frau Minck ist dort zur Vorbereitung des Schulbesuches besonders
engagiert. Sie hält mehrfach wöchentliche Kurse zur Frühförderung
von Erstklässlern in der Kindertagesstätte ab.
Ein besonderer Schwerpunkt der Schule ist die sehr gute
berufsorientierte Arbeit in Form von 2-wöchigen Berufspraktika der
Hauptschüler der 7. und 8. Klasse und der Realschüler der 7. Klasse
mit einem 3-wöchigen Berufspraktikum in. "Die erfolgreiche
Eingliederung der Schüler ins Berufsleben ist eine Bestätigung der
guten Arbeit der Lehrer an der Werner von Siemens Schule!"
begrüßt Liselotte Pfeil die Tatsache, dass nahezu alle abgehenden
Schüler einen Ausbildungsplatz finden. Dazu tragen auch beste Kontakte
zu örtlichen Unternehmen bei.
Für Liselotte Pfeil ist die Arbeit der Schulleitung der Werner von
Siemens Schule der Beleg, dass man auch in schwierigen Zeiten eine
Schule erfolgreich führen und sich auf die neuen Bedingungen sinkender
Schülerzahlen erfolgreich einstellen kann. "Das Modell der Werner
von Siemens Schule ist ein positives Signal, dass ich als Landrätin
auch künftig gerne fördern möchte." stellte Liselotte Pfeil zum
Abschluss des Besuches fest.
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Datum: 08.12.2004
Landratswahl 2005 - Liberale Sozialpolitik setzt auf
Generationengerechtigkeit und Effizienz Bundestagsabgeordneter Heinrich
Kolb zu Besuch in Nidderau "Eine durchgreifende Steuerreform muss
die zu hohe Steuer- und Abgabenbelastung der Bürger deutlich senken, um
ihnen mehr Spielraum für ihre persönliche, kapitalgedeckte
Eigenvorsorge zu ermöglichen." stellte der sozialpolitische
Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Heinrich Kolb die zentrale
Forderung der Liberalen zur Reform des Rentensystems auf einer
Veranstaltung in Nidderau vor. Kolb referierte auf Einladung der FDP
Landratskandidatin Liselotte Pfeil über die aktuellen Diskussionen zu
den Sozialsystemen in Deutschen Bundestag. Nach Auffassung der Liberalen
ist eine neue, grundlegende Rentenreform ist notwendig, welche die
private und betriebliche Altersvorsorge dereguliert und die staatliche
Förderung entbürokratisiert (Riester-Rente).
Kolb wies darauf hin, dass derzeit ca. 85 % des Alterseinkommens
eines Zweipersonenhaushaltes aus der gesetzlichen Rentenversicherung,
nur 5% aus einer betrieblichen Altersversorgung und nur 10% aus privater
Vorsorge. "Angesichts der demographischen Entwicklung wirbt die FDP
dafür, die umlagefinanzierte Rentenversicherung durch den Ausbau der
privaten wie betrieblichen, kapitalgedeckten Altersvorsorge zu ergänzen
und die umlagefinanzierte Rente auf ein beitragsfinanzierte
Grundsicherung abzusenken." sagte Kolb und ergänzte "Ziel
liberaler Rentenpolitik ist Beitragssatzstabilität zur Sicherung und
Schaffung von Arbeitsplätzen und eine ausreichende finanzielle
Sicherung der Rentner im Alter bei einem fairen Interessenausgleich
zwischen den Generationen." Zum Abschluss der Veranstaltung machte
die FDP Landratskandidatin Liselotte Pfeil deutlich, dass ein schnelles
Umsteuern bei den Sozialsystemen unumgänglich sei. Der Kreis mit seinen
Zuständigkeiten bei der Sozialpolitik bekommt ihrer Meinung nach die
Versäumnisse neben den Bürgern am stärksten zu spüren. "Wir
hier im Kreis können nur den Reparaturbetrieb für all das
organisieren, was in Berlin nicht vernünftig geregelt wird. Dazu fehlt
dem Kreis aber das Geld." sagte Liselotte Pfeil zum Abschluss der
Veranstaltung im Hinblick auf die finanziellen Schwierigkeiten des
Kreises.
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Datum: 04.12.2004
Landratswahl 2005 - Liselotte Pfeil startet in die heiße
Wahlkampfphase Wahlplakat und Wahlkampfstrategie vorgestellt
Mit der Vorstellung des Wahlplakates startet die FDP-Kandidatin zur
Landratswahl, Liselotte Pfeil, in die heiße Wahlkampfphase. Das Plakat
stellt die Kandidatin als liberale Alternative für die Wahl am 16.
Januar dar. Dabei hat Liselotte Pfeil sich ganz bewusst dafür
entschieden, mit dem FDP-Logo auf dem Plakat zu werben. "Im
Gegensatz zu anderen Kandidaten muss ich meine Partei nicht
verstecken." sagte sie bei der Präsentation des Plakates vor den
Ortsverbänden der FDP in Gelnhausen. Neben dem Plakat, das in den
nächsten Tagen im gesamten Kreisgebiet aufgestellt werden soll, wird
auch mit einem Prospekt für Liselotte Pfeil geworben werden. Dieses
soll in der Endphase des Wahlkampfes flächendeckend verteilt werden.
Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen in den einzelnen Städten und
Gemeinden. Ihre Unterstützung im Wahlkampf haben Liselotte Pfeil
zahlreiche Bundes- und Landespolitiker zugesagt. So werden der
Sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb, der
Arbeitsmarktpoltische Sprecher der Bundestagsfraktion, Dirk Niebel, der
Vorsitzende der Landtagsfraktion, Jörg Uwe Hahn und die
parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion, Nicola Beer
aktiv vor Ort für die liberale Kandidatin werben. Schwerpunkt des
Wahlkampfes von Liselotte Pfeil werden die Themen sein, in denen sie als
Landrätin aktiv gestalten kann. Dazu zählt insbesondere die
Konsolidierung des Kreishaushaltes durch eine strenge Aufgabenkritik.
"Nicht dumm kürzen, sondern intelligent sparen lautet die
Devise!" sagte Liselotte Pfeil zu ihrem Schwerpunkt bei den
Kreisfinanzen. Ebenso möchte sie aber auch einen Schwerpunkt bei der
Bildungspolitik setzen. Dazu gehört ein ausreichendes Angebot an
Ganztagsschulen im Kreis, dass den Bedürfnissen der Eltern gerecht
wird. Der Besuch dieser Schulen müsse aber auf freiwilliger Basis
geschehen. Liselotte Pfeil zeigte sich überzeugt, in dem kurzen
Winterwahlkampf, der erst im neuen Jahr so richtig Fahrt aufnehmen wird,
mit ihrem Konzept, das von einem kleinen Wahlkampfteam und der gesamten
Partei aktiv umgesetzt wird, die richtige Mischung für ein
erfolgreiches Ergebnis zu haben.
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01.12.2004
Maintal braucht neue Baugebiete Nur mit mehr
Bürgern können auch mehr Steuern erwirtschaftet werden
"Maintal braucht neue Wohngebiete!" stellt der Vorsitzende
der FDP Fraktion in der Maintaler Stadtverordnetenversammlung Dr. Dieter
Fritz in einer Stellungnahme zu einer Kritik des DGB im Maintaler
Tagesanzeiger fest und ergänzt, "der DGB hat mal wieder die
Zeichen der Zeit vollständig verkannt, wenn er die Ansiedlung
Einfamilienhäuser ablehnt. Nur mit einer solchen Ansiedlung besteht
überhaupt eine Chance, dass die vielen Sozialleistungen erbracht werden
können, die er ständig fordert." Nach Ansicht der Liberalen kann
nur durch den Zuzug von jungen und leistungsfähigen Familien zum einen
der Überalterung der Stadt vorgebeugt und zum anderen die Steuerkraft
der Stadt erhalten bzw. gesteigert werden. So ist der
Einkommensteueranteil der Stadt Maintal von 19,5 Mio. € im Jahr 2000
auf erwartete15,1 Mio € im Jahr 2005 gesunken. Für die Liberalen ist
allerdings bezogen auf die vom Magistrat beabsichtigte Ausweisung von
Baugebieten in Wachenbuchen und Hochstadt klar, dass die Ausweisung der
Wohngebiete nur im Einklang mit der Umgebung erfolgen kann. Wichtig ist,
dass die Fragen der Infrastrukturanbindung, des Lärmschutzes und der
Nahversorgung geklärt werden. "Die neuen Vorhaben müssen
zweifelsohne in die bestehende Bebauung harmonisch eingepasst
sein", fordert Dr. Fritz, der jedoch hinsichtlich der in Teilen der
Wachenbuchener Bürgerschaft aufgekommenen Unruhe gleichzeitig
feststellt: "Diese Planung zu ermöglichen, ist aber gerade Aufgabe
des Bebauungsplanverfahrens. Nicht alle Fragen können schon vorher
geklärt sein." Dieses förmliche Verfahren garantiert eine
ausreichende Beteiligung der Bürger. Gerade die Ansiedlung der
Europäischen Zentralbank biete eine große Chance, neue Bürger nach
Maintal zu locken. "Wenn wir allerdings weiterhin nur alle
möglichen Bedenken diskutieren und nicht zügig handeln, werden die
anderen Kommunen längst gehandelt haben und Maintal leer
ausgehen!" warnt der FDP-Politiker vor der sich schon wieder
abzeichnenden Verzögerungstaktik einzelner politischer Akteure.
"Um im politischen Entscheidungsprozeß voranzukommen, ist es
höchste Zeit, daß die vorgesehene Planungswerkstatt endlich
stattfindet", fordert Dr. Fritz den Magistrat abschließend auf,
die von der Stadtverordnetenversammlung seit nunmehr einem halben Jahr
geforderte Veranstaltung zur Klärung, wo und wie sich Maintal in den
nächsten Jahren entwickeln will, auf den Weg zu bringen.
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26.11.2004
FDP-Landratskandidatin besucht Puppenmuseum Liselotte Pfeil übergibt
Sachspende
Die FDP-Kandidatin für die Landratswahl im Januar 2005 , Liselotte
Pfeil, besuchte zusammen mit dem ehrenamtlichen Stadtrat Lutz Wilfert
und dem Stadtverordneten Holger B. Vogt sowie weiteren Vertretern der
FDP aus der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis das Hanauer
Puppenmuseum in Wilhelmsbad. Unter der fachkundigen Führung des Leiters
des Museums, Martin Hoppe, verschafften sich die FDP-Politiker einen
Überblick über die Räumlichkeiten. Ein Gang durch das Magazin
vermittelte einen Eindruck über die zahlreichen Ausstellungsstücke,
die wegen der Raumnot dem Besucher nicht gezeigt werden können.
Mitgebracht hatten die FDP-Politiker eine Sachspende in Form von
museumsdidaktischen Büchern im Wert von ca. 250 €, die sie dem Leiter
des Puppenmuseums, Martin Hoppe, überreichten. Die FDP-Politiker
wollten sich vor Ort über das Puppenmuseum und den Zustand der Gebäude
in Wilhelmsbad informieren. Sie nahmen mit Bedauern zur Kenntnis, dass
die von Ministerin Ruth Wagner in ihrer Amtszeit so vehement
vorangetriebene Sanierung von Wilhelmsbad durch das Land offenbar ins
Stocken geraten ist. So würde beispielsweise bereits eine Zuwendung in
Höhe von 20.000 € zur Instandsetzung der Elektrik den Trägerverein
des Puppenmuseums in die Lage versetzen, weitere Räume zur
Präsentation hochwertiger Ausstellungsstücke herzurichten, da
Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins die weiteren Innenarbeiten
selbst übernehmen würden.
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28.11.2004
Liberale Sozialpolitik auf dem Prüfstand Bundestagsabgeordneter
Heinrich Kolb zu besuch
Die FDP Kreistagsfraktion lädt herzlich zu einer
Informationsveranstaltung zur Sozialpolitik ein. Dabei will sie sich mit
Fragen zu den notwendigen Reformen der Sozialsysteme befassen. Als
Referent steht Dr. Heinrich Kolb (MdB), sozialpolitischer Sprecher der
FDP-Bundestagsfraktion, zur Verfügung.
Über eine Rege Teilnahme aller interessierten Bürger würde sich
die Kreistagsfraktion freuen. Die Veranstaltung findet statt
Am Mittwoch, 08. Dezember 2004, 19.30 Uhr, im Kolleg der Pizzeria
"DA LUIGI & NICO" Willi-Salzmann-Halle 61130
Nidderau-Windecken, Heldenberger Straße 16, Telefon 06187 - 2 20 85
Die Vertreter der Presse sind ebenfalls herzlich eingeladen.
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19. November 2004
FDP stellt Antrag im Kreistag zum Neubau des Polizeipräsidiums
Liselotte Pfeil: "Wir fordern, das Polizeipräsidium
Südosthessen in Hanau anzusiedeln."
Main-Kinzig-Kreis - Die Entscheidung zum Neubau des für den
Main-Kinzig-Kreis sowie die Stadt und den Landkreis Offenbach
zuständige Polizeipräsidium (PP) Süd-Ost-Hessen ist zwar gefallen,
doch wo letztlich der Standort sein wird ist offen.
"Da Offenbach anscheinend keine geeigneten Flächen zur
Verfügung hat, sollte der Main-Kinzig-Kreis in Form seines Landrates
und der zuständigen Gremien nichts unversucht lassen, sich für eine
Ansiedlung des PP in Hanau nachhaltig einzusetzen", so die
Forderung der Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion und liberalen
Landratskandidatin Liselotte Pfeil in einem Antrag an den Kreistag des
Main-Kinzig-Kreises.
Dagegen habe der potentielle Standort Hanau, so Pfeil weiter, im
Stadtbereich wie auch in den Stadtteilen, sowohl durch den Umzug der
Kreisverwaltung nach Gelnhausen, wie auch durch die bereits erfolgte
oder demnächst noch erfolgende Verlagerung von US-Streitkräften,
zahlreiche Immobilien wie auch potentielle Bauflächen unmittelbar zur
Verfügung.
"Zumal für den Standort Hanau auch die geographische Lage, als
Mittelpunkt des Zuständigkeitsbereichs des PP Südosthessen, sowie die
vorhandene hervorragende Verkehrsinfrastruktur sprechen. Dies wird
offenbar auch bei den Verantwortlichen der Polizei so gesehen, denn in
der jüngeren Vergangenheit wurden bereits zahlreiche zentrale
Polizeidienststellen des PP Südosthessen an den Standort Hanau
verlagert", so die liberale Fraktionschefin Pfeil zur Begründung
des FDP-Antrages.
Landrat und Kreisausschuss werden bei dem für die kommende
Kreistagssitzung eingebrachten Antrag der liberalen Kreistagsfraktion
aufgefordert, konkrete Gebäude bzw. Flächen in Hanau, die bei dem
anstehenden Umzug der Kreisverwaltung in das neue Kreishaus in
Gelnhausen frei werden, zu benennen. Außerdem wird der Kreisausschuss
aufgefordert, zusammen mit den entsprechenden Gremien der Stadt Hanau,
darüber hinaus freie Bauflächen in Hanau zu identifizieren und
zusätzlich den verantwortlichen Stellen im Hessischen Innenministerium,
die für den Neubau des PP verantwortlich sind, zu benennen.
"Da ja selbst die in Hanau verantwortliche SPD gleiche
Forderungen zur Ansiedlung des PP stellt, sollte es für Landrat
Eyerkaufer ein Leichtes sein, die Ansiedlung des PP in Hanau zumindest
als praktische Alternative zum bisherigen Standort bei den
Verantwortlichen in Wiesbaden vorzubringen. Für die Bürgerinnen und
Bürger in unserem Main-Kinzig-Kreis wäre dies auf jeden Fall ein
Gewinn", so Liselotte Pfeil abschließend.
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11. November 2004
Landratswahl im Main-Kinzig-Kreis am 16.
Januar 2005
Kandidatin der Liberalen unter www.lilo-pfeil.de jetzt mit
persönlicher Website im Internet präsent
Main-Kinzig-Kreis - Jetzt ist es soweit: die Liberalen im
Main-Kinzig-Kreis sind mit ihrer Kandidatin zur Landratswahl, Liselotte
Pfeil, auch im Internet vertreten. Unter der Adresse www.lilo-pfeil.de
können sich ab sofort Interessierte ein Bild über den persönlichen
und politischen Werdegang sowie das Programm der auch als Vorsitzende
der FDP-Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis bekannten liberalen
Kommunalpolitikerin machen.
"Gerade das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten der
Information, aber auch der Kommunikation. Und dies nicht zuletzt für
politische Parteien und Programme. Insbesondere der sonst schwierige
Informationstransport des eigenen Standpunktes und der politischen
Schwerpunkte lässt sich deshalb gut vermitteln, da die Interessentin
oder der Interessent im Dispositionsrecht der Wahrnehmung bleiben.
Niemandem wird irgend etwas aufgedrängt, vielmehr kann die Wählerin
oder der Wähler entscheiden, ob und wann er das Informationsangebot
wahrnehmen möchte", erläutert die liberale Landratskandidatin
Liselotte Pfeil die Vorzüge der Wahlkampfführung via Web-Präsenz.
Bei der Gestaltung der Internetseite habe man gerade versucht, so
Liselotte Pfeil weiter, die Benutzerfreundlichkeit in den Vordergrund zu
rücken und auch die jeweiligen inhaltlichen Informationen kompakt
darzustellen.
"Mit Liselotte Pfeil wird endlich eine Frau als
Landratskandidatin die Riege der Herren aufmischen und hoffentlich die
verkrusteten politischen Koalitionsstrukturen im Kreis
durcheinanderwirbeln. Die frische liberale Alternative für den
Main-Kinzig-Kreis wird gerade auch mit der Website deutlich, zu der ich
Lilo Pfeil herzlich gratuliere", so die Glückwünsche der für den
Main-Kinzig-Kreis zuständigen FDP-Landtagsabgeordneten Nicola Beer.
"Jetzt wünsche ich allen Interessierten viel Spaß beim
Durchstöbern meiner Website und hoffe außerdem, daß sie dabei
genügend gute Gründe finden werden, um mir bei der Landratswahl in
unserem Main-Kinzig-Kreis am 16. Januar 2005 ihre Stimme zu
schenken", so die FDP-Landratskandidatin Liselotte Pfeil
abschließend.
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Datum: 04.11.2004
Zusätzliche Betreuungsstunde
ohne Essen in Kitas beantragt
FDP-Fraktion möchte mehr Flexibilität für die Eltern
"Mit einer zusätzlichen Betreuungsstunde ohne Mittagsessen
könnte vielen Eltern in Maintal geholfen werden." ist der
FDP-Stadtverordnete Thomas Schäfer sicher. Nach der gegenwärtigen
Satzung müssen alle Kinder in den Kindertagesstätten, die über 12:00
Uhr hinaus in den Kitas bleiben, an der Gemeinschaftsverpflegung
teilnehmen. Diese Regelung ist für Eltern mit mehreren Kindern
ungünstig. "Es gibt eine Reihe von Eltern mit mehreren Kindern,
die zum Teil in die Schule und zum Teil in den Kindergarten gehen. Die
Kinder kommen in der Regel gegen 13:00 Uhr aus der Schule und essen
zuhause. Dagegen sind die Kinder im Kindergarten nur bis 12:00 Uhr
betreut, wenn sie nicht an der Verpflegung teilnehmen. Damit müssen die
Eltern die Kinder zu unterschiedlichen Zeiten abholen und können zudem
schlechter einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen." stellt Thomas
Schäfer fest.
Die FDP ist überzeugt, das es eine signifikante Nachfrage in den
Kindertagesstätten nach einem Betreuungsangebot gibt, dass ohne
Verpflegung bis 13:00 Uhr geht. Sollte dieses zu vertretbaren und
kompensierbaren Kosten ermöglicht werden, sollte das Angebot trotz der
gegenwärtig angespannten Haushaltslage für die Eltern nach Meinung der
liberalen Fraktion ergänzt werden. Einen entsprechenden Antrag hat sie
daher in die nächste Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Darin
wird der Magistrat beauftragt zu prüfen, ob und in welcher Form eine
Betreuung zwischen 12:00 und 13:00 Uhr für Kinder ohne
Mittagsverpflegung in den Kindertagesstätten eingerichtet werden kann,
wenn diese Kinder um 13:00 Uhr abgeholt werden. Darüber hinaus soll der
Magistrat bei den Eltern ermitteln, ob und in welchem Umfang eine solche
zusätzliche Betreuungsstunde ohne Verpflegung in Anspruch genommen
würde.
Die FDP fordert den Magistrat ebenfalls auf, die erwarteten
Mehreinnahmen und -kosten einer solchen Maßnahme zu bestimmen und
darzustellen, inwieweit diese Mehrkosten durch die Reduzierung der
Kosten infolge des Rückgangs der Gesamtzahl der betreuten Kinder in den
nächsten Jahren kompensiert werden können. "Wir wissen, dass in
den nächsten Jahren sehr viel weniger Kinder in die Kitas kommen
werden. Das schafft freie Kapazitäten, die Teilweise für dieses
Zusatzangebot genutzt werden können" so Thomas Schäfer, der
abschließend ergänzt: "Auch in Zeiten knapper Kassen kann man mit
etwas Ideenreichtum viel für die Eltern bewegen."
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Pressemitteilung Datum: 02.11.2004
Handwerker-Parkausweis für
gesamten Kreis gefordert FDP-Fraktion stellt Antrag im Kreistag
"Die Handwerker im Kreis benötigen einen Parkausweis für den
gesamten Kreis!" fordert die Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion
Liselotte Pfeil. Handwerksbetriebe sind in der Regel im gesamten
Kreisgebiet tätig. Dabei müssen Sie Material und Handwerkzeug mit
ihren Fahrzeugen zu den Baustellen transportieren. Dort finden sie aber
meist keine passenden Parkplätze und müssen aufwändig in den
jeweiligen Kommunen Parkgenehmigungen beantragen. "Diese vielen
Genehmigungen kosten sowohl die Handwerker als auch die Gemeinden viel
Zeit und Geld." stellt Liselotte Pfeil fest und ergänzt:
"Hier kann der Kreis in Zusammenarbeit mit den Gemeinden durch die
Einführung eines Handwerker-Parkausweises eine sinnvolle und
unbürokratische Lösung schaffen." Mit ihrem Antrag will die
Landratskandidatin der FDP aufzeigen, wie sie sich konkrete
Wirtschaftsförderung für die Unternehmen im Kreis vorstellt. Die
Fraktion der Liberalen hat einen Antrag in den Kreistag eingebracht,
nach dem der Kreisausschuss in Zusammenarbeit mit der
Kreishandwerkerschaft und den Gemeinden einen solchen Parkausweis
schaffen soll. Dieser Ausweis sollte nach Möglichkeit auch für
Nachbarkreise und die Stadt Frankfurt gelten. Nach Vorstellung der
Liberalen soll die Ausnahmegenehmigung ein kostenloses Parken während
des Arbeitseinsatzes im eingeschränkten Halteverbot, an Parkuhren, in
Anwohnerbereichen oder in verkehrsberuhigten Zonen ermöglichen.
"Ausdrücklich nicht erlaubt sein soll mit diesem Ausweis das
Parken in zweiter Reihe" weist Liselotte Pfeil auf die Grenzen der
gewünschten Erlaubnis hin. Nach Auffassung der FDP kann das zuständige
Amt der jeweiligen Kommune, in dem der Handwerksbetrieb seinen Sitz hat,
oder im Kreishaus den Parkausweis für das gesamte Kreisgebiet
ausstellen. Die Kosten und Gebühren können dann an die anderen
Gemeinden weiterverrechnet werden. "Manchmal kann man mit kleinen
Erleichterungen und neuen Ideen für alle Beteiligten schon sehr viel
erreichen." weist Liselotte Pfeil abschließend auf die Vorteile
Ihres Vorschlags hin, der auch zu einer weiteren Stärkung des
Regionalgedankens beitragen wird.
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Datum: 14.10.2004
Liselotte Pfeil zur
Landratskandidatin gewählt
"Dieses Ergebnis ist eine gute Ausgangsbasis für einen
erfolgreichen Wahlkampf!" freute sich die Vorsitzende der
Kreistagsfraktion, Liselotte Pfeil, über die große Zustimmung der
FDP-Mitglieder auf dem Wahlparteitag in Hanau. Sie hatte bei ihrer
Nominierung 57 von 58 gültigen Stimmen erhalten. Gestärkt durch dieses
Ergebnis, will die liberale Kandidatin jetzt in den Wettstreit mit den
anderen Kandidaten um die Nachfolge des scheidenden Landrats ziehen.
Neben der Wahl verabschiedeten die Mitglieder auch
"Kernaussagen" zur Wahl. Schwerpunkte sind die wirtschaftliche
und strukturelle Entwicklung des Kreises. Vehement fordert Liselotte
Pfeil den Erhalt des Kreises als Ganzes. Ebenso hält sie ein
gemeinsames Standortmarketing des Wirtschaftsraumes von Aschaffenburg
bis Bad Kreuznach für unumgänglich. Die Sanierung der Kreisfinanzen
hat für Pfeil oberste Priorität. "Umfassende Aufgabenkritik und
Ausgabenreduzierung mit dem rechten Augenmaß sind dringend
erforderlich!" ergänzte Pfeil. Im schulischen Bereich setzt die
Kandidatin auf eine Ausweitung des Ganztagsangebotes. Die finanzielle
Eigenverantwortung der Schulen solle durch eine Ausweitung der
Budgetierung gestärkt werden. Diese finanzielle Eigenverantwortung
bedeute für die Schulen mehr Handlungsfreiheit im Bereich der Personal-
Schul- und Unterrichtsorganisation. Die Kandidatin freut sich auf
Veranstaltungen in den Ortsverbänden des Kreises sowie mit Vertretern
der Bundes- und Landes-FDP, die ihren Wahlkampf im Main-Kinzig-Kreis
unterstützen werden.
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Freitag, 8. Oktober 2004 00:17
Betreff: Leserbrief zum Artikel über die
Fluglärmreduzierung im Main-Kinzig-Kreis
Thomas Schäfer
Lärmreduzierung nicht für Maintal zu erwarten
Der Kreisbeigeordnete Pipa verkündet mit Stolz, dass er nach langem
Ringen erreicht hat, dass die DFS in der Nacht die Anflugverfahren für
den Flughafen Frankfurt zu verändern. Diese Veränderung soll den
Bürgern im Kinzigtal eine spürbare Reduzierung des Fluglärms auf dem
niedrigeren Niveau bringen, das in Gelnhausen und Umgebung herrscht. Was
Hr. Pipa aber nicht sagt, ist, dass im wesentlich bevölkerungsreicheren
Westen des Kreises, also rund um Hanau und Maintal diese Änderung gar
nichts bringt, außer wahrscheinlich eine weitere Erhöhung des ohnehin
schon größeren Fluglärms in diesem Bereich. Denn dieses Verfahren
zwingt die Flugzeuge zu einer stärkeren Konzentration auf die
Flugrouten, so dass die breitere lärmreduzierende Streuung der Anflüge
im Anflugbereich rund um Hanau und Maintal so nicht mehr möglich ist.
Es bleibt nun mal dabei, dass wenn immer bei Flugverfahren etwas
geändert wird, es Gewinner und Verlierer gibt.
Die Bürger in Gelnhausen und Umgebung, wo auch Hr. Pipa wohnt,
können sich also freuen, dass ihre Region sich noch mehr zum
Naherholungsgebiet für gestresste Städter entwickelt, wenn auch nur
bei Nacht. Hier im Westkreis dagegen gibt es keinen Grund, sich von den
Errungenschaften des Landratskandidaten blenden zu lassen. Viel
sinnvoller wäre es, wenn der Kreis aufhören würde mit seinen
unsinnigen Klagen gegen das Land in Sachen Flughafen Steuergelder zu
verschwenden. Alle bisherigen Urteile haben gezeigt, dass der
Main-Kinzig-Kreis nicht gewinnen kann. Der Fluglärm hier ist nun mal um
Größenordnungen niedriger als in den unmittelbaren Anrainerkommunen
des Flughafens und selbst die gewinnen keinen Prozess. Die einzigen, die
von den Klagen profitieren, sind Anwälte und Gutachter. Eine Forderung,
die sagen würde: „Wir wollen schnell den Ausbau des Flughafens, weil
dann das Nachtflugverbot kommt!“, dass wäre eine mutige Forderung von
Hr. Pipa, nicht nur im Sinne der wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis,
sondern auch im Sinne einer echten Nachtruhe für alle Bürger im Kreis.
Aber das ist wohl nicht populär genug.
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Datum: 26.09.2004
Wahlergebnis von Dr. Deuker großer
Erfolg
FDP beglückwünscht Bürgermeisterkandidaten in Sinntal
"Das Wahlergebnis von Dr. Deuker ist ein großer Erfolg!"
freut sich der Vorsitzende der FDP Main-Kinzig, Jürgen Kerl über die
28%, die der Liberale als unabhängiger Kandidat bei der
Bürgermeisterwahl in Sinntal erreicht hat und führt weiter aus:
"Mit diesem Ergebnis hat Dr. Deuker gezeigt, dass es sich lohnt,
wenn nicht nur Vertreter von SPD und CDU sich um Führungspositionen in
Kommunen und Kreisen bewerben. Als Geheimnis des Erfolges wertet Jürgen
Kerl die hohe Kompetenz des Kandidaten und das engagierte Wirken vor Ort
in der Gemeinde. "Die Bürger wissen sehr wohl zu schätzen, wenn
sich ein Kandidat für sie einsetzt und etwas bewegen will und
kann.", so der FDP Vorsitzende.
Das Dr. Deuker nur knapp die Stichwahl verpasst hat ist für den FDP
Vorsitzenden kein Beinbruch. Vielmehr zeigt das enge Ergebnis der drei
Kandidaten, dass jeder von ihnen den Bürgermeistersessel hätte
erreichen können. "Ob Dr. Deuker nunmehr eine Wahlempfehlung
abgeben wird, ist allein seine Entscheidung." sagte Jürgen Kerl im
Hinblick auf die anstehende Stichwahl in zwei Wochen. Zusammen mit der
Kreistagsfraktion werde sich Dr. Deuker aber auch künftig für eine
positive Zukunft der Gemeinde im Bergwinkel einsetzen.
Im Hinblick auf die anstehende Landratswahl sieht der FDP Vorsitzende
im Wahlergebnis von Dr. Deuker ein gutes Omen. Die Liberalen werden für
diese Wahl mit Liselotte Pfeil eine genauso engagierte und kompetente
Kandidatin stellen, wie dies auch Dr. Deuker in Sinntal ist. "Wir
können uns mit unseren Kandidaten auch bei Personenwahlen sehen lassen
und haben genauso viele Chancen, solche Wahlen zu gewinnen!" stellt
Jürgen Kerl das herausragende Personalangebot der Liberalen in den
Vordergrund. Die FDP will auf einem Kreisparteitag am 14. Oktober Fr.
Pfeil als Landratskandidatin nominieren.
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Datum: 17.09.2004
Konsolidierungsprogramm ein erster
Schritt
FDP-Fraktion sieht weiteres Sparpotential
"Das Konsolidierungsprogramm des Magistrates ist ein erster
Schritt zur Sanierung der Maintaler Stadtfinanzen!" begrüßt der
Fraktionsvorsitzende der FDP Dr. Dieter Fritz die Vorlage von
Bürgermeister Rohrbach und führt weiter aus: "Mit seinem
Vorschlag hat der Magistrat wichtige Forderungen der FDP
aufgegriffen." Daher werde die FDP der Vorlage in der kommenden
Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Bereits im letzen
Jahr hatten die Liberalen ein umfassendes Papier mit zahlreichen
Vorschlägen zur Haushaltssanierung vorgelegt. Eine Reihe dieser
Vorschläge wird nunmehr umgesetzt. Dabei weis die FDP, dass die
Einschnitte teilweise hart und schmerzhaft sind. Dennoch führe an ihnen
angesichts der Haushaltsmisere kein Weg vorbei.
Ein gutes Beispiel für die Umsetzung von Kosten sparenden Maßnahmen
sind nach Meinung der FDP-Fraktion die verzögerte Wiederbesetzung der
freiwerdenden Stellen und die Reduzierung des Stellenplans um bis zu 20
Stellen. Auch die weitere Privatisierung von Aufgaben des Bauhofs trägt
zur Einsparung bei. "Es sind viele kleine und große Maßnahmen
erforderlich, um den städtischen Haushalt langfristig in den Griff zu
bekommen." stellt Dr. Fritz fest. Daher könne der jetzt vom
Magistrat eingeschlagene Weg nur ein Anfang sein. Weitere Vorschläge
sind im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen für das Jahr 2005
erforderlich. "Wir hoffen dass der Magistrat und die Fraktionen in
der Stadtverordnetenversammlung den Mut haben, hier weiter zu
machen." so der liberale Fraktionsvorsitzende.
Auch im Bereich der Kindergärten sind nach Auffassung der FDP die
vorgeschlagenen Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des
Defizits in diesem Bereich. "Wir müssen hier die Kosten deutlich
senken." so Dr. Fritz, der deutlich macht, dass angesichts des
demografischen Wandels die Zeichen nicht für neue Kindergärten
sprechen sondern eher für eine Restrukturierung des bestehenden
Angebotes.
Aus Sicht der FDP ist eine noch viel weitergehende Privatisierung von
Leistungen erforderlich, die gegenwärtig noch von städtischen
Bediensteten erbracht werden. Dazu gehört der gesamte Bauhof genauso
wie die Bestattungsleistungen. "Überall dort, wo keine
hoheitlichen Aufgaben betroffen sind und Private besser sind als die
Stadt, sollte sich die Stadt auch aus der wirtschaftlichen Betätigung
zurückziehen." fordert Dr. Fritz der abschließend bekräftigt,
dass die FDP-Fraktion den Magistrat immer dann unterstützen werden,
wenn dieser mit sinnvollen Vorschlägen zur Haushaltskonsolidierung
beitragen will.
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Pressemitteilung Datum: 22.07.2004
Bürgermeister Deuker ein Gewinn für Sinntal
FDP Main-Kinzig begrüßt Kandidatur des Kreistagsabgeordneten
Die FDP Main-Kinzig und die FDP Fraktion im Kreistag begrüßen die
Bewerbung von Dr. Reinhold Deuker bei der im September anstehenden
Bürgermeisterwahl in Sinntal. Dies erklärte der Kreisvorsitzende der
Liberalen, Jürgen Kerl, anlässlich der jüngsten Sitzung des
Kreisvorstandes. "Mit Dr. Deuker stellt sich ein ausgezeichneter
Kandidat zu dieser Wahl!", so der Jürgen Kerl. Dr. Deuker ist ein
erfahrener Kommunalpolitiker. Seit Jahren arbeitet in seiner
Heimatgemeinde politisch für die FDP und ist zurzeit Vorsitzender der
FDP-Fraktion im Gemeindeparlament in Sinntal. Damit habe er eine
profunde Kenntnis der Probleme und Herausforderungen, vor denen die
Gemeinde in den kommenden Jahren steht.
"Seit 2001 hat Dr. Deuker sich auch in der Kreispolitik einen
Namen gemacht." stellt die Fraktionsvorsitzende der Liberalen im
Kreistag, Liselotte Pfeil, aus. So ist Dr. Deuker in der
Kreistagsfraktion als stellvertretenden Fraktionsvorsitzender tätig.
Daneben vertritt er die Liberalen auf Kreistagsebene im Bau- und
Umweltausschuss sowie im Ausschuss für Wirtschaft, Struktur, Verkehr
und Energie. Damit besetzt er Schlüsselthemen, die gerade auch für
Sinntal von hoher Bedeutung sind. Die Gemeinde lebt geradezu von ihrer
Lage am Rande des Spessarts. So kann sie mit einer intakten Umwelt
dienen und im Tourismus und in der Landwirtschaft erfolge vorweisen.
Diese gilt es mit einer geeigneten Strukturpolitik und Verkehrsanbindung
zu sichern. Dafür möchte sich Deuker als Bürgermeister einsetzen.
Aber nicht nur seine politische Erfahrung zeichnen Dr. Deuker aus,
als "Ureinwohner" von Weichersbach, einem Ortsteil der
Gemeinde Sinntal, kennt er die Mentalität seiner Mitbürger. Daher weis
er genau, welche Lösungen die Bürger auf die Probleme der
Großgemeinde im Osten des Main-Kinzig-Kreises erwarten. Hier will Dr.
Deuker frei von politischen Scheuklappen nach dem besten Weg suchen und
setzt daher auf eine parteiunabhängige Kandidatur.
"Der Kreisvorstand ist sicher, dass Dr. Deuker mit seinen
hervorstechenden Eigenschaften gute Chancen hat, sich in der
Bürgermeisterwahl zu behaupten." Übermittelte der
Kreisvorsitzende der Liberalen, Jürgen Kerl, die besten Wünsche an den
Kandidaten und versprach, gemeinsam mit der Fraktionsvorsitzenden den
Kandidaten nach besten Kräften bei seiner Bewerbung um das wichtige Amt
für Sinntal zu unterstützen.
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16.07.2004
Vorrang für Gefahrenabwehr beim
Hochwasserschutz
Liberale für besseres Konzept an Kinzig-Mündung in Hanau
"Die FDP setzt sich für einen Hochwasserschutz ein, der die
Gefahrenabwehr in den Mittelpunkt stellt!" erläutert der liberale
Umweltpolitiker Dr. Gerhard Stehlik aus Hanau eine Forderung, die die
Main-Kinzig Liberalen bereits auf dem letzten Landesparteitag in
Gersfeld eingebracht hatten. Danach ist dem sofort und unmittelbar
Gefahren abwehrenden Schutzdeichbau Vorrang einzuräumen vor dem
allenfalls langfristig und nicht unmittelbar wirkenden ökologischen
Hochwasserschutz. "Gefahrenabwehr muss im Interesse der Menschen
allemal Vorrang vor vermeintlichen ökologischen Vorteilen haben!"
so Dr. Stehlik.
Welche praktische Bedeutung ein solcher Wechsel der politischen
Zielvorgaben hätte, verdeutlichte Dr. Stehlik am Beispiel des jüngsten
Beschluss der Hanauer Stadtverordnetenversammlung zur Sanierung des
maroden Maindeiches im Hanauer Kinzdorf. Der technische Stand beim
Schutzdeichbau ist in Normen beschrieben. Wegen des hier zu Lande
herrschenden Vorrangs der Ökologie wurde jedoch verhindert, dass die
Schutzdeichsanierung regelkonform durchgeführt wird. Richtigerweise
müsste der Deich zum Fluss hin flacher auslaufen und landseitig einen
mit Betonplatten befestigten, mit schweren Fahrzeugen befahrbaren
Deichverteidigungsweg haben. "In Hanau hätte also aus Rücksicht
auf die vorhandenen Hausgrundstücke der Deich einige Meter näher zum
Main hin neu errichtet werden müssen." stellt Dr. Stehlik fest.
Dadurch wäre nach seinen Worten der Strömungsquerschnitt des Mains bei
Hochwasser zwar etwas verringert worden, dafür aber ein effektiverer
Schutz der Bevölkerung ermöglicht worden.
Stehlik kritisiert die Auffassung der Ökologen, wonach dem Main so
Retentionsraum genommen werde. Dieser dem Main verloren gehende Raum
kann an anderer Stelle wieder neu geschaffen werden. Diese
Ausgleichsmaßnahme können aber ohne Schaden auch ein paar Jahre nach
dem Schutzdeichneubau erfolgen. Der liberale Umweltpolitiker führt
weiter aus: "Weil aber die deutsche Politik hier andere
Prioritäten setzt, wurde in Hanau beschlossen, vorrangig nicht in den
Retentionsraum des Mains einzureifen und statt dessen lieber die
Sanierung nicht regelkonform durchzuführen."
Die FDP Main-Kinzig nimmt den Beschluss in Hanau zum Anlass, noch einmal
auf die Dringlichkeit ihres Antrages hinzuweisen und ein Umdenken nicht
nur bei allen politisch Verantwortlichen, insbesondere auch bei der in
Wiesbaden regierenden CDU zu fordern. "Es dürfen nicht erst
Katastrophen eintreten, bis wir lernen, dass das technisch Notwendige zu
machen ist und nicht das vermeintlich ökologischere!" so Dr.
Stehlik abschließend.
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Maintal, 21. Juni 2004
Pressemitteilung
Der FDP Ortsverband hatte zum
FDP-Bürgerstammtisch zum Thema
Maintaler Sport- und Freizeitzentrum
in Maintals "Grüner Mitte"
am Mittwoch, den 23. Juni 2004
um 20.00 Uhr
im Restaurant- Sport-Carussell,
eingeladen.
Da an diesem Tag wichtige sportliche Ereignisse stattfinden, wird der
Bürgerstammtisch auf einen späteren Termin verschoben. Die FDP Maintal
wird dazu rechtzeitig einladen.
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FDP Kreisverband Main-Kinzig Pressedienst
Datum: 16.06.2004
Europawahl ist ein Erfolg für FDP Main-Kinzig
Liberale sehe gute Ausgangslage für Kommunalwahl
"Die Europawahl ist ein Erfolg für die FDP im
Main-Kinzig-Kreis!" bewertet der Kreisvorsitzende der Liberalen,
Jürgen Kerl, das gute Abschneiden der FDP bei der Europawahl am
vergangenen Sonntag und führt weiter aus: "Besonders erfreulich
ist, dass wie in fast allen Orten des Kreises die 5%-Hürde
übersprungen haben, und das bei einer Einstimmen-Wahl." Mit ihrem
Ergebnis von 6,9% liegen die Liberalen im Kreis deutlich über dem
Bundesdurchschnitt. Dieses gute Ergebnis zeigt nach Auffassung von
Jürgen Kerl, dass die FDP im Kreis ein gutes Potential habe, auf dem
sich für die Kommunalwahl aufbauen lassen kann. Es ist den Liberalen
gelungen, die Zahl der absoluten Stimmen gegenüber der letzten
Europawahl zu verdoppeln.
Jürgen Kerl führt den Erfolg der FDP auch auf den engagierten
Wahlkampf des örtlichen Kandidaten Harald Häuser und den hessischen
Spitzenkandidaten Wolf Klinz zurück. "Beide haben mit vielen
Veranstaltungen im Kreis bewiesen, dass man mit Europathemen durchaus
punkten kann." resümiert Jürgen Kerl einen wesentlichen Grund des
Erfolges. Zum guten Ergebnis haben neben den frischen unverbrauchten
Kandidaten auch neue Veranstaltungsformen wie das Europafest in
Gelnhausen beigetragen. Herausragend sei für ihn ein Ergebnis von 8,2%
in Flörsbachtal, einem Ort, in dem die FDP nicht einmal einen
Ortsverband habe. Dies zeige, dass die Bürger im ganzen Kreis sehr wohl
mitbekommen, wo sie ernst genommen würden und ehrliche Antworten
bekommen.
Jürgen Kerl will den Schwung der Europawahl jetzt bis zu den
kommenden Kommunalwahlen konservieren und mit klaren Profil und
herausragenden Kandidaten für eine weitere Stärkung der FDP kämpfen.
"Es hat sich gezeigt, dass mit zugespitzten Aussagen in der Sache
und überzeugendem Personalangeboten durchaus Wähler zu gewinnen
sind." so Kerl im Anschluss an eine Kreisvorstandssitzung auf der
die Liberalen die Wahlergebnisse bewertet hatten. Die Liberalen wollen
deutlich machen, dass mit der Stillstandspolitik der großen Koalition
im Kreis kein Fortschritt für die Bürger zu erreichen ist. Ebenso
wenig helfen die Kuschelansätze der Grünen weiter. "Weder CDU,
SPD noch Grüne schaffen es, im Kreis etwas zu bewegen. Es wird alles
verbürokratisiert und behindert, was den Bürgern helfen könnte."
formuliert der FDP Vorsitzende seine Kritik an den herrschenden
Zuständen. Dass damit spätestens nach der Kommunalwahl 2006 Schluss
sein kann, dafür gebe es genügend Wähler die mit Ihrer Stimme für
die FDP schon jetzt ein Signal gesetzt haben.
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FDP Kreisverband Main-Kinzig Pressedienst
Pressemitteilung Datum: 09.06.2004
Antrag aus Großkrotzenburg auf Bundesparteitag beschlossen
FDP fordert Verbot von Beteiligung von Parteien an Medienunternehmen
Mit einem Antrag zur SPD-Medienbeteiligung, der in Großkrotzenburg
im März beschlossen wurde war der FDP Bezirk Rhein-Main auf dem
jüngsten Bundesparteitag der Partei in Dresden erfolgreich. In dem
Antrag fordert die FDP ein Verbot von direkten und indirekten
Beteiligungen an Presse- und Medienunternehmen für Parteien. Hierzu
bedarf es nach Auffassung der Liberalen das Parteiengesetz. Der Antrag,
der vom Bezirksvorsitzenden der FDP Rhein-Main, Hans-Joachim Otto,
eingebracht wurde, erhielt eine nahezu einstimmige Zustimmung der 662
Delegierten auf dem Bundesparteitag.
"Es kann nicht sein, dass die SPD mit dem dauernden Zukauf von
Medienunternehmen die Gewaltenteilung unterläuft und sich immer mehr
Presseorgane sichert." begründet der stellvertretende
Kreisvorsitzende der FDP Main-Kinzig, Thomas Schäfer, die liberale
Forderung und führt weiter aus: "Wir alle kritisieren zu recht,
dass der italienische Ministerpräsident Berlusconi sich ein
Medienimperium aufgebaut hat, das fast keine Vielfalt in der
Presselandschaft Italiens mehr zulässt. Wir merken aber gar nicht, dass
in Deutschland die SPD in weiten Landstrichen ein ähnliches Monopol
hat." Jüngster spektakulärer Fall war die Übernahme der
Frankfurter Rundschau durch die SPD-Medienholding DDVG. Es ist nach
Auffassung der Liberalen für die Leser gar nicht nachvollziehbar, wo
die SPD alles schon ihre Finger drin hat. "Und zu glauben, dass die
Besitzverhältnisse einer Zeitung die journalistische Arbeit nicht
beeinflussen ist blauäugig!" warnt Schäfer vor dem zunehmenden
Verlust an Unabhängigkeit der Presse.
Die FDP hat daher bereits einen Entwurf zur Änderung des
Parteiengesetzes in den Bundestag eingebracht. Demnach soll Parteien
künftig untersagt werden, sich an Presseunternehmen, Fernseh- und
Rundfunkstationen zu beteiligen. Bestehende Beteiligungen sind innerhalb
einer angemessenen Frist zu veräußern. "Wir sind der
Überzeugung, dass die Ausübung von politischer Macht und die kritische
Bewertung des politischen Handelns nicht in eine Hand gehören und die
Parteien sich daher eine wirtschaftliche Selbstbeschränkung auferlegen
müssen!" stellt Schäfer, der als Delegierter in Dresden anwesend
war, fest und schließt ab: "Ich bin zufrieden, dass der
Bundesparteitag das Signal aus Großkrotzenburg aufgegriffen und
unterstützt hat."
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| FDP Kreisverband Main-Kinzig Pressedienst
Pressemitteilung Datum: 04.06.2004
Europafest der FDP Main-Kinzig
Höhepunkt und Abschluss des
Wahlkampfes in Gelnhausen
"Mit einem großen Europafest wollen wir unseren Wahlkampf zur
Europawahl im Main-Kinzig-Kreis abschließen" kündigten der
Kreisvorsitzende Jürgen Kerl und der Ortsvorsitzende von Gelnhausen,
Jürgen Herms, das Europafest der FDP an.
Das Fest steigt
am Freitag, den 11 Juni 2004 ab 17:00 Uhr
in den Räumen der Stadthalle Gelnhausen.
Die FDP will mit ihren Gästen feiern. Politische Reden sind nicht
geplant. Unter der Leitung des FDP-Ortsverbandes Gelnhausen und der
JULI'S im Main-Kinzig-Kreis wurde ein buntes Programm aus Kunst und
Kulinarien zusammengestellt. Es werden europäische Spezialitäten für
den Gaumen gereicht. Für Unterhaltung sorgen ein Zauberer und eine
Flamenco Tanzgruppe. Ab 20:00 Uhr singen die jungen Tenöre für die
Freunde der italienischen Oper.
Der hessische Spitzenkandidat Dr. Wolf Klinz und der Europa-Kandidat
der Main-Kinzig FDP, Harald Häuser stehen für persönliche Gespräche
zur Verfügung. Zahlreiche kommunalpolitische Vertreter werden auch
anwesend sein und freuen sich auf anregende Diskussionen mit den
Gästen.
Die FDP lädt alle Bürger herzlich ein, mit Ihr zu feiern und ein
paar schöne Stunden in der Barbarossastadt zu genießen.
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Kreisverband Main-Kinzig
Pressedienst
Pressemitteilung Datum: 21.05.2004
Landtagsabgeordneter Rentsch zu Besuch bei FDP
Main-Kinzig
Deutliche Kritik an Hessischer Landesregierung
"Die Landesregierung hat kein plausibles Konzept in Ihrem
Sparprogramm" stellt der Landtagsabgeordnete Florian Rentsch bei
einem Besuch der FDP Main-Kinzig fest. Der liberale Politiker belegte
dies an zahlreichen Beispielen, die auch die Entwicklung des Kreises
negativ betreffen.
Am deutlichsten kommt das wenig durchdachte sparen im Straßenbau
Haushalt zum tragen. Nachdem Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) die
jahrelangen Versäumnisse der rot-grünen Landesregierung unter Hans
Eichel korrigiert hatte und den Etat für den Landesstraßenbau
verdoppelt hatte, wird dieser jetzt von seinem Nachfolger Alois Riehl
wieder radikal reduziert. "Entgegen den Wahlversprechen der CDU
werden im Haushalt 2004 die Mittel für den Straßenbau nicht erhöht,
sondern um 16,4 Millionen Euro gekürzt. Damit fällt Hessen auf das
Niveau von 2000 zurück" so Rentsch. Damit werden dringend
benötigte Straßen und Ortsumgehungen, wie beispielsweise im Raum
Sinntal nicht gebaut. In einem Konjunkturtal Investitionsmaßnahmen zu
streichen, hält die FDP für den falschen Weg. Gerade Investitionen in
den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sind für eine positive
wirtschaftliche Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises eine wichtige
Voraussetzung. "Die CDU ignoriert diese simple Tatsache wider
besseren Wissens", stellt der liberale Abgeordnete fest.
Das an Einsparungen kein weg vorbei geht, sieht auch die FDP. Dies gelte
auch für den Sozialhaushalt. "Aber, die Art und Weise wie hier
gespart wird, halten wir für falsch!", kritisierte Florian Rentsch.
Hier ist seiner Meinung nach der falsche Weg eingeschlagen worden. Die
FDP hätte zu allererst eine Qualitätskontrolle der sozialen Hilfen
erwartet, also eine Untersuchung ihrer Wirksamkeit. Auf dieser Grundlage
wäre eine faire Beurteilung möglich gewesen, an welcher Stelle
Landeszuwendungen die größtmögliche Wirkung erzielen und wo die
Zuwendungen womöglich versickern. "Qualitätskontrolle und
Aufgabenkritik sind der liberale Maßstab für die Landesförderung.
Effizienz und Leistung soll gefördert werden, nicht die, die quasi
gewohnheitsmäßig schon seit Jahrzehnten von der Landesförderung
profitieren und die keiner mehr nach ihrer Leistung fragt", so
Rentsch. Fr. Lautenschläger können dagegen überhaupt nicht
begründen, warum sie bei einem Frauenhaus im Kreis kürze und bei dem
anderen nicht. Dies rieche doch sehr nach Willkür, so Rentsch, der
hofft, dass die CDU den Mut aufbringe, um wenigstens Teile ihres
Sparprogramms in diesem Sinne zu korrigieren. "Schließlich geht es
hier um Menschen und nicht nur um nackte Zahlen." so Rentsch
abschließend.
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| Pressemitteilung Datum: 27.04.2004
Jürgen Kerl neuer Vorsitzender der FDP
Kreisparteitag der
Main-Kinzig FDP
Mit 64 von 70 abgegebenen Stimmen wurde Jürgen Kerl aus
Großkrotzenburg auf dem Parteitag der FDP in Wächtersbach zum neuen
Vorsitzenden der Liberalen im Main-Kinzig-Kreis gewählt. Er folgt damit
auf Siegfried Czakay, der nicht mehr für das Amt kandidiert hatte. Der
57 Jährige Liberale ist ehrenamtliches Mitglied im Kreisausschuss. Er
war bereits von 1993 bis 1997 Kreisvorsitzender.
Jürgen Kerl machte in seiner Antrittsrede deutlich, dass in den
kommenden zwei Jahren große Herausforderungen vor den Liberalen
stünden. So ist die anstehende Landratswahl bereits ein Mei-lenstein
auf dem Weg zur Kommunalwahl 2006. "Wir wollen mit einer stärkeren
Fraktion in den Kreistag zurückkehren und die große Koalition
aufbrechen." sagte Kerl und führte weiter aus: "Dazu ist es
von großer Bedeutung, wen wir bei der anstehenden Landratswahl
unterstützen werden." Da diese Entscheidung Sig-nalwirkung haben
werde, soll sie eng mit den Ortsverbänden und der Kreistagsfraktion
abgestimmt werden und anschließend von einem eigenen Parteitag
beschlossen werden.
Als weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Jürgen Kerl die Vorbereitung
eines Kommunalwahlprogramms für den Kreis und die Aufstellung der
Kandidatenliste für diese Wahl. "Es geht darum zu zeigen, dass wir
mit unserer konstruktiven Opposition mehr im Kreistag bewegen konnten,
als die Fundamentalablehner der anderen kleinen Parteien." gab Kerl
die Marschrichtung vor und er-gänzte: "Wir stellen keine Anträge
für die Galerie, sondern bringen uns mit sinnvolle Vorschlägen
ein." Dieses werde sich auch im neuen Wahlprogramm niederschlagen.
Jürgen Kerl wird in der engeren Führung durch den wiedergewählten
Thomas Schäfer aus Maintal und den neu angetretenen Andreas Rink aus
Bad Soden - Salmünster als Stellvertreter und von Alexander Noll aus
Großkotzenburg als Schatzmeister unterstützt.
Inhaltlich befasste sich der Parteitag mit der Regionalreform. Auf
Grundlage eines Antrages des Ortsverbandes Maintal diskutierten die
Mitglieder darüber, ob ein Regionalkreis geschaffen werden soll und
welche Rolle hierin die Kommunen aus dem Main-Kinzig-Kreis spielen
sollen. Angesichts des ausstehenden Urteils des Staatsgerichtshofes zum
Ballungsraumgesetz und der Komplexität der Materie beauftragte der
Parteitag eine Kommission mit der Ausarbeitung einer Stellungnahme zum
Regionalkreis, die auf dem nächsten Parteitag beschlossen werden soll.
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| Pressemitteilung Datum: 16.03.2004
Trotz struktureller
Defizite ist ausgeglichener Haushalt möglich
FDP fordert konsequentes Umdenken beim Magistrat
"Der Maintaler Haushalt hat strukturelle Defizite!" stellt
Dr. Dieter Fritz, Fraktionsvorsitzende der Liberalen in der
Stadtverordnetenversammlung, fest. Mit den vom Magistrat geänderten
Planansätzen liegt das Defizit für 2004 bei 1,3 Mio. Euro. Dabei hat
der Magistrat den Wegfall des Erlöses für den Verkauf des Rathauses
Bischofsheim durch eine zusätzliche unrentierliche Schuldenaufnahme
kompensiert. "Dieser Ansatz kann nicht funktionieren!" so Dr.
Fritz. Die Kommunalaufsicht wird einer unrentierlichen Schuldenaufnahme
nicht zustimmen, das muss auch der Bürgermeister wissen. Dann hätte
die Stadt erneut keinen gültigen Haushalt. Außerdem fragt der liberale
Fraktionsvorsitzende sich, warum für den beschlossenen Teilverkauf der
Flächen rund um das Rathaus keine Erlöse eingestellt wurden. "Man
kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass hier bewusst die
Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung unterlaufen werden
soll." befürchtet Dr. Fritz ein erneutes Blockieren des
Magistrates.
Infolge der vom Magistrat eingeräumten strukturellen
Haushaltsproblemebedarf bedarf es unabhängig vom Thema Rathaus
Bischofsheim einer deutlichen Kurskorrektur der städtischen
Haushaltspolitik. "Mit unseren Haushaltsanträgen wollen wir
zeigen, dass man den Haushalt ausgeglichen gestalten kann, ohne
zusätzliche Kreditaufnahmen und ohne den Verkauf des Rathauses. Man
muss es nur wollen!" kündigt Dr. Fritz ein umfangreiches
Antragspaket für die Haushaltsdebatte an. So sollen zum Beispiel durch
die Erarbeitung eines Konzeptes zur Errichtung einer Betriebsholding, in
der Betriebshof, Stadthallen GmbH, Maintaler Stadtverkehr und andere
kommunale Betriebe zusammengefasst werden und durch den Aufbau einer
internen Revision in der Stadtverwaltung strukturelle Änderungen
angepackt werden. Die konkreten Sparanträge erfassen alle städtischen
Budgets. Statt die eine oder andere Haushaltsstelle auf Null zu setzen,
werden alle Ressorts zum weiteren Sparen gezwungen.
Eine klare Absage erteilen die Liberalen dagegen dem Ansinnen, noch
weitere Steuern oder Gebührenerhöhungen zu beschließen. Die Bürger
würden schon genug belastet, ohne dass hierfür eine angemessene
Gegenleistung geboten würde. "Aus diesem Grund lehnen wir eine
Erhöhung der Gebühren für die Kindertagesstätten ab." sagte Dr.
Fritz. Da hier nur die Eltern mit höchstem Einkommen getroffen werden
sollen, steht zu befürchten, dass diese ihre Kinder anderwärtig privat
und besser unterbringen.
Die FDP Fraktion ist sich bewußt, mit vielen Anträgen manchen Unmut zu
erzeugen. "Wir hoffen aber," so Dr. Fritz abschließend,
"daß auch bei den anderen Fraktionen die Bereitschaft zum Sparen
endlich über rein verbale Bekenntnisse hinaus kommt und Mehrheiten für
die Anträge gewonnen werden können".
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| 10.03.2004
FDP Bezirksparteitag
in Großkrotzenburg
Neuwahlen des Vorstandes stehen an
Der FDP-Bezirksverband Rhein-Main hält am
17. März 2004 ab 19:00 Uhr
seinen diesjährigen Bezirksparteitag im Bürgerhaus
Großkrotzenburg, Schulstr. 7 ab.
Im Zentrum des Parteitages stehen die Neuwahlen des Vorstandes. Es
wird erwartet, dass der amtierende Vorsitzende Hans-Joachim Otto auf
Frankfurt erneut zum Vorsitzenden gewählt wird. Otto ist zugleich
Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion in Berlin.
Für den Kreisverband Main-Kinzig der FDP geht mit dieser Neuwahl
eine Ära zu ende. Nach 40 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zu
diesem regionalen Gremium wird der ehemalige Kreisbeigeordnete
Hein-Dieter Becker aus Hammersbach nicht mehr für den Vorstand
kandidieren. Der Bezirksvorstand und Kreisvorstand danken Heiz-Dieter
Becker für sein unermüdliches Engagement. So sagte Hans-Joachim Otto
angesichts des Rückzugs von Becker: "Wir verlieren einen
wertvollen Mitstreiter in unserem Vorstand, der mit viel Charme und
großer Erfahrung uns immer wieder hilfreich zur Seite gestanden hat,
als es darum ging neue liberale Ideen für die Region zu
entwickeln."
Neben den Neuwahlen steht auch der beginnende Europawahlkampf im
Mittelpunkt des Parteitages. Als Gastredner wird der Spitzenkandidat der
Hessischen FDP zur Europawahl Dr. Wolf Klinz in einer Grußadresse die
über 100 Delegierten auf die bevorstehende Wahlauseinandersetzung
einstimmen. Klares Ziel für Dr. Klinz ist der Einzug ins
Europaparlament, den er mit seinem Listenplatz 4 auch erreichen kann.
Hinweis für die Redaktionen:
Die Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, vor Ort über den
Parteitag zu berichten.
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01.02.2004
FDP unterstützt Pipas Forderung
nach Auflösung der Bundesagentur für Arbeit
Thomas Schäfer sieht ebenfalls keine Reformfähigkeit gegeben
"Sozialdezernent Pipa hat recht, wenn er die Auflösung der
Bundesagentur für Arbeit fordert!" unterstütz der
stellvertretende Kreisvorsitzende Thomas Schäfer die Forderung des
SPD-Politikers. Die FDP im Main-Kinzig-Kreis ist ebenfalls der
Auffassung, dass bisher erfolglos und nur an Symptomen korrigiert wurde.
Das Gesetz zum Umbau der Bundesagentur für Arbeit ist ungeeignet, um
wirksame Veränderungen und eine Bewusstseinsänderung bei den
Entscheidungsträgern in der Verwaltung und den Aufsichtsgremien zu
erreichen.
Die Arbeitsverwaltung muss grundlegend reformiert werden. Die FDP
will das Augenmerk wieder auf die effektive Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit richten und zukunftsfeste Strukturen schaffen. Die
Bundesagentur für Arbeit muss in ihrer jetzigen Form aufgelöst werden.
Daher muss jetzt eine leistungs- und kundenorientierte
Versicherungsagentur gegründet werden und die Verantwortung für die
Arbeitsmarktpolitik auf die Job-Center bei den Kommunen übertragen
werden. Genauso wichtig ist die Überprüfung und Vereinfachung der
arbeitsmarktpolitischen Instrumente sowie die Organisation einer
effizienten und nachhaltigen Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt.
Das Versicherungsprinzip in der Arbeitslosenversicherung muss nach
Auffassung von Thomas Schäfer durch eine grundlegende organisatorische
Neuausrichtung deutlich gestärkt werden. "Die
Arbeitslosenversicherung muss auf die Deckung des Risikos des
Einkommensverlustes bei Erwerbslosigkeit für
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für die ersten zwölf Monate
beschränkt werden." fordert der liberale Politiker. Ziel der
Leistungen müsse es unverändert sein, Arbeitnehmer durch eine von der
Bedürftigkeit unabhängige Versicherungsleistung vor den
wirtschaftlichen Folgen der Arbeitslosigkeit zu schützen. Diese
Aufgaben sind von einer Bundesversicherungsagentur zu übernehmen, die
sich auf das Kerngeschäft der Arbeitslosenversicherung beschränkt.
"Jeder Vertreter der Selbstverwaltung, der die Bundesanstalt
beaufsichtigt, hat eigene Interessen." stellt Schäfer fest und
führt weiter aus "Die Arbeitgeber werden verleitet,
arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Lösung betrieblicher
Personalpolitik zu missbrauchen, weil das Arbeitsamt
Altersteilzeit-Regelungen, Gehaltsaufschläge und Rentenbeiträge
mitfinanziert. Die Gewerkschaften versuchen, mit Hilfe
arbeitsmarktpolitischer Instrumente die Interessen ihrer Mitglieder und
hauptamtlichen Funktionäre zu bedienen, nicht die Bedürfnisse der
Arbeitslosen." Ein Paradebeispiel hierfür sei die Vorsitzende des
Verwaltungsrates, die stellvertretende DGB-Vorsitzende Engelen-Kefer.
Die Selbstverwaltung müsse daher abgeschafft werden. Nur so könne
dieses Kartell der Selbstbedienung zerschlagen werden.
Für die FDP im Main-Kinzig-Kreis zeige sich aber dass
Sozialdezernent Pipa mit seinem Rufen einsam in der Wüste der
Sozialdemokratie sei. Die schnelle Ablehnung von Pipas Vorschlägen
durch die rot-grüne Bundesregierung zeigt, wie wenig Gewicht er in der
SPD habe. "Nicht einmal vom lokalen Bundestagsabgeordneten Raabe
bekommt er Unterstützung." stellt Schäfer fest und
schlussfolgert: "Der einzige Verbündete, den Pipa bei diesem Thema
hat, wird wohl die FDP bleiben."
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